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Die Rolle der Hormone: Was die Wechseljahre mit dem Beckenboden zu tun haben

Beim Thema Wechseljahre denken viele Frauen zunächst an Hitzewallungen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen. Die möglichen Auswirkungen der hormonellen Umstellung können jedoch noch viele weitere Bereiche betreffen, so auch den Beckenboden. Beschwerden wie Blasenschwäche, ein Druckgefühl im Unterleib oder Veränderungen im sexuellen Empfinden treten häufig schleichend auf und werden nicht immer sofort mit den Wechseljahren in Verbindung gebracht.

Was passiert mit dem Beckenboden in den Wechseljahren? Und was können Sie tun, um sie Stabilität dieses wichtigen Bereichs zu unterstützen? Wir verraten es Ihnen gern!

Der Beckenboden: mehr als nur eine Muskelplatte

Der Beckenboden ist aus mehreren Schichten und Strukturen aufgebaut, die Muskeln, Bindegewebe und Faszien umfassen. Er bildet den unteren Abschluss des Beckens und erfüllt eine wichtige Stützfunktion für die darüberliegenden Organe wie Blase, Gebärmutter und Darm. Ein starker Beckenboden unterstützt die Schließfunktion der Blase und nimmt außerdem Einfluss auf das sexuelle Empfinden.

Gleichzeitig muss der Beckenboden bei plötzlichen Druckerhöhungen im Bauchraum unmittelbar reagieren. Situationen wie Husten, Niesen oder Lachen führen zu einem kurzfristigen Anstieg des intraabdominellen Drucks, der normalerweise durch eine reflektorische Anspannung der Beckenbodenmuskulatur ausgeglichen wird. Bei einer geschwächten Beckenbodenmuskulatur kann es in diesen Situationen passieren, dass z. B. die Schließfunktion der Blase nicht akkurat erfolgt und es zur sogenannten Belastungsinkontinenz kommt.

Hormone als Schlüssel für Gewebegesundheit

Hormone beeinflussen nahezu alle Gewebe im Körper, so auch Muskeln und Bindegewebe des Beckenbodens. Besonders relevant für den Beckenboden ist hierbei das Sexualhormon Östrogen. Es sorgt unter anderem für:

  • eine gute Durchblutung
  • die Elastizität von Muskeln und Bindegewebe
  • die Stabilität der Schleimhäute
  • die Kollagenbildung

Solange der Östrogenspiegel ausreichend hoch ist, bleiben diese Strukturen in der Regel belastbar und anpassungsfähig. Mit Beginn der Wechseljahre verändert sich dieses Gleichgewicht.

Was passiert hormonell in den Wechseljahren?

Die Wechseljahre sind kein einzelner Zeitpunkt, sondern ein längerer Prozess über mehrere Jahre. Bereits in der sogenannten Perimenopause beginnen die Eierstöcke, weniger Östrogen zu produzieren. Der Hormonspiegel schwankt zunächst stark, bevor er im Verlauf der Menopause dauerhaft absinkt.

Dieser Östrogenmangel betrifft nicht nur die Gebärmutter oder die Vagina, sondern auch umliegende Strukturen – einschließlich des Beckenbodens. Da diese Veränderungen langsam einsetzen, werden sie häufig erst spät wahrgenommen oder anderen Ursachen zugeschrieben.

Auswirkungen des Östrogenmangels auf den Beckenboden

Mit sinkendem Östrogenspiegel verändern sich sowohl die Muskulatur als auch das Bindegewebe im Beckenboden. Die Muskelfasern können an Spannkraft verlieren, das Gewebe wird weniger elastisch, und die Durchblutung nimmt ab. Gleichzeitig verändert sich die Zusammensetzung des Kollagens, das für Stabilität und Dehnbarkeit verantwortlich ist.

Diese Prozesse führen dazu, dass der Beckenboden weniger effektiv auf Belastungen reagieren kann. Situationen, die früher problemlos kompensiert wurden, können plötzlich Beschwerden auslösen.

Wie kann man den Beckenboden unterstützen?

Die Veränderungen während der Wechseljahre sind vollkommen natürlich. Dennoch müssen Sie bestimmte Beschwerden, die damit einhergehen, nicht einfach hinnehmen. Es gibt zahlreiche Maßnahmen und sanfte Behandlungen, die bei belastenden Wechseljahresbeschwerden Unterstützung leisten können.

Im Zusammenhang mit der Beckenbodengesundheit spielen gezielte Übungen eine zentrale Rolle. Sie lassen sich ohne großen Aufwand in den Alltag integrieren und können bei regelmäßiger Durchführung dazu beitragen, die Muskulatur zu kräftigen und die Körperwahrnehmung zu verbessern. Voraussetzung dafür ist, den Beckenboden zunächst bewusst wahrzunehmen. Viele Frauen lernen erst durch gezielte Anspannung und Entspannung, welche Muskeln tatsächlich angesprochen werden sollen.

Typische Beckenbodenübungen bestehen darin, diese Muskulatur aktiv anzuspannen, die Spannung für einige Sekunden zu halten und anschließend wieder bewusst zu lösen. Wichtig ist dabei eine ruhige Atmung und die Vermeidung von zusätzlicher Anspannung in Bauch, Gesäß oder Oberschenkeln. Mit zunehmender Übung lassen sich die Haltezeiten verlängern und die Übungen variieren, etwa im Sitzen, Stehen oder Liegen.

Modernes Beckenbodentraining mit Emsella®

Ein innovatives Verfahren zur gezielten und maximalen Stärkung des Beckenbodens ist Emsella®. Das Verfahren basiert auf hochintensiver elektromagnetischer Stimulation, die gezielt die Muskulatur des Beckenbodens anspricht. Während der Behandlung werden reflexartige Muskelkontraktionen ausgelöst, die deutlich intensiver sind als jene, die sich willentlich durch Übungen erreichen lassen. Auf diese Weise kann ein Großteil der Beckenbodenmuskulatur gleichzeitig aktiviert werden – auch tieferliegende Muskelschichten, die im Alltag oft schwer gezielt anzusteuern sind.

Die Behandlung erfolgt vollständig bekleidet auf einem speziellen medizinischen Stuhl. Als Patientin müssen Sie nichts weiter tun, als entspannt darauf Platz zu nehmen. Die Anwendung dauert etwa eine halbe Stunde. Bereits nach sechs bis acht Sitzungen bemerken viele der Patientinnen eine deutliche Verbesserung. Typische Beschwerden wie Blasenschwäche können auf diese Weise nachhaltig gelindert werden.

Sie möchten mehr über Emsella® erfahren? Gern informieren wir Sie und stellen gemeinsam mit Ihnen die passende Behandlung für Sie zusammen. Nutzen Sie unsere Online-Terminbuchung, um einen passenden Termin zu finden. Wir freuen uns auf Sie!

Wenn die Lust schwindet – mögliche Ursachen und wie MonaLisa Touch® helfen kann

Sexuelle Lust ist ein komplexes Zusammenspiel aus unterschiedlichen Faktoren. Dazu gehören sowohl körperliche als auch psychische, hormonelle und soziale Aspekte. Zudem ist es vollkommen normal, dass sich das Lustempfinden im Laufe des Lebens verändert. Dennoch erleben viele Frauen Phasen, in denen das sexuelle Verlangen deutlich abnimmt oder ganz verschwindet. Das kann zu Verunsicherungen und Scham führen oder auch das Gefühl hervorrufen, „nicht mehr richtig zu funktionieren“.

Häufig scheuen sich Frauen aus diesen Gründen auch davor, offen über nachlassendes Lustempfinden zu sprechen oder sich ärztlichen Rat einzuholen. Dabei ist verminderte Lust kein individuelles „Versagen“, sondern oftmals ein Ausdruck körperlicher Veränderungen, hormoneller Schwankungen oder belastender Lebensumstände. In vielen Fällen kann eine sanfte Behandlung Linderung bringen und das Empfinden wieder verbessern. Dafür ist es natürlich wichtig, die möglichen Ursachen herauszufiltern, um eine geeignete, wirksame Behandlung für die individuellen Beschwerden zu finden. Eine sanfte Methode, die wir in unserer Praxis einsetzen, ist die moderne Laserbehandlung mit MonaLisa Touch®.

Lustverlust im medizinischen Kontext

In der Medizin wird ein anhaltender Verlust an sexuellem Verlangen häufig unter dem Begriff der Libidominderung beschrieben. Dabei ist nicht die Häufigkeit von Sexualität ausschlaggebend, sondern das persönliche Leid und die Einschränkung, die durch das verringerte Lustempfinden bei den Betroffenen vorliegen.

Zu den möglichen Beschwerden, die damit einhergehen, gehören oft unter anderem:

  • fehlendes/geringes sexuelles Interesse
  • geringere Erregbarkeit
  • vaginale Trockenheit
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
  • ein verändertes Körpergefühl
  • emotionale Distanz zum eigenen Sexualleben
  • Probleme und Unwohlsein in der Partnerschaft
  • emotionale Belastung bis hin zu depressiven Verstimmungen

Häufige Ursachen für nachlassende sexuelle Lust

1. Hormonelle Veränderungen
Hormone spielen eine zentrale Rolle für sexuelles Verlangen, Erregung und körperliches Empfinden, insbesondere Östrogen, Progesteron und Androgene. Verändert sich der Hormonspiegel, kann sich das wiederum auf die sexuelle Lust auswirken. Zu den häufigen Auslösern gehören:

  • Wechseljahre und Perimenopause
  • Stillzeit
  • gynäkologische Operationen
  • Chemotherapie oder Bestrahlung des Unterleibs
  • hormonelle Verhütung

Ein sinkender Östrogenspiegel kann zu vaginaler Trockenheit, verminderter Durchblutung und einer dünner werdenden Schleimhaut beitragen. Diese Faktoren führen bei vielen Frauen zu Unwohlsein beim Sexualverkehr und zu sexueller Unlust.

