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Brennen beim Wasserlassen: mögliche Ursachen und Therapien

Ist das Blaseentleeren erschwert und begleitet das Wasserlassen ein brennendes Gefühl, wird das in der Medizin als Dysurie oder Algurie bezeichnet. Letzteres bezieht sich lediglich auf ein schmerzhaftes Wasserlassen, während Dysurie eine allgemeine Dysfunktion beim Harnabgang beschreibt. Für die Betroffenen mit vergleichbaren Problemen wird damit jeder Gang zur Toilette eine regelrechte Belastung. Es gibt verschiedene Ursachen, die vorliegen können. Diese gilt es genauestens zu untersuchen und abzuklären, um eine entsprechende Therapie einleiten zu können. Teilweise lassen sich die Beschwerden medikamentös behandeln oder es bietet sich eine schonende Lasertherapie wie die Behandlung mit MonaLisa Touch® an.

Was kann zum Brennen beim Wasserlassen führen?
Schmerzen beim Urinieren sind ein häufiger Grund, weshalb Patienten einen Arzt aufsuchen. Die Beschwerden können äußerst unangenehm und auf verschiedene Ursachen zurückzuführen sein. Oftmals handelt es sich um eine bakterielle Entzündung, die das Brennen hervorruft. Ändert sich beispielsweise das Scheidenmilieu und weist einen deutlich weniger sauren pH-Wert auf, haben es Keime und Bakterien leichter, in den Körper einzudringen und sich zu vermehren. Von einer Blasenentzündung sind Frauen häufiger betroffen als Männer, da ihre Harnröhre etwa drei Zentimeter kürzer ist und Bakterien es somit leichter haben, in die Blase zu gelangen und dort die Entzündung hervorzurufen.

Manchmal können Schmerzen beim Wasserlassen auch mit sexuell übertragbaren Erkrankungen in Verbindung stehen. Die Infektion erfolgt bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr mit einem infizierten Partner. Ein Brennen beim Wasserlassen kann daher ein Anzeichen für unter anderem Syphilis, Tripper, Herpes im Genitalbereich oder eine Chlamydieninfektion sein und sollte ärztlich abgeklärt werden.

Ein weiterer möglicher Grund für Beschwerden beim Wasserlassen können sogenannte Blasensteine sein. Sie bestehen meist aus Kaliumsalzen, Harnsäure oder anderen Salzen und werden entweder direkt in der Blase oder im Nierenbecken gebildet. Die Steine an sich führen nicht zu Schmerzen. Sobald sie jedoch mit dem Urin transportiert werden und den Ausführgang der Blase verstopfen, kommt es zum Brennen beim Toilettengang. Weitere typische Symptome sind Blut im Urin und plötzliche, sehr starke Unterbauchschmerzen.

Ebenso können Tumorerkrankungen oder Erkrankungen der Prostata bei Männern zu Schmerzen beim Urinieren auslösen.

Scheidentrockenheit als Grund für Brennen beim Wasserlassen
Eine trockene Scheide betrifft zahlreiche Frauen. Vor allem mit den Wechseljahren kommt es häufig auch zur Reduktion der Scheidenfeuchtigkeit, aber auch junge Frauen können unter einer Scheidentrockenheit leiden. Durch die trockene Scheide kann es sowohl zu Schmerzen beim Wasserlassen als auch zu schmerzhaften Beschwerden beim Geschlechtsverkehr kommen. Teilweise reicht bereits die Verwendung von Gleitgelen oder Feuchtigkeitscremes aus, um die jeweiligen Beschwerden zu lindern. Bei anderen Patientinnen sind hingegen weitere Maßnahmen wie eine Änderung der Intimhygiene, medikamentöse Hilfe (Hormonpräparate als auch hormonfreie Alternativen) oder eine sanfte Lasertherapie empfehlenswert, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.

MonaLisa Touch® gegen Dysurie
Bei MonaLisa Touch® handelt es sich um ein innovatives und besonders schonendes Verfahren gegen diverse vulvovaginale Beschwerden. Mithilfe einer Vaginalsonde, die in die Scheide eingeführt wird, werden Impulse an das Vaginalgewebe abgegeben. Diese Impulse regen die Kollagenbildung, Zellneubildung sowie die Bildung feiner Blutkapillaren an. Infolgedessen wird das Scheidengewebe besser durchblutet und auch die Feuchtigkeitsversorgung wird optimiert. Insbesondere einer trockenen Scheide kann mit der kurzen Behandlung, die ambulant und ohne operative Schritte erfolgt, entgegengewirkt werden. Auch bei anderen vulvovaginalen Problemen wie Schmerzen beim Wasserlassen kann die Behandlung eine Verbesserung erwirken.