2. Vaginale Atrophie und Schleimhautveränderungen
Vaginale Atrophie gehört zu den häufigsten Gründen für schwindende Lust. Die Schleimhautveränderungen können zu vaginaler Trockenheit, Schmerzen und allgemeinem Unbehagen führen. Da sich viele Frauen wegen der Symptome schämen, suchen sie nur selten oder relativ spät Hilfe auf.

Weitere Folgen vaginaler Atrophie können sein:

  • Brennen oder Juckreiz
  • kleine Verletzungen und Hautrisse
  • erhöhte Empfindsamkeit
  • erhöhte Infektanfälligkeit

Wenn Sexualität wiederholt als unangenehm oder schmerzhaft erlebt wird, reagiert der Körper oft mit einem Schutzmechanismus – die Lust nimmt ab oder verschwindet ganz.

3. Psychische und emotionale Faktoren
Stress, Erschöpfung und psychische Belastungen wirken sich unmittelbar auf die Libido aus. Häufig genannte Auslöser sind:

  • chronischer Stress
  • Schlafmangel
  • depressive Verstimmungen
  • Angststörungen
  • Beziehungsbelastungen

4. Veränderungen des Körperbildes
Gewichtsschwankungen, Hautveränderungen, Narben oder altersbedingte Veränderungen können das Selbstbild negativ beeinflussen. Fühlen sich betroffene Frauen in ihrem eigenen Körper nicht mehr wohl, spiegelt sich das oftmals auch in einer geminderten Lust wider.

Warum viele Frauen lange keine Hilfe suchen

Sexualität ist für viele Frauen ein sensibles Thema. Beschwerden wie Trockenheit, Schmerzen oder Lustverlust werden häufig als „gegeben“ hingenommen oder aus Scham nicht angesprochen. Hinzu kommt die Sorge, nicht ernst genommen zu werden oder keine geeignete Lösung angeboten zu bekommen.

Dabei gibt es für viele Ursachen sanfte Maßnahmen, um die Beschwerden zu lindern, beispielsweise mit Lebensstilanpassungen, Entspannungsübungen, Cremes oder gezielten modernen Behandlungen wie MonaLisa Touch®.

Zusammenhang zwischen Schleimhautgesundheit und Lust

Sexuelles Empfinden ist eng an die Sensibilität und Durchblutung der Vaginalschleimhaut gekoppelt. Ist das Gewebe trocken, dünn oder schlecht durchblutet, kann Erregung schwerer entstehen und als unangenehm empfunden werden.

MonaLisa Touch® setzt genau an diesem Punkt an: bei den körperlichen Voraussetzungen für schmerzfreie, angenehme Sexualität.

MonaLisa Touch® – so funktioniert die Behandlung

MonaLisa Touch® ist eine minimalinvasive Laserbehandlung, die speziell für die vaginale Schleimhaut und insbesondere für die Behandlung vulvovaginaler Beschwerden (u. a. Atrophie) entwickelt wurde. Über eine feine Sonde werden Impulse direkt an das Gewebe abgegeben. Diese Impulse führen zu einer kontrollierten Erwärmung, die das Gewebe strafft und gleichzeitig die körpereigene Produktion von Kollagen und Elastin anregt. Dadurch werden auch die Durchblutung und Feuchtigkeitsversorgung verbessert.

Die Behandlung kann vor allem für Frauen infrage kommen, die:

  • unter vaginaler Trockenheit leiden
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr verspüren
  • hormonelle Therapien nicht anwenden können oder möchten
  • nach den Wechseljahren eine Verschlechterung der Intimgesundheit bemerken

Wichtig ist: MonaLisa Touch® ist keine Behandlung für psychisch bedingten Lustverlust, sondern kann helfen, wenn körperliche Veränderungen eine zentrale Rolle spielen.

Mehr zu MonaLisa Touch® – Ihr Termin bei uns

Interessieren Sie sich für sanfte Möglichkeiten, um Ihre Intimgesundheit und intimes Wohlbefinden zu unterstützen? Gern beraten wir Sie zur Laserbehandlung mit MonaLisa Touch® und finden gemeinsam mit Ihnen eine geeignete Lösung für Ihre Beschwerden und Wünsche. Einen Termin für ein persönliches Beratungsgespräch können Sie gern über unsere Online-Buchung vereinbaren.

Psychische Gesundheit und vaginale Beschwerden – der Einfluss auf das Selbstwertgefühl

Vaginale Beschwerden sind keine Seltenheit. Brennen, Juckreiz, Trockenheit oder vulvovaginale Schmerzen gehören zu den häufigsten gynäkologischen Problemen. Viele Frauen machen im Laufe ihres Lebens Erfahrungen damit – insbesondere hormonelle Veränderungen (z. B. in den Wechseljahren) können vaginale Beschwerden begünstigen. Dennoch wird wenig darüber gesprochen, da intime Themen noch immer als tabuisiert angesehen werden. Oft dauert es Monate oder sogar Jahre, bis betroffene Frauen sich öffnen und ärztliche Hilfe aufsuchen. Ein zentraler Grund dafür liegt nicht nur in der Scham, sondern auch in der Verbindung von psychischer Gesundheit, Körperwahrnehmung und Selbstwertgefühl.

Wir möchten uns in diesem Beitrag anschauen, wie psychische Faktoren vaginale Beschwerden begünstigen können – und wie sich vaginale Beschwerden wiederum auf die psychische Gesundheit auswirken.

Körper als Spiegel der Seele

Medizin und Wissenschaft beschäftigen sich seit Längerem mit dem Zusammenhang und den Wechselwirkungen zwischen Psyche und Körper. Es ist mittlerweile gut untersucht, dass Stress, Ängste oder depressive Verstimmungen negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben können. Vor allem Stresshormone und erhöhte Entzündungsherde können körperliche Beschwerden hervorrufen oder verstärken. Umgekehrt können chronische Schmerzen, Funktionsstörungen oder ästhetische Störfaktoren zu einer starken psychischen Belastung werden.

Gerade im Intimbereich kann diese Wechselwirkung besonders ausgeprägt sein, da das Vaginalgewebe oftmals sensibel auf hormonelle und auch emotionale Einflüsse reagiert. Unter Stress produziert der Körper zum Beispiel vermehrt Cortisol, was den Hormonhaushalt beeinflusst und zu Trockenheit oder Reizungen führen kann. Auch Muskelverspannungen im Beckenboden, die durch Anspannung oder Angst begünstigt werden, können Schmerzen beim Geschlechtsverkehr (Dyspareunie) hervorrufen.

Zudem kann sich eine Art „Teufelskreis“ bilden: Ein seelisches Ungleichgewicht kann Schmerzen und Beschwerden verursachen. Diese körperlichen Symptome können wiederum seelischen Druck, Scham und psychische Belastungen verstärken. So kann sich die Spirale fortführen.

Mögliche Folgen durch intime Belastungen

Vaginale Beschwerden haben nicht nur Einfluss auf den Körper, sondern greifen in das Selbstverständnis vieler Betroffener ein. Häufig berichten Patientinnen davon, dass sie sich „nicht mehr weiblich“ oder „unvollkommen“ fühlen, wenn Schmerzen oder Dysfunktionen im Intimbereich auftreten. Brennen oder Trockenheit können das Erleben von Lust und Zärtlichkeit massiv verändern beziehungsweise einschränken. Die Folgen sind nicht selten Rückzug, Unsicherheit, Verlust an Selbstvertrauen und ein negatives Körpergefühl.

Frauen, die aufgrund von Schmerzen Geschlechtsverkehr vermeiden, erleben häufig Schuldgefühle oder Angst, ihren Partner zu verlieren. Gleichzeitig schämen sie sich häufig aber auch dafür und vermeiden es, offen darüber zu sprechen – zum Beispiel aus Sorge, nicht verstanden zu werden. Diese Belastungen und Schamgefühle können wiederum die Beschwerden verschlimmern.

Die unsichtbare Barriere: Scham

Gesellschaftliche Ideale wie „Reinheit“ und „Makellosigkeit“ führen schnell dazu, dass Frauen Probleme oder „Abweichungen“ im eigenen Intimbereich als Makel ansehen. Beschwerden werden dann aus Selbstschutz lieber verdrängt als thematisiert.

Als Gynäkologin habe ich öfter die Erfahrung gemacht, dass Patientinnen im Beratungsgespräch über Beschwerden sprechen, die sie schon seit Jahren begleiten. Nicht selten glauben Patientinnen, dass intime Beschwerden oder Unsicherheiten einfach hingenommen oder ertragen werden müssten, weil sie „zum Frausein dazugehören“.

Mit diesem Tabu möchten wir natürlich aufräumen. Diese Scham wirkt wie ein Verstärker: Sie führt dazu, dass Symptome chronisch werden und sich das Selbstbild weiter verschlechtert. Das Gefühl, „nicht normal“ zu sein, bohrt sich in das Selbstwertgefühl hinein. Daher: Es ist wichtig, offen über intime Themen jeglicher Art zu sprechen. Trauen Sie sich ruhig!