Was kann ich selbst gegen Schmerzen beim Wasserlassen tun?
Es mag zunächst etwas paradox klingen, doch bei Schmerzen beim Wasserlassen sollten Sie zunächst darauf achten, viel zu trinken – auch wenn der anschließende Gang zur Toilette unangenehm wird. Vor allem bei einem Harnwegsinfekt kann eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr beim Heilungsprozess behilflich sein, indem der Harndrang anregt wird, um die entsprechenden Auslöser „wegzuspülen“. Zudem können pflanzliche Wirkstoffe beruhigend wirken. Auch Wärme kann sich lindernd auswirken. Sie können beispielsweise eine Heizdecke oder eine Wärmflasche verwenden.
 
Vorbeugende Maßnahmen sind zudem:

  • Blase immer ganz leeren, da Restharn einen guten Nährboden für Keime darstellt
  • Unterleib warmhalten, Unterkühlung vermeiden
  • Bei der Reinigung der Intimzone immer von vorn nach hinten (von der Vagina zum After) säubern
  • Eine übertriebene Intimhygiene sowie aggressive/parfümierte Mittel vermeiden
  • Beim Geschlechtsverkehr auf den Schutz mit Kondomen achten, um Geschlechtserkrankungen zu vermeiden

Um die Beschwerden effektiv behandeln zu lassen, sollten Sie das Brennen beim Wasserlassen in jedem Fall ärztlich abklären lassen.

Vaginale Atrophie – ein beschwiegenes Thema

Eine trockene Scheide ist für viele betroffene Frauen ein unangenehmes Thema, über das sie nicht offen sprechen möchten. Gleiches gilt für Jucken und Brennen im Intimbereich oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Als sogenannte vaginale oder vulvovaginale Atrophie werden Veränderungen des Genitalgewebes bezeichnet. Durch die Verdünnung des Gewebes, die meist als natürliche Folge des Alterungsprozesses auftritt, kann es zu Scheidentrockenheit, Schmerzen und Juckreiz kommen. Frauen müssen sich wegen dieser Veränderungen und Beschwerden keinesfalls schämen. Sie sollten nicht vernachlässigt, sondern offen angesprochen werden. Denn heutzutage gibt es schonende Verfahren, die in kurzer Zeit Abhilfe schaffen können. So kann beispielsweise die Laserbehandlung mit MonaLisa Touch® gängige Probleme der vulvovaginalen Atrophie auf sanfte Weise behandeln und lindern.

Was genau bedeutet vaginale Atrophie?

Die vaginale oder urogenitale Atrophie ist eine Folge eines verminderten Östrogenspiegels. Daher tritt sie häufig während der Menopause auf. Auch durch die Behandlung gynäkologischer Tumoren können die Eierstöcke in ihrer Östrogenproduktion gestört werden, was wiederum in einer vaginalen Atrophie resultieren kann.

Durch die geringere Östrogenproduktion nimmt das Gewebe im Genitalbereich ab und wird zunehmend dünner. Gleichzeitig bedeutet das auch, dass durch die Abnahme der Vaginal- und Vulvaschleimhaut die Scheide empfindlicher, reizbarer und auch verletzlicher werden kann.

Typische Beschwerden infolge einer vaginalen Atrophie sind unter anderem:

  • Scheidentrockenheit
  • Veränderung des vaginalen pH-Werts (über 5,0)
  • Verringerung der Anzahl an Laktobazillen
  • häufige Infektionen und Entzündungen
  • Juckreiz und Brennen
  • atypischer Ausfluss
  • Berührungsempfindlichkeit
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr (aufgrund geringerer Lubrikation der Vagina)
  • Verringerung der Libido
  • Inkontinenz

Ziel der Atrophie-Therapie

Die Behandlung einer vaginalen Atrophie zielt gemeinhin darauf ab, den „normalen“ Zustand der Vagina wiederherzustellen. Das bedeutet, dass die Feuchtigkeitsversorgung gesteigert, eine Dickenzunahme des Epithels begünstigt und ein vaginaler pH-Wert von etwa 4 angestrebt werden. Zudem sollte die Therapie möglichst schonend und nebenwirkungsarm sein.
Laserbehandlung gegen vaginale Atrophie

Eine schonende und hormonfreie Behandlungsmethode bei vaginaler Atrophie ist die Lasertherapie mit MonaLisa Touch®. Dabei werden gezielt Impulse an die Vaginaschleimhaut gesendet, um die körpereigenen Regenerationsprozesse einzuleiten. Daraufhin produziert der Körper mehr Kollagen sowie neue Gefäße. Der Intimbereich wird aufgrund der neuen feinen Blutkapillare besser durchblutet und die Vaginalschleimhaut wird gestärkt. Zudem verbessert die Behandlung auch die Lubrikation, also die Feuchtigkeitsversorgung des Scheidenbereichs.

Die Behandlung erfolgt schnell, ambulant und ohne Schmerzen. Die spezielle Vaginalsonde wird sanft in die Vagina eingeführt und gibt dort die Impulse direkt an die Zellen ab. Bereits nach fünf bis zehn Minuten ist die Behandlungssitzung beendet und die Patientin kann ihrem gewohnten Alltag nachgehen. Für gewöhnlich umfasst ein Behandlungszyklus drei bis fünf Sitzungen, die in einem jeweiligen Abstand von vier bis sechs Wochen stattfinden. Eine Narkose oder Betäubung ist für das Laserverfahren nicht notwendig.

Wann sind die Ergebnisse spürbar?
Viele Patientinnen bemerken direkt nach der ersten Anwendung eine Verbesserung. Meist reichen drei bis fünf Behandlungssitzungen aus, um die jeweiligen Beschwerden abzuschwächen und ein plus an Lebensqualität zu schenken. Durch regelmäßige Wiederholungen der Behandlung können die positiven Ergebnisse aufgefrischt beziehungsweise erhalten werden. Für gewöhnlich wird die Auffrischung einmal pro Jahr vorgenommen.

Gibt es Risiken bei der Behandlung?

Die Lasertherapie ist äußerst risikoarm. Sie verläuft in der Regel schmerzfrei. Mit Ausfallzeiten oder starken Beschwerden ist nach der Behandlung nicht zu rechnen. Es kann zu leichten Nebenwirkungen wie Rötungen oder Schwellungen kommen. Diese sind erfahrungsgemäß unbedenklich und bilden sich ohne Zutun von allein wieder zurück. Bei Bedarf können die Areale vorsichtig gekühlt werden, um das Abklingen der Schwellungen und Rötungen zu unterstützen.

Schweres Heben oder heiße Bäder sollten unmittelbar nach der Therapie vermieden werden, um die Genesung nicht zu behindern. Auch körperliche Betätigungen sollten zunächst etwas reduziert werden. Genauere Informationen und Anweisungen erhalten die Patientinnen im individuellen Beratungsgespräch.

Persönliche Beratung zu MonaLisa Touch®

Die schonende Laserbehandlung mit MonaLisa Touch® ist eine innovative Methode, um verschiedenen vulvovaginalen Beschwerden auf sanfte Weise entgegenzuwirken und diese effektiv zu lindern. In meiner Praxis kläre ich Sie gern ausführlich über die Möglichkeiten dieses Verfahrens auf. Gemeinsam besprechen wir, ob die Behandlung für Ihre Anliegen eine geeignete Lösung darstellen kann. Für die Beratung und Untersuchung nehme ich mir viel Zeit, um individuell auf Sie und Ihre Wünsche eingehen zu können. Vereinbaren Sie einfach Ihren Termin für ein unverbindliches Gespräch in meiner Praxis. Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen!

Wechseljahre – und jetzt? Tipps und Behandlungen

Die sogenannten Wechseljahre (das Klimakterium) gehören zum Leben der Frau unweigerlich dazu. Während einige Frauen dem Prozess entspannt und erwartungsvoll entgegensehen, haben andere mit Ängsten und Unsicherheiten zu kämpfen. Wichtig ist in jedem Fall, Folgendes zu berücksichtigen: Die Wechseljahre sind keine Krankheit. Stattdessen sind sie ein natürlicher Bestandteil des Älterwerdens. Mit einigen Tipps und Ausprobieren, was Ihnen guttut, können unliebsame Beschwerden während der Wechseljahre effektiv und schonend gelindert werden.