Sanfte Behandlungen bei intimen Beschwerden

Viele Frauen scheuen einen offenen Umgang auch aus dem Grund, dass sie sich Sorgen vor einer umfangreichen oder schmerzhaften Behandlung machen. In der modernen Medizin gibt es jedoch eine Vielzahl an sanften Behandlungsansätzen und Verhaltensanpassungen, die bereits sehr gute Ergebnisse erzielen und intime Beschwerden reduzieren können.

In unserer Praxis haben wir beispielsweise sehr gute Erfahrungen mit der Lasertherapie MonaLisa Touch® gemacht. Mithilfe kontrollierter Energieimpulse wird das Vaginalgewebe zur Reparatur und Erneuerung angeregt, was sich positiv auf verschiedene vulvovaginale Beschwerden auswirkt. Insbesondere bei vaginaler Trockenheit, Jucken, Brennen oder auch bei Lichen sclerosus kann die sanfte Laserbehandlung sinnvoll sein.

Ein weiteres großes Thema im Bezug auf weibliche Intimgesundheit und Wohlbefinden stellt Blasenschwäche beziehungsweise der Beckenboden dar. Sowohl hormonelle Einflüsse, Schwangerschaft, Geburt, Übergewicht, Alterung oder Veranlagung können dazu beitragen, dass der Beckenboden an Kraft verliert, was wiederum zu einer Blasenschwäche führen kann. Das intensive Beckenbodentraining mit Emsella®, bei dem Sie als Patientin nur entspannt auf dem Emsella®-Stuhl platz nehmen müssen, bietet einen unkomplizierten und wirksamen Behandlungsansatz, um Harninkontinenz zu reduzieren – und Kraft und Leistungsfähigkeit der Körpermitte zu unterstützen.

Individuelle Beratung und Tabus und Scham

Intime Beschwerden oder Unsicherheiten anzusprechen, kann Überwindung kosten – und das ist völlig verständlich. Der Intimbereich ist stark mit Scham, Identität und persönlichen Erfahrungen verbunden, weshalb viele Betroffene lange zögern. In einem geschützten Rahmen offen darüber zu sprechen, kann jedoch helfen, die eigene Situation besser einzuordnen und mögliche körperliche wie seelische Zusammenhänge klarer zu verstehen. Allein das Benennen der eigenen Wahrnehmungen wird von vielen als entlastend erlebt und kann dazu beitragen, mehr Klarheit und Sicherheit im Umgang mit den eigenen Beschwerden zu gewinnen.

In einem persönlichen Beratungsgespräch stehen wir Ihnen gern zur Seite und zeigen Ihnen die sanften Möglichkeiten, die es gibt, um vulvovaginale Beschwerden, Wechseljahresbeschwerden oder andere Themen effektiv zu behandeln. Vereinbaren Sie gern online oder telefonisch einen Termin – wir freuen uns auf Sie!

Lebensqualität zurückgewinnen – Alltagstipps und Behandlungen bei Lichen sclerosus

Lichen sclerosus ist eine chronische Entzündung der Haut, die vor allem im Intimbereich auftritt. Zu den häufigen Symptomen gehören Juckreiz, Brennen, Hautrisse, Vernarbungen, Geweberückgang und Schmerzen. Entsprechend einschränkend kann die Erkrankung für die Betroffenen sein. Zudem betrifft die Erkrankung nicht nur die Haut allein, sondern wirkt sich auch auf das Wohlbefinden, das Selbstbild und oftmals auch auf intime Kontakte und Partnerschaft aus. So können sich Frauen durch das Erscheinungsbild und die Beschwerden gehemmt fühlen, sich schämen und zurückziehen. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, um Lichen sclerosus zu lindern und das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen.

Dieser Beitrag soll helfen, Lichen sclerosus besser zu verstehen. Überdies möchten wir den Umgang mit der chronischen Erkrankung verbessern und Ihnen Tipps an die Hand geben, wie Sie selbst zu einer Verbesserung der Symptome beitragen können. Außerdem stellen wir Ihnen wirksame Behandlungen vor.

Was ist charakteristisch für Lichen sclerosus?

Bei Lichen sclerosus (LS) handelt es sich um eine nicht ansteckende, fortschreitende Hauterkrankung. Optisch zeigt sie sich als weißliche Areale auf geröteter Haut. Daher auch der Name, der sich von Flechte (Lichen) ableitet. Die betroffene Haut wird oft dünner und wirkt wie Papier. Zudem kommt es oft leichter zu Verletzungen und Rissen. Auch Vernarbungen und Verengungen können auftreten und Beschwerden wie Schmerzen und Brennen zusätzlich verstärken.

Bleibt Lichen sclerosus unbehandelt, verstärken sich die Symptome. Wie schnell und stark die Erkrankung fortschreitet, ist individuell verschieden. Meist tritt Lichen sclerosus in Schüben auf, die durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden können. Eine frühzeitige Diagnose und gezielte Behandlung sind daher entscheidend, um starke Folgen und Gewebeveränderungen möglichst zu vermeiden.

Warum Lichen sclerosus die Lebensqualität so stark beeinflusst

Lichen sclerosus verändert den Intimbereich. Alltägliche Situationen wie Sitzen, Sport oder Geschlechtsverkehr können sehr unangenehm und schmerzhaft werden. Hinzu kommt die emotionale Belastung. Viele betroffene Frauen schämen sich aufgrund des Erscheinungsbilds und trauen sich oftmals nicht, darüber zu sprechen. Stattdessen nehmen sie die Schmerzen und Beschwerden hin. Teilweise führt Lichen sclerosus auch zum Gefühl „anders“ oder sogar „schuld“ zu sein. Dabei ist Lichen sclerosus keine Folge von z. B. falscher oder fehlender Hygiene oder anderem „Fehlverhalten“, sondern wird vermutlich durch autoimmunologische Prozesse, hormonelle Einflüsse und genetische Faktoren hervorgerufen.

Die Belastung, die durch LS ausgelöst werden kann, betrifft somit häufig gleich mehrere Bereiche: Körper, Psyche, Alltag, Partnerschaft und mehr.

Wie lässt sich Lichen sclerosus medizinisch behandeln?

1. Kortisontherapie
Die Therapie von Lichen sclerosus erfolgt befundabhängig und richtet sich vor allem nach Ausprägung und Schweregrad. Die Basistherapie umfasst dabei vor allem hochpotente Kortisoncremes, die regelmäßig auf die betroffenen Areale aufgetragen werden. Diese sollen die Entzündung hemmen und den Bereich pflegen sowie beruhigen. Zu Beginn wird die Kortisontherapie in der Regel täglich durchgeführt. Sobald die Therapie anschlägt, kann die Anwendung meist auf zwei- bis einmal pro Woche reduziert werden.

2. Ergänzende Östrogentherapie
Zusätzlich zur Kortisontherapie kann eine lokale Östrogentherapie sinnvoll sein, um die Schleimhaut zu stabilisieren und zu pflegen. Insbesondere bei einer gleichzeitig vorliegenden Atrophie kann eine lokale Hormontherapie (z. B. mithilfe von Zäpfchen) Beschwerden wie Juckreiz, Brennen und Trockenheit lindern sowie das Gewebe stärken. Durch die Östrogentherapie ist es möglich, die Durchblutung zu verbessern und das eigene Wohlbefinden positiv zu beeinflussen.

3. Laserbehandlung mit MonaLisa Touch®
Eine moderne, schonende Methode ist die Laserbehandlung mit MonaLisa Touch®. Dabei werden sanfte Impulse direkt an das Vaginalgewebe abgegeben, was die Bildung von Kollagen und Elastin anregt. Auch die Durchblutung soll auf diese Weise verbessert werden, was das Gewebe insgesamt regeneriert und stärkt. Dadurch kann das Gewebe widerstandsfähiger werden, Juckreiz und Trockenheit nehmen ab, und die Hautstruktur gewinnt an Elastizität.

4. Chirurgische Behandlung
In schweren Fällen kann eine operative Behandlung des betroffenen Gewebes empfehlenswert sein. Dabei werden Narben, Verwachsungen oder funktionelle Einschränkungen korrigiert, um weitere Folgen, Belastungen und Einschränkungen möglichst zu vermeiden.

Was können Sie selbst bei Lichen sclerosus tun?

Nachfolgend möchten wir Ihnen noch einige Tipps für den Alltag mit an die Hand geben. Bereits mit einfachen Maßnahmen und Verhaltensanpassungen können Sie aktiv dazu beitragen, Symptome zu lindern und LS-Schübe möglichst gering zu halten.