Akzeptanz und Information
Es gibt eine essenzielle Voraussetzung, um möglichst stressfrei und gut durch die Wechseljahre zu kommen, auch wenn diese etwas banal klingen mag: Akzeptieren Sie die Wechseljahre. Das Klimakterium ist nichts Ungewöhnliches oder Bedrohliches, sondern ein Lebensabschnitt wie jeder andere, der etwas Neues und Aufregendes mit sich bringen kann. Meist setzt der Prozess zwischen dem 40. und dem 50. Lebensjahr ein. Bei einigen Frauen kann es auch etwas länger dauern, wohingegen andere frühzeitig in die Wechseljahre kommen können. Die jeweiligen Erfahrungen und Begleiterscheinungen können dabei ebenfalls von Frau zu Frau unterschiedlich sein.

In Gesprächsgruppen oder Onlineforen gibt es viele Möglichkeiten, sich über die Wechseljahre auszutauschen. Gut informiert zu sein und hilfreiche Ratschläge aus erster Hand von anderen Frauen zu bekommen, stärkt nicht nur das Gemeinschaftsgefühl, sondern trägt auch dazu bei, eigene Beschwerden und Unannehmlichkeiten während dieser Zeit möglichst gering halten zu können. Mit einer positiven und aufgeschlossenen Grundhaltung lässt sich bereits viel bewirken.

Der Wechsel beginnt im Kopf
Unterstützend zu einer optimistischen Einstellung können vor allem bewusste Ruhephasen durch die Wechseljahre helfen. Welche Entspannungsübungen sich für Sie eignen, finden Sie am besten selbst heraus. Bereits wenige Minuten Atemübungen oder eine kurze Meditation können neue Energien geben und den Stresslevel enorm reduzieren. Viele Frauen finden zudem Gefallen an Yoga, um die Gedanken schweifen zu lassen, zu entspannen und gleichzeitig körperlich etwas aktiv zu werden. Überdies können allein das Hören der Lieblingsband, ein gutes Buch, Garten- oder Handarbeit sowie ein kurzer Spaziergang einen entspannenden und bestärkenden Effekt erzielen.

Sport und Bewegung an der frischen Luft
Aktivitäten in der Natur sind in jedem Lebensabschnitt eine wertvolle Ergänzung zu einem gesunden und ausgewogenen Lebensstil. Sie halten Körper und Geist gleichermaßen fit und bringen den Kreislauf in Schwung. Sport wirkt sich beruhigend auf das Nervensystem aus und macht somit zufriedener. Da sich das vegetative Nervensystem bei regelmäßiger körperlicher Betätigung stabilisiert, treten bei sportlich aktiven Frauen weniger häufig Pulsrasen oder Schweißausbrüche in den Wechseljahren auf. Überdies führt Bewegung zu einem positiven Körpergefühl und hebt damit nicht nur die allgemeine Stimmung, sondern stärkt auch das Selbstbewusstsein.

Sport wirkt zudem den altersbedingten Abbauprozessen entgegen. Da Muskelkontraktionen unter anderem den Knochenaufbau anregen, wird das Risiko für Osteoporose reduziert. Zudem wird auch die Gefahr für Gefäßerkrankungen gesenkt, da Bewegung dabei hilft, die Blutfettwerte gering zu halten. Außerdem wird die Herzleistung unterstützt.

Neben ausdauernden Sportarten wie Joggen sollte auch das Krafttraining während der Wechseljahre nicht zu kurz kommen. Als beliebter Allroundsport für Ausdauer und Muskeln gilt Schwimmen, denn hierbei bleiben nur wenige Muskeln ungenutzt.

„Du bist, was du isst“
Diesen Leitspruch haben Sie sicher schon einmal gehört. Er ist nicht ganz falsch, denn über eine ausgewogene und gesunde Ernährung lassen sich Körper und Geist durchaus fit halten. In jeder Lebensphase ist die typgerechte Ernährung ein wichtiger Bestandteil. Während der Wechseljahre kann zudem darauf geachtet werden, ob bestimmte Lebensmittel die unliebsamen Symptome der Wechseljahresbeschwerden hervorrufen oder verstärken können. Ob und in welchem Ausmaß die Ernährung eine Rolle bei Wechseljahresbeschwerden einnimmt, ist noch nicht abschließend erforscht. Verlassen Sie sich hierbei also auf Ihr Bauchgefühl und testen Sie selbst aus, was Ihnen guttut. Stellen Sie beispielsweise fest, dass schärfere Speisen Hitzewallungen begünstigen können, nehmen Sie diese vorerst von Ihrem Speiseplan. Ebenso kann es sein, dass sich bestimmte Lebensmittel und pflanzliche Produkte besonders positiv auswirken und einzelne Beschwerden sogar lindern können.

Auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sollte nicht missachtet werden!