  • Sanfte Intimhygiene: Verwenden Sie klares Wasser und milde Produkte, die frei von Duftstoffen oder anderen reizenden Inhaltsstoffen sind. Tupfen Sie Ihren Intimbereich zudem vorsichtig, anstatt ihn stark zu reiben.
  • Kleidung: Tragen Sie atmungsaktive Unterwäsche und vermeiden Sie enge oder synthetische Kleidung, die auf die sensiblen Areale drückt. Nachts sollten Sie möglichst ohne Unterwäsche schlafen, da die Haut so weniger belastet wird und sich regenerieren kann.
  • Stress: Stress kann ein Auslöser für einen Lichen-sclerosus-Schub sein und Beschwerden verstärken. Versuchen Sie, Stressoren so gut wie möglich zu senken und sich bewusst zu entspannen. Hierbei kann ausgleichende Bewegung wie Yoga oder Meditation sinnvoll sein.
  • Partnerschaft und Sexualität: Lichen sclerosus kann das Sexualleben stark beeinflussen – sowohl körperlich als auch psychisch. Die Erkrankung bedeutet jedoch nicht, dass Sie auf Sexualität verzichten müssen. Wichtig ist, dass Sie offen mit Ihrem Partner reden. Zusätzlich können Sie z. B. wasserbasierte Gleitgele verwenden, um Beschwerden zu lindern und das Wohlbefinden zu verbessern.
  • Ernährung: Es ist nicht vollständig erforscht, ob und wie sich die Ernährung auf Lichen sclerosus auswirken kann. Entzündungshemmende Nahrungsmittel können jedoch einen positiven Einfluss nehmen, während bestimmte Triggerfaktoren Beschwerden verstärken können. Achten Sie darauf, was Ihnen guttut und was unter Umständen Schübe begünstigt (z. B. Zucker, Alkohol, starke Gewürze). Hier kann auch ein Ernährungstagebuch sinnvoll sein.

Für weitere Beratung zum Thema Lichen sclerosus vereinbaren Sie gern einen Termin für ein individuelles Gespräch in unserer Praxis. Wir helfen Ihnen gern weiter. Zur Terminvereinbarung können Sie unsere Onlinebuchung nutzen oder uns telefonisch kontaktieren.

Zu jung für Blasenschwäche? Warum Blasenschwäche nicht nur ältere Frauen betrifft

Blasenschwäche gilt bei vielen Menschen als klassisches „Problem des Alters“. Zwar nehmen Risiko und Häufigkeit von Harninkontinenz mit den Lebensjahren zu, doch sind auch viele junge Frauen betroffen. Schätzungen zufolge machen rund zehn Prozent der 20- bis 30-Jährigen Erfahrungen mit ungewolltem Harnverlust – die tatsächliche Zahl dürfte sogar noch deutlich höher liegen. Denn viele Betroffene sprechen aus Scham nicht darüber und suchen oftmals auch keine ärztliche Hilfe auf.

In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Auslöser hinter einer Blasenschwäche stecken können und welche modernen Behandlungsmöglichkeiten – etwa mit Emsella® oder MonaLisa Touch® – zur Verfügung stehen. Zugleich möchten wir das Bewusstsein für das Thema stärken: Blasenschwäche betrifft nicht nur ältere Frauen – und sie ist kein Tabuthema, das verschwiegen werden sollte oder einfach hingenommen werden muss.

Blasenschwäche: mögliche Ursachen und Auslöser bei jungen Frauen

Blasenschwäche ist meist die Folge eines geschwächten Beckenbodens. Verschiedene Faktoren können Einfluss auf die Stabilität des Beckenbodens haben. Dabei spielen sowohl körperliche, hormonelle als auch psychische Aspekte eine Rolle.

  • Schwangerschaft und Geburt: Zu den häufigsten Gründen für eine Beckenbodenschwäche und Blasenschwäche in jungen Jahren gehören Schwangerschaft und Geburt. Sowohl hormonelle Einflüsse während der Schwangerschaft als auch die starke Dehnung des Gewebes und der Muskeln bei der Entbindung können den Beckenboden erschlaffen lassen. Zudem belasten das zusätzliche Gewicht und der Druck die Strukturen des Beckenbodens. Besonders bei vaginalen Geburten kommt es bei Frauen häufig zu vorübergehenden oder anhaltenden Inkontinenzproblemen.
  • Intensive sportliche Belastung: Sportlich aktive Frauen und Leistungssportlerinnen sind ebenfalls überdurchschnittlich oft von Harninkontinenz wie z. B. Belastungsinkontinenz betroffen. Durch die wiederholte hohe Druckbelastung auf den Beckenboden kann es zu kleinen Verletzungen und Schwächungen der Muskulatur kommen.
  • Veränderungen im Hormonhaushalt: Hormonelle Schwankungen können aus verschiedenen Gründen auftreten. Neben den Wechseljahren beeinflussen auch Schwangerschaft, Stillzeit, Zyklusphasen und hormonelle Verhütung den Östrogenspiegel. Östrogen ist an der Elastizität und Stabilität des Beckenbodens beteiligt, sodass ein niedriger Östrogenspiegel eine Erschlaffung begünstigen kann.
  • Lebensstil: Ein geschwächter Beckenboden kann auch die Folge von bestimmten Lebensstilentscheidungen sein, beispielsweise eines hohen Koffein- und Alkoholkonsums oder geringer Bewegung. Auch Übergewicht kann durch den erhöhten Druck auf den Bauchraum zur Schwächung der Beckenbodenmuskulatur beitragen.
  • Psychische Auslöser und Stress: Schlafmangel, anhaltender Stress, Angst und psychische Erkrankungen nehmen ebenfalls Einfluss auf die körperliche Gesundheit und die Stabilität des Beckenbodens. So kann es beispielsweise zu fehlerhaften Nervensignalen kommen, die den Beckenboden schwächen, oder es besteht das Risiko einer Überreaktion der Blasenfunktion, die sich unter anderem in Dranginkontinenz äußern kann.
  • Neurologische oder anatomische Ursachen: In selten Fällen können Schäden an den Nerven (z. B. nach einer Operation) oder anatomische Besonderheiten zu einer Blasenschwäche beitragen.

Was kann helfen, um Blasenschwäche zu lindern?

Blasenschwäche unterliegt ganz individuellen Faktoren. Bei manchen Frauen führen bereits alltägliche Gewohnheiten zu einer Verbesserung der Beschwerden. Mit folgenden Tipps können Sie selbst zu einem gestärkten Beckenboden beitragen:

  • regelmäßiges Beckenbodentraining
  • ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen
  • bestimmte Reizstoffe möglichst vermeiden (z. B. Koffein, Alkohol, Nikotin können den Harndrang verstärken und den Hormonhaushalt stören)
  • ein gesundes Gewicht halten oder anstreben
  • bewusste Toilettengewohnheiten pflegen (z. B. nicht „vorsorglich“ oder „zu häufig“ auf Toilette gehen, nicht zu viel Druck ausüben)
  • Rückbildungsgymnastik und ggf. Physiotherapie nach Schwangerschaft oder Behandlungen

Moderne Behandlungsmethoden bei Blasenschwäche

1. Beckenbodentraining mit Emsella®
Eines der innovativsten Verfahren gegen Blasenschwäche ist die Behandlung mit Emsella®. Sie arbeitet mit der sogenannten HIFEM®-Technologie: Elektromagnetische Impulse wirken auf die Muskulatur des Beckenbodens ein und führen dazu, dass sich die Muskeln zusammenziehen. Dadurch ergibt sich ein intensives Training, das den Bereich nachhaltig stärkt. Die Behandlung erfolgt sicher, schmerzfrei und ohne körperliche Belastung – gleichzeitig wird ein Trainingseffekt erzielt, der mit herkömmlichen Übungen nicht möglich ist.

Bei der Behandlung mit Emsella® setzen Sie sich entspannt auf den speziellen medizinischen Stuhl und müssen nichts weiter tun. Insgesamt dauert eine Behandlungssitzung etwa 30 Minuten. Von dem intensiven Beckenbodentraining können Frauen aller Altersgruppen profitieren. Da die Behandlung sehr sanft ist, kann sie bereits kurze Zeit nach der Entbindung vorgenommen werden und so auch die Rückbildung unterstützen.

Mehr zu Emsella® in unserer Praxis.

2. Laserbehandlung mit MonaLisa Touch®
Bei hormonell bedingter Blasenschwäche – vor allem in Verbindung mit weiteren Beschwerden wie Scheidentrockenheit oder Gewebeatrophie – kann sich eine Behandlung mit MonaLisa Touch® anbieten. Mithilfe eines speziellen Lasers werden gezielte Impulse an das Vaginalgewebe abgegeben. Diese führen zu einer kontrollierten Erwärmung, die wiederum die körpereigene Bildung von Kollagen und Elastin anregt. Ebenso werden Durchblutung, Versorgung und Feuchtigkeit positiv beeinflusst. Die Laserbehandlung kann nicht nur das vaginale Wohlbefinden verbessern, sondern auch die Unterstützung des Harnröhrenbereichs, was den unwillkürlichen Harnverlust mindern kann.

Mehr zu MonaLisa Touch® in unserer Praxis.

Sie möchten einen persönlichen Beratungstermin?

Gern informieren wir Sie persönlich über die Möglichkeiten der Behandlung von Blasenschwäche. Dabei berücksichtigen wir Ihre individuelle Situation und Ihre Wünsche an die Behandlung. Vereinbaren Sie einen Termin über unsere Online-Buchung. Wir freuen uns auf Sie!

Salben, Gleitmittel oder Laser? – Was wirklich gegen Scheidentrockenheit hilft

Über das Thema Scheidentrockenheit wird oft nur ungern gesprochen – dabei betrifft es den Alltag vieler Frauen. Schätzungen gehen davon aus, dass ein Großteil der postmenopausalen Frauen unter vaginaler Atrophie leidet, die oftmals auch mit Scheidentrockenheit einhergeht. Absolute Zahlen gibt es nicht – vermutlich auch deswegen, da viele Frauen sich scheuen, über das Thema offen zu sprechen, oder Beschwerden einfach „hinnehmen“ –, die Angaben verschiedener Studien reichen jedoch von etwa einem Drittel bis mehr als 70 Prozent der Frauen mit Scheidentrockenheit. Hinzu kommt, dass auch junge Frauen Erfahrungen mit Scheidentrockenheit machen können.