Schonende Behandlung per Lasertherapie
Mit den Wechseljahren können verschiedenste Beschwerden auftreten. Nicht selten kommt es zu Veränderungen im Intimbereich wie beispielsweise Scheidentrockenheit. Gegen vulvovaginale Beschwerden hat sich die schonende Intimlaserbehandlung mit MonaLisa Touch® bewährt. Durch gezielte Impulse wird die Vaginalschleimhaut stimuliert, sodass sie besser durchblutet und verjüngt wird. Auch die Feuchtigkeitsversorgung wird mithilfe der Behandlung verbessert. Auf diese Weise lassen sich unterschiedliche intime Probleme sanft und ohne einen operativen Eingriff beheben – für mehr Wohlbefinden. Auch in den Wechseljahren bietet das Behandlungsverfahren für viele Frauen eine angenehme Unterstützung und Linderung.

Die Wechseljahre sind etwas ganz Individuelles. Gern bespreche ich mit Ihnen in einem persönlichen Beratungsgespräch, welche Möglichkeiten und Tipps es gibt, um diesen neuen Lebensabschnitt zu „meistern“. Auch über die sanfte Laserbehandlung kläre ich Sie gern auf, wenn Sie auf der Suche nach einem schonenden Verfahren gegen vulvovaginale Wechseljahresbeschwerden sind.

Was der Ausfluss bedeuten kann

Bei Frauen beginnt der Ausfluss kurz vor der Pubertät und begleitet sie dann bis zu den Wechseljahren. Er ist eine normale Reaktion des Körpers. Für gewöhnlich ist er durchsichtig und geruchsneutral. Im Laufe eines jedes Zyklus kann er sich leicht verändern. Insbesondere während des Eisprungs kann es beispielsweise zu einem vermehrten Ausfluss kommen. Weichen Farbe, Geruch oder Beschaffenheit des Ausflusses von „der Norm“ ab, kann dies jedoch auch ein Anzeichen für Veränderungen oder Erkrankungen im Körper sein. Im nachfolgenden Beitrag findet sich eine kleine Übersicht über den weiblichen Ausfluss.

Der normale Ausfluss

Die Scheide sondert regelmäßig Ausfluss ab. Dieser normale Ausfluss wird auch als „Weißfluss“ bezeichnet. Er setzt etwa ein Jahr vor der ersten Periode ein und endet mit dem Erreichen der Wechseljahre, wenn die Scheidenfeuchtigkeit abnimmt. Von Frau zu Frau unterscheidet sich der Ausfluss leicht. Auch die Menge kann variieren. Gemeinhin ist der „Weißfluss“ geruchsneutral, durchsichtig bis weißlich-milchig sowie wässrig bis zähflüssig.

Der weibliche Ausfluss übernimmt eine wichtige Schutzfunktion. Durch ihn haben es Bakterien und andere Krankheitserreger schwerer, in den Körper zu gelangen und dort Erkrankungen auszulösen. Er stellt somit eine Art Barriere dar.

Zudem befinden sich in der Vagina Milchsäurebakterien (Laktobazillen), die unter anderem Milchsäure und Wasserstoffperoxid produzieren. Sie sorgen dafür, dass die Scheide ein saures Milieu (mit einem pH-Wert um 4) aufweist, in dem sich Bakterien schwerer ansiedeln und vermehren können. Dadurch wird die Vagina ebenfalls vor Infektionen und anderen Krankheiten geschützt.

Veränderungen während des monatlichen Zyklus

Am ersten Tag des Zyklus, das heißt unmittelbar nach der Regelblutung, ist der Ausfluss bei vielen Frauen kaum vorhanden. Die Scheide kann zu diesem Zeitpunkt sogar eher trocken sein. Innerhalb weniger Tage setzt die Bildung des Vaginalsekrets wieder ein, wodurch es wieder zum Ausfluss kommt. Um den Eisprung herum kann sich die Beschaffenheit des Ausflusses ebenfalls ändern. Circa sechs Tage vor dem Eisprung sowie unmittelbar nach dem Eisprung ist der Ausfluss meist etwas dickflüssiger, zäher und zeigt eine weißlichere Farbe. In einigen Fällen kann er sogar klumpig sein.

Frauen, die hormonell verhüten (z. B. mit der Pille), betreffen die oben genannten Veränderungen in der Form meist nicht. Die verschiedenen Arten des natürlichen Ausflusses werden hauptsächlich durch die Hormone Östrogen und Gestagen geregelt. Die Pille versorgt den Körper regelmäßig mit diesen Sexualhormonen, weswegen es weniger zu derartigen Unterschieden kommt. Teilweise haben Frauen, die hormonell verhüten, sogar gar keinen Ausfluss.