Ebenso vielseitig wie die Ursachen und Beschwerden von Scheidentrockenheit sind jedoch auch die modernen Behandlungsmöglichkeiten – von pflegenden Salben und hormonfreien Gelen bis hin zu modernen Laserverfahren wie MonaLisa Touch®. Ist der Auslöser bekannt, ist häufig auch eine gezielte und wirksame Therapie möglich. Welche Methoden gibt es? Und wann eignet sich welche Maßnahme? Wir informieren Sie gern!

Wenn die Balance schwindet – häufige Ursachen von Scheidentrockenheit

Der weibliche Intimbereich ist ein sensibles und feinabgestimmtes System. Geschlechtshormone wie Östrogene sorgen dafür, dass die Vaginalschleimhaut gesund, elastisch und feucht gehalten wird. Zudem wird die Durchblutung gefördert, die Regeneration der Zellen unterstützt und ein saures Milieu aufrechterhalten, das Bakterien und andere Erreger bestmöglich abwehrt.

Ändert sich der Hormonhaushalt, wirkt sich das in der Regel auch direkt auf den Intimbereich aus. Ein sinkender Östrogenspiegel führt dazu, dass die Vaginalschleimhaut dünner, trockener und empfindlicher wird. Typischerweise tritt dies in den sogenannten Wechseljahren ein, wenn sich der weibliche Hormonhaushalt stark verändert und neu ausrichtet. Aber auch nach einer Gebärmutter- oder Eierstockentfernung, in der Stillzeit, durch bestimmte Medikamente oder durch psychische Belastungen und Stress können hormonelle Veränderungen auftreten und den Intimbereich belasten – auch bei jungen Frauen.

Weitere mögliche Auslöser sind:

  • chronische Entzündungen oder Infektionen
  • häufiges Waschen mit aggressiven Intimprodukten
  • Rauchen (verschlechtert Durchblutung der Schleimhaut)

Erste Hilfe bei Scheidentrockenheit: Gleitmittel und feuchtigkeitsspendende Gele

Scheidentrockenheit geht oft mit Brennen, Juckreiz und Schmerzen (z. B. beim Geschlechtsverkehr) einher. Diese unangenehmen Beschwerden können den Alltag und das Wohlbefinden betroffener Frauen stark einschränken. Eine erste Hilfsmaßnahme können Gleitmittel und feuchtigkeitsunterstützende Produkte darstellen. Der Vorteil: Sie sind rezeptfrei erhältlich, leicht anzuwenden und können zu einer zügigen Linderung beitragen.

Jedoch ist hierbei zu beachten, dass diese Produkte keinen nachhaltigen Einfluss auf die Schleimhaut nehmen. Sie können also nicht dazu beitragen, das Gewebe aufzubauen oder die Regeneration zu fördern. Sie bieten eine symptombezogene und temporäre Linderung, können jedoch keine nachhaltige Wirkung erzielen. Je nach Auslöser der Scheidentrockenheit sowie bei ausgeprägter Atrophie sind daher meist weiterführende Behandlungen empfehlenswert, um die Scheidentrockenheit langfristig zu verbessern.

Hormonelle Therapieoptionen bei Scheidentrockenheit

Da Scheidentrockenheit meist eine hormonelle Ursache hat und auf einen Östrogenmangel zurückzuführen ist, kann eine lokale oder systemische Hormontherapie in Betracht gezogen werden.

Bei der lokalen Hormontherapie wirken zum Beispiel Cremes, Zäpfchen oder spezielle Vaginalringe direkt auf die Schleimhaut ein. Die Hormonaufnahme in den Blutkreislauf ist dabei gering, was diese Therapieform recht gut verträglich macht. Ziel ist es, die Regeneration und Durchblutung zu fördern und die Feuchtigkeit zu verbessern. Bei einer systemischen Hormontherapie werden die Hormonpräparate meist oral eingenommen und wirken auf den Körper insgesamt.

Allerdings ist nicht jede Frau für eine Hormontherapie geeignet und die Behandlung kann Nebenwirkungen hervorrufen. Hormontherapien werden deshalb nicht langfristig, sondern zeitlich begrenzt angewandt. Vor jeder Behandlung werden Wirkung und Risiken individuell abgeglichen und eingeschätzt, um festzustellen, ob sich eine Hormontherapie anbietet.

MonaLisa Touch® – Laserbehandlung bei Scheidentrockenheit

Eine der innovativsten hormonfreien Behandlungsoptionen ist MonaLisa Touch®. Dieses spezielle fraktionierte CO₂-Laserverfahren wurde entwickelt, um die Vaginalschleimhaut gezielt zu regenerieren und zu stärken. Der Laser arbeitet mit feinen, punktuellen Impulsen, die kontrolliert auf die Schleimhautschichten einwirken. Sie führen zu einer Wärmeentwicklung und regen die körpereigenen Regenerationsprozesse an: Neue Kollagen- und Elastinfasern bilden sich, die Schleimhaut wird dicker, die Durchblutung wird verbessert und auch die Feuchtigkeitsversorgung wird unterstützt.

Die Behandlung dauert in der Regel nur wenige Minuten und ist nahezu schmerzfrei. Sie findet direkt in der Praxis statt und ist unkompliziert. Meist sind drei Sitzungen im Abstand von jeweils vier bis sechs Wochen empfohlen, um die bestmögliche Wirkung zu erzielen. Anschließend kann eine jährliche Auffrischung sinnvoll sein.

Jede Behandlung wird individuell festgelegt

Nicht jede Form von Scheidentrockenheit lässt sich mit einer einzelnen Methode vollständig beheben. Häufig ist eine Kombination verschiedener Ansätze sinnvoll – beispielsweise Lasertherapie und ergänzende Pflege mit Feuchtigkeitsgelen oder Milchsäurepräparaten, um das Scheidenmilieu stabil zu halten.

Auch begleitende Maßnahmen sind wichtig, um die Schleimhautregeneration langfristig zu unterstützen. Dazu gehören unter anderem:

  • ausreichendes trinken
  • Verzicht auf Nikotin und Alkohol
  • Verwendung milder Intimpflegeprodukte
  • regelmäßige und sanfte Reinigung (aber keine übertriebene Intimhygiene)
  • Stressabbau
  • ausgewogene Ernährung
  • Bewegung

Persönliche Beratung in unserer Praxis

Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Jucken und Brennen sind kein Schicksal, das man hinnehmen muss. In der modernen Medizin können vulvovaginale Beschwerden wie Scheidentrockenheit oft effektiv behandelt werden – mit sanften und unkomplizierten Maßnahmen. Wichtig ist, sich ärztlich untersuchen zu lassen, um die genauen Ursachen zu finden. Erst dann kann entschieden werden, welche Therapieform individuell sinnvoll ist.

Gern beraten wir Sie persönlich zu den Möglichkeiten für mehr Wohlbefinden. Kontaktieren Sie uns für einen Beratungstermin in der Praxis. Nutzen Sie gern unsere Online-Terminvereinbarung oder rufen Sie uns an.

Wechseljahresbeschwerden: Ein ehrlicher Blick auf Hormontherapie und mögliche Alternativen

Die sogenannten Wechseljahre (Klimakterium) sind eine besondere Lebensphase, die jede Frau früher oder später erfährt. Das durchschnittliche Alter liegt bei 45 bis 55 Jahren. In manchen Fällen können die Wechseljahre aber auch später oder deutlich früher eintreten (z. B. bei Behandlungen oder operativen Eingriffen an den Eierstöcken). Während einige Frauen die Wechseljahre nahezu oder gänzlich beschwerdefrei durchlebt, treten bei rund zwei Dritteln moderate bis schwere Symptome auf, zu denen unter anderem Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und vaginale Trockenheit gehören.

Lange Zeit galt die Hormonersatztherapie (HRT) als klassische Behandlung vieler dieser Beschwerden. Da Hormonbehandlungen aber oft auch mit starken Nebenwirkungen einhergehen können, wurde spätestens ab den 2000er Jahren intensiver darüber diskutiert, ob Nutzen und Risiken im Gleichgewicht stehen. In diesem Beitrag wollen wir uns ansehen, ob die Hormonersatztherapie noch angewandt wird, ob sie sich verändert hat und welche anderen Therapien bei Wechseljahresbeschwerden eingesetzt werden können.

Was passiert überhaupt in den Wechseljahren?

Im Laufe der Jahre verändert sich der Körper. Das betrifft auch den Hormonhaushalt. So stellen die Eierstöcke nach und nach ihre Funktion ein, wodurch eben auch die Hormonproduktion zurückgeht. Insbesondere die Mengen an Östrogen und Progesteron nehmen ab, was sich wiederum auf verschiedenste Körperbereiche auswirken kann. Unter anderem kann die Gewebedicke abnehmen, die Feuchtigkeitsversorgung nachlassen sowie Haare und Nägel dünner und brüchiger werden.

Zu den typischen Wechseljahresbeschwerden, die in dieser Zeit auftreten können, gehören zudem Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Herzrasen, Gewichtszunahme, Schlafprobleme, Stimmungsschwankungen bis hin zu depressiven Episoden und urogenitale Beschwerden wie trockene Schleimhäute, Juckreiz, Brennen und Schmerzen.