Was kann ein veränderter Ausfluss bedeuten?

Zeigt die Scheidenflüssigkeit Veränderungen hinsichtlich ihrer Farbe, ihres Geruchs oder ihrer sonstigen Beschaffenheit, ist das für gewöhnlich ein Anzeichen dafür, dass das Scheidenmilieu nicht mehr dasselbe ist. Ein gestörtes Scheidenmilieu meint, dass die Zusammensetzung aus dem Gleichgewicht geraten ist, sodass die Anzahl an Keimen wie Bakterien, Viren, Pilzen oder anderen Arten nicht mehr von den Laktobazillen in Schach gehalten werden kann. Der pH-Wert der Scheide liegt dann nicht mehr im sauren Bereich. Häufig treten auch begleitende Symptome wie Jucken, Brennen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder Rötungen auf, die auf eine Erkrankung wie eine Schleimhautentzündung hindeuten. Des Weiteren kann ein verändertes Scheidensekret eine Geschlechtskrankheit oder eine Tumorerkrankung anzeigen. Die genauen Ursachen und die benötigten Behandlungsschritte werden von der Gynäkologin beziehungsweise vom Gynäkologen untersucht und festgelegt.

Wann sollte ein Arzt aufgesucht werden?

Der weibliche Ausfluss ist nicht nur etwas ganz Natürliches, sondern er trägt auch zur Gesundheit der Vagina bei. Für viele Frauen ist die Bestimmung eines „normalen“ Ausflusses jedoch nicht so einfach. Immerhin ist er nicht nur von Frau zu Frau unterschiedlich, sondern kann auch im Laufe eines Monats leichte Veränderungen aufweisen, die komplett normal und unbedenklich sind. Nicht immer muss es sich sogleich um eine Erkrankung handeln: Neben hormonellen Schwankungen können sich auch Stress, eine übermäßige oder „falsche“ Intimhygiene, bestimmte Medikamente oder eine Allergie auf den Ausfluss auswirken.

Es ist daher nicht ganz einfach, zu entscheiden, wann Sie sich an einen Arzt wenden sollten. Wichtig ist, dass der weibliche Ausfluss keinesfalls ein Tabuthema ist. Auch wenn nicht gern darüber gesprochen wird und es Ihnen nicht leichtfällt, das Thema offen anzusprechen, sollten Sie sich bei Unsicherheiten oder Fragen keinesfalls genieren, Ihre Gynäkologin zu kontaktieren. Sollten Sie sich um die Gesundheit Ihrer Scheide sorgen oder einfach nähere Informationen zum Vaginalsekret suchen, sprechen Sie das Thema bei Ihrer Gynäkologin beziehungsweise Ihrem Gynäkologen ganz einfach an. Ein Ungleichgewicht des Scheidenmilieus kann für gewöhnlich mit einer simplen medikamentösen Kur behandelt werden. Auch bakterielle Entzündungen oder Pilze können oftmals mit den richtigen Medikamenten therapiert werden. Teilweise hilft es auch, die Intimhygiene anzupassen. Auch hierfür hält Ihre Gynäkologin beziehungsweise Ihr Gynäkologe auf Wunsch wertvolle Tipps für Sie bereit, um Ihnen zu mehr Wohlbefinden zu verhelfen.

Bei einer trockenen Scheide kann zusätzlich eine schonende Lasertherapie Abhilfe schaffen. In meiner Praxis biete ich die Behandlung mit MonaLisa Touch® an, die die Feuchtigkeitsversorgung der Scheide mit wenigen, etwa fünf- bis zehnminütigen Behandlungssitzungen positiv beeinflusst. Dadurch lassen sich verschiedene Beschwerden wie Scheidentrockenheit, Juckreiz sowie Schmerzen beim Wasserlassen oder beim Sex lindern. Gern informiere ich Sie bei einer persönlichen Beratung in meiner Praxis näher zu all diesen Themen.