Für manche Betroffene stellen Wechseljahresbeschwerden eine erhebliche Einschränkung des Wohlbefindens und der Lebensqualität ein. Obwohl die Wechseljahre etwas ganz Normales und keine Krankheit sind, müssen Beschwerden dennoch nicht einfach hingenommen werden. Es gibt eine Vielzahl von möglichen Behandlungen und Maßnahmen, die helfen können.

Hormontherapie: Wirkprinzip, Nutzen und mögliche Risiken

Die Hormontherapie (oft Hormonersatztherapie, kurz HRT genannt) soll den Mangel an Östrogen und Progesteron ausgleichen. Sie kann in Form von Tabletten, Pflastern, Gelen, Sprays oder Vaginalpräparaten erfolgen. Zu den Vorteilen der Hormontherapie gehört, dass sie bei vielen Frauen eine rasche Linderung der Beschwerden erzielt und einfach in der Anwendung ist.

Jedoch ist es wichtig, zu beachten, dass die Hormontherapie nicht für jede Frau geeignet ist. Überdies haben Untersuchungen gezeigt, dass eine längerfristige Anwendung einer Hormonersatztherapie bestimmte Risiken (z. B. für Thrombosen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen) steigern kann. Deshalb wird die moderne Hormontherapie immer ärztlich begleitet und streng überprüft. Die Hormone sind so gering wie möglich dosiert, sodass sie zwar wirksam sind, aber die Risiken minimiert werden. Außerdem werden Hormontherapien in der Regel nur für einen kurzen Zeitraum eingesetzt.

Hormontherapien nicht per se schlecht

Bei Wechseljahresbeschwerden stellen Hormontherapien weiterhin eine Behandlungsmöglichkeit dar. Sie sind nicht grundsätzlich gefährlich oder schlecht – sie werden immer individuell an die Patientin angepasst und fortwährend kontrolliert. Insbesondere für Frauen, die sehr stark unter intensiven Wechseljahresbeschwerden leiden, kann eine Hormontherapie eine sinnvolle Behandlung darstellen, um die Symptome schnell zu lindern. Im weiteren Verlauf kann die Therapie dann angepasst und gegebenenfalls durch andere Maßnahmen ergänzt beziehungsweise abgelöst werden.

Alternative Behandlungsmöglichkeiten zur Hormontherapie

Zu den hormonfreien Ansätzen bei Wechseljahresbeschwerden zählen unter anderem pflanzliche Präparate, Lebensstilanpassungen (Ernährung, Bewegung, Stressmanagement) sowie nicht-hormonelle Medikamente.

Insbesondere für vulvovaginale Beschwerden durch Hormonveränderungen während der Wechseljahre hat sich außerdem die Laserbehandlung mit MonaLisa Touch® bewährt. Dabei handelt es sich um sanfte Laserimpulse, die gezielt auf die Schleimhäute im Vaginalbereich wirken. Durch die Stimulation der Kollagenneubildung und die Verbesserung der Durchblutung wird das Gewebe regeneriert. Viele Frauen berichten nach einigen Sitzungen über eine deutliche Linderung von Trockenheit, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr und wiederkehrenden Infektionen.

In unserer Praxis bieten wir neben MonaLisa Touch® auch das Beckenbodentraining mit Emsella® an. In den Wechseljahren kann die Stärkung der Beckenbodenmuskulatur unter anderem dabei helfen, Blasenschwäche entgegenzuwirken und das Wohlbefinden im Intimbereich zu steigern.

Wenn Sie mehr über diese sanften Behandlungsoptionen erfahren möchten, stehen wir Ihnen sehr gern zur Seite. In einem persönlichen Beratungsgespräch klären wir Sie umfassend auf und beantworten Ihnen Ihre Fragen. Einen Termin können Sie über unsere Online-Buchung vereinbaren. Wir freuen uns auf Sie!

Was passiert nach der MonaLisa-Touch®-Behandlung? Tipps zur Nachsorge und langfristigen Pflege

Die Behandlung mit MonaLisa Touch® stellt einen schonenden Ansatz dar, um die vaginale Gesundheit zu unterstützen. Sie ist vor allem für Frauen, die unter vulvovaginalen Beschwerden wie Trockenheit, Jucken, Brennen und Schmerzen (z. B. beim Geschlechtsverkehr oder Wasserlassen) leiden, eine minimalinvasive Möglichkeit, das eigene Wohlbefinden und die Lebensqualität zu verbessern. Die Behandlung dauert nur wenige Minuten und erfolgt sehr schmerzarm. Die Effekte sind oftmals schon nach kurzer Zeit spürbar. Viele Frauen interessiert in diesem Zusammenhang aber auch, wie die Nachsorge aussieht. Gibt es besondere Maßnahmen, die beachtet werden müssen? Ist es notwendig, bestimmte Verhaltensarten anzupassen, um die Resultate langfristig zu erhalten? Wir verraten es Ihnen gern!

Überblick zu MonaLisa Touch®: Ablauf, Anwendung, Ergebnis

MonaLisa Touch® ist eine minimalinvasive Lasertherapie, die speziell für den weiblichen Intimbereich entwickelt wurde. Über eine dünne Sonde werden Energieimpulse direkt an das Gewebe abgegeben. Dadurch wird dieses angeregt, frisches Kollagen sowie kleine Blutkapillaren zu bilden. Auf diese Weise wird der Intimbereich natürlich verjüngt und aufgebaut – das Gewebe wird besser durchblutet und gestrafft, auch die Feuchtigkeitsversorgung verbessert sich. Typische vulvovaginale Beschwerden wie Brennen, Juckreiz und Scheidentrockenheit können mit der sanften Methode reduziert werden.

Insgesamt dauert eine Behandlung etwa fünf bis zehn Minuten. Für ein optimales Ergebnis empfehlen wir unseren Patientinnen, etwa drei Sitzungen mit einem Abstand von jeweils sechs Wochen vornehmen zu lassen. So wird das Gewebe aktiv unterstützt. Eine zusätzliche Anästhesie ist für die ambulante Behandlung nicht erforderlich – sie verläuft nahezu schmerzfrei.

Bereits nach einer Sitzung berichten zahlreiche Frauen von einer Verbesserung ihrer Symptome. Eine jährliche Auffrischung der Behandlung sorgt dafür, dass die erzielten Ergebnisse langfristig aufrechterhalten werden können.

Nachsorge unmittelbar nach der Behandlung

Nach der kurzen ambulanten Behandlung können Sie die Praxis sogleich wieder verlassen. Für gewöhnlich spüren Frauen direkt nach der Anwendung lediglich ein leichtes Wärmegefühl oder Kribbeln. Mit Schmerzen ist im Normalfall nicht zu rechnen. Manchmal kann ein vorübergehendes Brennen auftreten, das jedoch erfahrungsgemäß zügig wieder abklingt. Manche Patientinnen vergleichen dieses Gefühl mit einem leichten Sonnenbrand, der zwar unangenehm auf der Haut ist, sich aber gut aushalten lässt.

Damit der Körper schnell regenerieren kann, ist es wichtig, dass Sie sich zunächst schonen und etwas Ruhe gönnen. Sie werden nach der MonaLisa-Touch®-Behandlung zwar nicht eingeschränkt sein und müssen auch nicht mit Ausfallzeiten rechnen, indem Sie Ihrem Körper aber dennoch etwas Erholung gönnen, unterstützen Sie den Heilungsprozess zusätzlich. Insbesondere sollten Sie darauf achten, Reibung in dem Areal zu vermeiden, da es vorübergehend besonders sensibel sein kann.

Wir empfehlen unseren Patientinnen:

  • in den ersten Tagen auf Geschlechtsverkehr zu verzichten
  • Saunabesuche, Schwimmbad oder heiße Vollbäder für etwa eine Woche zu meiden
  • lockere, atmungsaktive Kleidung zu tragen, um Reibung zu reduzieren

Diese einfachen Maßnahmen unterstützen den Heilungsprozess und sorgen dafür, dass sich die Schleimhaut optimal regenerieren kann.

Erste Wochen nach der Behandlung

In den ersten Wochen nach der Laserbehandlung setzen die körperlichen Prozesse ein, die durch die Impulse angeregt werden sollen: Kollagenbildung, Verbesserung der Durchblutung und Aufbau der Schleimhaut. Diese Prozesse benötigen Zeit, zeigen aber nach und nach ihre Wirkung.

Sie können die Prozesse aktiv unterstützen, indem Sie beispielsweise befeuchtende oder pflegende Produkte für den Intimbereich anwenden. Diese können nicht nur für mehr Komfort sorgen, sondern auch die Regeneration zusätzlich fördern. Empfehlenswert sind dabei Produkte ohne aggressive Zusätze oder Duftstoffe, die die empfindliche Schleimhaut reizen könnten.

Langfristige Wirkung und Auffrischungen

MonaLisa Touch® setzt auf einen langfristigen Effekt, indem die Methode die Selbstheilungskräfte der Schleimhaut adressiert. Erste Verbesserungen spüren viele der Frauen bereits nach kurzer Zeit. Dennoch gilt: Die Wirkung ist nicht unbegrenzt. Auch nach der Lasertherapie schreitet der natürliche Alterungsprozess weiterhin fort. Deshalb sind regelmäßige Auffrischungen empfehlenswert, um die Ergebnisse beizubehalten. Die Behandlung wird zunächst in einer Serie von drei Sitzungen im Abstand einiger Wochen durchgeführt. Danach reichen meist jährliche Auffrischungen, um den Effekt langfristig zu erhalten.

Diese Termine lassen sich flexibel an die individuellen Bedürfnisse anpassen – manche Frauen empfinden die Wirkung über einen längeren Zeitraum, andere wünschen sich früher eine erneute Sitzung.

Tipps für eine langfristige Pflege

Neben den Auffrischungen gibt es viele Möglichkeiten, die vaginale Gesundheit langfristig zu unterstützen. Besonders hilfreich sind Maßnahmen, die die Schleimhaut schützen, die Durchblutung fördern und das hormonelle Gleichgewicht berücksichtigen. Dazu gehören unter anderem:

  • regelmäßige Bewegung: Sport steigert die Durchblutung und wirkt sich positiv auf das Bindegewebe aus
  • ausgewogene Ernährung: Eine nährstoffreiche Kost mit viel Gemüse, gesunden Fetten und ausreichend Eiweiß unterstützt die Kollagenbildung
  • sanfte Intimpflege: Milde, pH-neutrale Produkte bewahren die natürliche Schutzbarriere der Schleimhaut
  • Stressabbau: Chronischer Stress kann die Schleimhaut zusätzlich belasten; Entspannungstechniken wie Yoga oder Meditation wirken ausgleichend
  • Beckenbodentraining: kräftigt die Muskulatur, verbessert die Durchblutung und steigert das Wohlbefinden im Intimbereich (schauen Sie in diesem Zusammenhang auch gern hier vorbei: Beckenbodentraining mit Emsella®)

Mehr erfahren im persönlichen Beratungsgespräch

Wenn Sie sich für MonaLisa Touch® interessieren, klären wir Sie gern individuell und ausführlich auf. In einem persönlichen Beratungsgespräch zeigen wir Ihnen, was mit MonaLisa Touch® möglich ist und welche Maßnahmen im Anschluss wichtig sind. Vereinbaren Sie Ihren Termin gern online über unser Buchungssystem. Wir freuen uns auf Sie!

„Was soll ich meiner Gynäkologin sagen?“ – Tipps für das Arztgespräch bei Lichen sclerosus

Lichen sclerosus ist eine chronische Hauterkrankung, die in der Regel mit unangenehmen Beschwerden wie Brennen, Juckreiz und auch Schmerzen im Intimbereich einhergeht. Dennoch zögern viele betroffene Frauen lange, bis sie mit diesen Symptomen einen Arzt aufsuchen. Dies kann beispielsweise auf Scham, Unsicherheiten oder dem Eindruck, dass man diese Veränderungen einfach hinnehmen müsse, zurückzuführen sein. Ein offenes Gespräch mit dem Facharzt bzw. der Fachärztin für Gynäkologie ist jedoch eine wichtige Voraussetzung, um die Diagnose eindeutig stellen und eine geeignete Behandlung einleiten zu können. Da Lichen sclerosus mit der Zeit voranschreitet und zu schlimmeren Folgen beitragen kann, ist es umso entscheidender, frühzeitig Klarheit zu schaffen. Eine gute Nachricht: Lichen sclerosus ist meist gut behandelbar und mit der richtigen Therapie können die Beschwerden und Schübe oftmals sehr gut unter Kontrolle gebracht werden – im besten Fall sind Sie lange Zeit vollkommen beschwerdefrei.

Doch was soll man eigentlich sagen, wenn man in der Praxis ist und über etwas so Intimes sprechen muss? Welche Informationen und Fragen können besonders hilfreich sein? Im Folgenden finden Sie Tipps, wie Sie sich auf das Gespräch vorbereiten können, welche Punkte für die Ärztin wichtig sind und welche modernen Behandlungsmöglichkeiten bei Lichen sclerosus zur Verfügung stehen.

Warum fällt es so schwer, über Lichen sclerosus zu sprechen?

Der Intimbereich ist für viele Menschen ein sensibles Thema, über das oft nicht gern gesprochen wird. Beschwerden wie Juckreiz, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder Hautveränderungen lösen nicht selten Scham aus. Zudem ist Lichen sclerosus oftmals noch recht unbekannt. Manche Patientinnen gehen daher davon aus, dass es sich bei den Symptomen um eine Infektion handelt, die von selbst wieder abklingen wird. Andere greifen zunächst zu Hausmitteln, um selbst Besserung zu schaffen. Wieder andere fühlen sich unsicher, ob ihre Beschwerden „normal“ sind oder ob sie die Ärztin damit überhaupt belasten sollen. Auch nehmen manche Betroffene an, dass die Beschwerden auf eigenes „Fehlverhalten“ zurückzuführen sein könnten, sodass sie Angst haben, beurteilt werden, oder sich einfach schämen.

Dabei gilt: Je früher Lichen sclerosus erkannt wird, desto besser lässt sich die Erkrankung behandeln. Unbehandelt kann sie chronisch fortschreiten, die Haut immer stärker verändern und sogar zu einem erhöhten Risiko für bestimmte Krebserkrankungen führen. Offenheit gegenüber der Gynäkologin ist also ein wichtiger Schritt für die eigene Gesundheit.

In unserer Praxis liegt uns dabei sehr am Herzen, dass Sie sich sicher und verstanden fühlen. Sie können offen mit uns sprechen und müssen keinerlei Bedenken haben. Uns geht es allein um Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden.

Vorbereitung auf das Arztgespräch

Es kann hilfreich sein, sich bereits vor dem Arzttermin Gedanken und eventuell auch Notizen zu machen. So können Sie sich in Ruhe überlegen, wann welche Beschwerden aufgetreten sind und wie sich diese eventuell entwickelt haben. Außerdem können Sie sich Fragen notieren, die Ihnen wichtig sind – so geraten diese trotz eventueller Nervosität beim Termin nicht in Vergessenheit.

Mögliche Gedankenstützen für Ihr Arztgespräch:

  • Seit wann bestehen die Beschwerden?
  • Wie stark sind Juckreiz oder Schmerzen?
  • Treten sie ständig oder in Schüben auf?
  • Gibt es bestimmte Auslöser oder Situationen, in denen es schlimmer wird (z. B. nach dem Geschlechtsverkehr, beim Sport, nach dem Duschen)?
  • Hat sich Ihre Haut im Intimbereich verändert (z. B. weißliche Verfärbungen, Verdickungen, Schrumpfungen, kleine Risse, Vernarbungen)?
  • Wie wirkt sich die Erkrankung auf den Alltag und das Sexualleben aus?

Natürlich wird Ihre Gynäkologin Sie ebenfalls durch wichtige Punkte führen und nachfragen. Diese Stichpunkte können Ihnen allerdings helfen, sich bereits vorab gut auf das Beratungsgespräch vorzubereiten.

Was Sie Ihrer Gynäkologin unbedingt sagen sollten

Manche Frauen neigen dazu, ihre Beschwerden zu verharmlosen oder nur teilweise zu schildern. Doch für eine präzise Diagnose ist es wichtig, möglichst umfassend zu berichten. Dazu gehören:

  • alle Symptome beschreiben: Juckreiz, Brennen, Schmerzen beim Wasserlassen, kleine Risse oder Veränderungen der Haut – auch wenn sie unangenehm zu benennen sind
  • Häufigkeit und Intensität angeben: Ist der Juckreiz dauerhaft oder nur phasenweise? Wachen Sie nachts davon auf? Gibt es Situationen, die die Beschwerden verschlimmern?
  • Auswirkungen auf die Lebensqualität: Haben Sie seit der Beschwerden Schlafstörungen, gibt es Veränderungen beim Geschlechtsverkehr oder bemerken Sie eine psychische Belastung?
  • vorherige Behandlungen oder Selbstmedikation: Haben Sie schon Cremes, Salben oder Hausmittel ausprobiert? Haben Sie sich schon einmal einem anderen Arzt vorgestellt? Wurde bei Ihnen bereits Lichen sclerosus diagnostiziert?
  • Familien- oder persönliche Krankengeschichte: Manche Hauterkrankungen oder Autoimmunerkrankungen treten familiär gehäuft auf – sind bereits Fälle von Lichen sclerosus in Ihrer Familie bekannt?

Untersuchung nach dem Gespräch

Nach dem Gespräch erfolgt in der Regel eine sorgfältige Untersuchung des Intimbereichs. Dabei achtet die Ärztin auf Hautveränderungen, kleine Narben oder Verfärbungen. In manchen Fällen wird eine kleine Gewebeprobe (Biopsie) entnommen, um die Diagnose abzusichern.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei Lichen sclerosus?

Die Therapie von Lichen sclerosus verfolgt zwei Ziele: Symptome lindern und ein Fortschreiten der Erkrankung verhindern. Für gewöhnlich wird zunächst mit kortisonhaltigen Salben behandelt, die auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden. Sie sollen Entzündungen und Juckreiz reduzieren.

Neben dieser Standardtherapie gibt es inzwischen auch moderne Behandlungsoptionen, die insbesondere dann eingesetzt werden, wenn die Symptome fortbestehen oder die Haut bereits stark verändert ist. In unserer Praxis haben wir sehr gute Erfahrungen mit der schonenden Lasertherapie MonaLisa Touch® gemacht.