Sehr starke Regelschmerzen – das kann die Ursache sein

Während der Periode haben viele Frauen mit verschiedenen Beschwerden zu kämpfen. Vor allem Krämpfe im Unterbauch zählen zu den typischen Begleiterscheinungen. Es gibt jedoch noch eine Vielzahl an weiteren Menstruationsbeschwerden, darunter Kopfschmerzen und Migräne, Gelenk- und Rückenschmerzen, sensible und schmerzende Brüste, Hautunreinheiten, Übelkeit sowie depressive Verstimmungen. Welche Symptome auftreten und in welcher Intensität sie vorliegen, ist nicht nur von Frau zu Frau unterschiedlich, sondern kann sich auch von Zyklus zu Zyklus verändern. Bei sehr starken krampfhaften Schmerzen während der Monatsblutung kann es sich auch um ein Anzeichen für eine sogenannte Endometriose handeln. Von dieser gutartigen Krankheit sind zahlreiche Frauen betroffen – viele wissen es dabei gar nicht. Die durchschnittliche Diagnosedauer liegt zwischen sieben und zehn Jahren. Was genau sich hinter der Erkrankung versteckt und wie sie therapiert werden kann, verrät der folgende Beitrag.

Was ist Endometriose?

Endometriose ist eine gutartige chronische Erkrankung. Endometrium ist die Fachbezeichnung für Gebärmutterschleimhaut. Während des weiblichen Zyklus bereitet sich der Körper auf eine mögliche Schwangerschaft vor. Dafür wächst die Schleimhaut an der Innenwand der Gebärmutter. Bleibt die Eizelle unbefruchtet, wird die Gebärmutterschleimhaut unter Einfluss der Hormone wieder abgebaut und über die Periode ausgeschieden.

Bei einer Endometriose siedelt sich Gewebe, das der Gebärmutterschleimhaut ähnelt, außerhalb der Gebärmutter im Körper an. Diese „Gewebeinseln“ werden auch als sogenannte Endometrioseherde bezeichnet. Sie setzen sich unter anderem an den Eileitern, der Blase oder dem Darm fest. Sehr selten treten sie an entfernteren Stellen wie dem Nabel oder der Lunge auf.

Symptome und Beschwerden durch eine Endometriose

Die Symptome einer Endometriose können sehr individuell sein. Teilweise liegt die Erkrankung vollkommen unbemerkt und symptomfrei vor. Während einige Frauen lediglich ein leichtes Ziehen feststellen, leiden andere Betroffene sehr stark unter der Erkrankung. Häufig sind es vor allem starke Krämpfe im Unterbauch, die sich insbesondere während der Monatsblutung zeigen. Auch außerhalb der Periode können wiederkehrende Schmerzen im Unterbauch auftreten, die sich vor allem in der zweiten Hälfte des Monatszyklus intensivieren.

Weitere mögliche Beschwerden können sein:

  • Starke Regelblutung
  • Zwischenblutungen
  • Schmerzen im Bauch und Rücken, die teilweise bis in die Beine strahlen
  • Schmerzen beim Wasserlassen
  • Blutungen im Urin oder Stuhlgang
  • Probleme oder Schmerzen beim Stuhlgang
  • Durchfall, Verstopfung
  • Schmerzen beim oder nach dem Geschlechtsverkehr
  • Schmerzen bei gynäkologischen Untersuchungen

Ursachen: wie entsteht Endometriose?

Die genauen Ursachen für Endometriose sind bislang unklar. Es bestehen verschiedene Theorien und Annahmen, wodurch eine Endometriose ausgelöst werden kann. Eine dieser Theorien geht davon aus, dass Schleimhautzellen während der Monatsblutung nicht durch die Vagina abfließen, sondern entgegengesetzt wergtransportiert werden und sich im Bauchraum neu ansiedeln. Der rückwärtige Transport von Schleimhautzellen durch die Eileiter kommt bei zahlreichen Frauen vor, jedoch erkrankt nicht jede von ihnen auch an Endometriose.

Auch das Immunsystem steht bei Theorien im Verdacht, als Ursache für Endometriose in Betracht zu kommen. Möglicherweise werden Schleimhautzellen auch bei einer Operation über Blut- und Lymphbahnen „verschleppt“.

Wiederum andere Annahmen gehen davon aus, dass sich die Schleimhautzellen nicht fälschlicherweise wegtransportiert, sondern außerhalb der Gebärmutter neu gebildet werden.
In manchen Familien tritt die Erkrankung gehäuft auf. Das lässt die Vermutung zu, dass auch die genetische Veranlagung eine Rolle bei der Entstehung der Krankheit spielen kann.

Ist Endometriose heilbar? Wie wird sie behandelt?

Ruft eine Endometriose keine Beschwerden hervor, ist eine Therapie nicht zwingend notwendig. Die Erkrankung sollte nichtsdestotrotz engmaschig vom Gynäkologen kontrolliert werden, um eine Verschlimmerung frühzeitig zu erkennen.