Bei der Behandlung wird ein spezieller fraktionierter CO₂-Laser eingesetzt, der die Schleimhaut im Intimbereich sanft stimuliert. Er fördert die Durchblutung und regt die Neubildung von Kollagen an. Dadurch werden die Elastizität der Haut verbessert und das Gewebe gestärkt. Auch die Feuchtigkeitsversorgung des Intimbereichs kann dadurch positiv beeinflusst werden. Mithilfe von MonaLisa Touch® sollen Juckreiz und Brennen reduziert werden. Zugleich ist das Ziel der Therapie, den Gewebeaufbau zu unterstützen und so Veränderungen, Verletzungen und Vernarbungen entgegenzuwirken.

Auch begleitende Maßnahmen können die Lichen-sclerosus-Therapie aktiv unterstützen, darunter: hautschonende Intimpflege ohne Duftstoffe, atmungsaktive Kleidung und das Vermeiden von Reizstoffen oder Reibung.

Die Wahl der Behandlung hängt von der individuellen Situation ab. Es lohnt sich daher, die Ärztin gezielt nach unterschiedlichen Möglichkeiten zu fragen und gemeinsam einen Behandlungsplan zu entwickeln.

Mehr zu Lichen sclerosus und den sanften Therapieoptionen

Lichen sclerosus ist für viele betroffene Frauen ein unangenehmes und schwieriges Thema. Die Beschwerden lassen sich jedoch mit den richtigen Maßnahmen gut behandeln, um die Lebensqualität spürbar zu verbessern. Gern informieren wir Sie über moderne Behandlungsansätze und helfen Ihnen individuell und verständnisvoll weiter. Vereinbaren Sie einen Termin für ein unverbindliches Gespräch in unserer Praxis — gern über unser Online-Buchungssystem. Wir freuen uns auf Sie!

Kann sich vaginale Atrophie zurückbilden? – Welche Therapien wirklich helfen

Als vaginale Atrophie wird eine Veränderung der Vaginalschleimhaut bezeichnet, bei der das Gewebe dünner und sensibler wird. Da es vor allem Frauen in den Wechseljahren betrifft, wird es auch als urogenitales Menopausensyndrom bezeichnet. Die Hauptursache für den Geweberückgang ist meist der sinkende Östrogenspiegel. Neben der Ausdünnung des Gewebes kommt es für die Betroffenen häufig auch zu vaginaler Trockenheit, Brennen, Juckreiz, Schmerzen (z. B. beim Geschlechtsverkehr), Hautrissen, nachlassendem Lustempfinden und leichter Inkontinenz. All diese Symptome schränken Wohlbefinden und Lebensqualität meist stark ein – werden aber dennoch selten offen thematisiert, da sie noch oft als tabuisiert gelten.

Viele betroffene Patientinnen stellen sich die Frage, ob sich eine vaginale Atrophie wieder zurückbilden kann. Wir verraten Ihnen, was bei vaginaler Atrophie helfen kann – denn es gibt durchaus sanfte Behandlungen, die wieder zu mehr Wohlbefinden beitragen und die Beschwerden nachhaltig reduzieren können.

Zahlen: Wie häufig kommt es zu vaginaler Atrophie?

Eindeutige Angaben gibt es zu diesem Thema nicht. Verschiedene Studien haben sich mit dem Thema Menopausensyndrom befasst und sind zu unterschiedlichen Ergebnissen gekommen. Das kann unter anderem daran liegen, dass eben viele Frauen nicht gern über intime Probleme sprechen oder gar nicht wissen, dass sie an einer vaginalen Atrophie leiden. Häufig wird es als „Teil des Frauseins“ einfach abgetan.

Die Ergebnisse der verschiedenen Studien und Befragungen reichen von etwa einem Drittel der Frauen in der Menopause, die von vaginaler Atrophie betroffen sind, bis zu 60 Prozent und mehr. Vor allem in der Postmenopause scheinen die Beschwerden wie Geweberückgang, vaginale Trockenheit und auch Schmerzen zuzunehmen.

Vaginale Atrophie tritt meist im Alter von ca. 40 bis 55 Jahren auf – mit steigender Häufigkeit, je weiter die Frau sich von der Menopause entfernt. Bis zu rund 19 Prozent der Frauen im frühen Perimenopausenalter sind betroffen, bis zu 50 oder 60 Prozent in der Postmenopause, wobei in manchen Studien die Angaben sogar bis zu 84 Prozent gehen.

Warum sich vaginale Atrophie nicht „von selbst“ bessert

Die vaginale Atrophie heilt in der Regel nicht von allein wieder und kann sich ohne Therapie schrittweise verschlimmern. Das bedeutet, dass der Geweberückgang meist fortschreitet und weitere Beschwerden mit sich bringt, wenn keine Behandlung erfolgt.

Die Schleimhaut der Vagina wird von Hormonen beeinflusst. Fehlt das Östrogen, wirkt sich das gleich auf mehrere Aspekte aus und setzt Kettenreaktionen in Gang: So nimmt die Durchblutung ab, die Schleimhaut wird dünner, elastische Fasern gehen zurück, die Feuchtigkeitsversorgung wird geringer und auch die natürliche Abwehr gegen Keime sinkt. Ohne Behandlung bleiben diese Veränderungen bestehen oder verstärken sich sogar.

Eine spontane Besserung setzt selten ein. Sie kann beispielsweise auftreten, wenn sich der Hormonhaushalt nach einer vorübergehenden Störung wieder normalisiert und in sein natürliches Gleichgewicht zurückkommt – etwa nach einer Schwangerschaft/dem Abstillen. In der Postmenopause oder bei dauerhaftem Östrogenmangel ist das für gewöhnlich nicht der Fall. Hier ist eine gezielte Therapie der Schlüssel, um Beschwerden zu lindern und die Schleimhautstruktur zu regenerieren.

Welche Behandlungsmöglichkeiten bei vaginaler Atrophie gibt es?

1. Hormonelle Lokaltherapie
Eine wirksame klassische Behandlung ist die lokale Östrogentherapie, bei der Hormone in Form von Cremes, Zäpfen oder Vaginalringen direkt im Vaginalbereich angewandt werden. Dadurch gelangen sie gezielt in die Schleimhaut und können dort wirksam werden, ohne den gesamten Körper stark zu belasten. Vorteile dieser Methode sind die Verbesserung der Durchblutung, die Regeneration der Schleimhaut und die Unterstützung des natürlichen pH-Werts, um auch das Risiko von Infekten zu senken.

Die hormonelle Lokaltherapie ist eine sanfte Möglichkeit, die unkompliziert direkt im Intimbereich eingesetzt werden kann. Allerdings ist sie für manche Patientinnen nicht geeignet, beispielsweise nach einer Krebstherapie. In diesem Fall ist eine nichthormonelle Therapie empfehlenswert.

2. Moderne Lasertherapie mit MonaLisa Touch®
Eine der fortschrittlichsten Methoden zur Behandlung der vaginalen Atrophie ist die Laserbehandlung mit MonaLisa Touch®. Durch gezielte Impulse wird die Schleimhaut stimuliert und regeneriert. Die Behandlung verbessert die Kollagenbildung und die Durchblutung, wodurch das Gewebe wieder aufgebaut wird. Auch die Feuchtigkeitsversorgung des Intimbereichs wird positiv beeinflusst, sodass vaginale Trockenheit mitreduziert wird. Zu den Vorteilen dieses Verfahrens gehören, dass es ohne den Einsatz von Hormonen zu einer Regeneration des Gewebes von innen heraus beiträgt. Überdies ist MonaLisa Touch® schmerzarm, risikoarm, benötigt eine kurze Behandlungszeit und hat keine langen Ausfallzeiten.

3. Beckenbodenstärkung mit Emsella®
Viele Frauen mit vaginaler Atrophie leiden zusätzlich unter Beckenbodenschwäche oder leichter Harninkontinenz. Hier kann Emsella® helfen: Die Behandlung nutzt elektromagnetische Impulse, um den gesamten Beckenboden in einer Sitzung kontrahieren zu lassen und ihn somit nachhaltig trainiert.

Ein stärkerer Beckenboden unterstützt nicht nur Blasenfunktion und Kontinenz, sondern verbessert auch die Durchblutung im Genitalbereich – ein zusätzlicher Faktor für eine gesunde Schleimhaut. In Kombination mit MonaLisa Touch® kann Emsella® so einen ganzheitlichen Therapieansatz bei vaginaler Atrophie bieten.

4. Nicht-hormonelle Feuchtigkeits- und Pflegeprodukte
Bei leichteren Beschwerden oder als Ergänzung zu anderen Therapien kommen spezielle Gele, Cremes oder Ovula für den Vaginalbereich zum Einsatz, die Hyaluronsäure, Milchsäure oder pflanzliche Öle enthalten. Sie spenden Feuchtigkeit, unterstützen die Schleimhautbarriere und verbessern das Wohlbefinden, ohne hormonelle Wirkstoffe zu enthalten.

Mehr erfahren

Sie möchten gern mehr über das Thema vaginale Atrophie und vor allem über die Behandlungsmöglichkeiten erfahren? Wir informieren Sie in einem persönlichen Beratungsgespräch ausführlich und individuell. Wir nehmen uns Zeit für Ihre Anliegen, Wünsche und eventuelle Bedenken. Vereinbaren Sie einen Termin und lassen Sie uns darüber sprechen, wie wir Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden unterstützen können. Nutzen Sie dafür gern unsere Online-Terminbuchung.

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