Da die Ursache für die Erkrankung bis dato noch nicht abschließend erforscht ist, gibt es auch keine gezielte Therapie. Obwohl Endometriose nicht heilbar ist, können die Symptome für gewöhnlich mit verschiedenen Behandlungen vorübergehend oder sogar dauerhaft gelindert werden. Gegen die Schmerzen kann eine medikamentöse Behandlung erfolgen. Mithilfe von Hormonen kann zudem das Wachstum der Endometrioseherde reduziert werden. Auch operative Behandlungsverfahren sind möglich, um die Endometrioseherde zu entfernen.

Ein wichtiger Teil der Therapie ist zudem die Information über die Krankheit. Vielen Patientinnen hilft es bereits, zu wissen, mit der Erkrankung nicht allein zu sein. Erfahrungsaustauschs und Tipps für den Alltag mit Endometriose können eine gute Unterstützung bieten.

Gynäkologische Beratung in Berlin

In meiner Praxis bespreche ich gern in einem diskreten Beratungsgespräch Ihre individuellen Anliegen und Sorgen mit Ihnen. Als erfahrene Gynäkologin sowie als Frau und Mutter liegt es mir am Herzen, dass Sie sich rundum wohl in Ihrem Körper fühlen und eventuelle Probleme offen zur Sprache bringen können. Zu meinem Behandlungsrepertoire zählen unter anderem moderne und schonende Maßnahmen, die verschiedene vulvovaginale Beschwerden therapieren können. Vereinbaren Sie gern einen individuellen Termin in meiner Praxis, um im persönlichen Gespräch Informationen und Behandlungsoptionen zu erhalten. Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen.

Ästhetik im Intimbereich: schonende Vaginalverjüngung

Unwohlsein aufgrund des Intimbereichs muss nicht in jedem Fall eine funktionelle beziehungsweise gesundheitliche Ursache haben. Auch die Ästhetik der Intimzone hat oftmals großen Einfluss auf das Körpergefühl. Natürlicherweise ist kein weiblicher Intimbereich identisch zu anderen, sondern weist individuelle Merkmale auf. Insbesondere die Schamlippen (Labien) können hinsichtlich der Länge, Form und Farbe variieren. Meist sind es lange Labien, an denen sich die betroffenen Frauen optisch stören. Sie können sowohl anlagebedingt stark ausgeprägt sein als auch mit der Zeit und durch Einwirkung des natürlichen Alterungsprozesses entstehen.

Die Alterung macht sich auch in der Gewebeelastizität und -straffheit bemerkbar. So kann es mit zunehmendem Alter sowie nach Schwangerschaft und Geburten zu Gewebeerschlaffungen kommen. Fühlen sich Frauen durch erschlafftes Gewebe im Bereich der Vagina eingeschränkt, gehemmt und unwohl, kann mithilfe einer schonenden und nichtoperativen Behandlung Abhilfe geschaffen werden. Durch die Lasertherapie mit MonaLisa Touch® wird dem Gewebe Festigkeit zurückgegeben – für eine sanfte Vaginalverjüngung.

Die operative Vaginalstraffung

Die herkömmliche Vaginalverjüngung findet chirurgisch statt. Dabei wird der erschlaffte Gewebeüberschuss entfernt und das übrige Gewebe somit gestrafft. Das Ziel der Vaginalstraffung ist es, eine dauerhafte Verengung der Vagina hervorzurufen. Dadurch lässt sich zum einen das individuelle Körpergefühl positiv beeinflussen als auch das sexuelle Lustempfinden steigern. Ebenso kann eine leichte Inkontinenz mithilfe des Eingriffs reduziert werden. Die OP dauert in der Regel ein bis zwei Stunden und findet meist im Dämmerschlaf oder in Vollnarkose statt. Für gewöhnlich ist es empfehlenswert, dass die Patientinnen nach der Operation ein bis zwei Nächte zur Beobachtung in der Klinik bleiben.

Die nichtoperative Alternative für eine Vaginalverjüngung

Auch wenn die Unzufriedenheit mit dem eigenen Genitalbereich groß ist, scheuen sich dennoch viele Frauen vor einer OP. Ein chirurgischer Eingriff ist stets mit gewissen Risiken und mit Ausfallzeiten verbunden. In der modernen ästhetischen Medizin werden zunehmend minimalinvasive Behandlungsmethoden entwickelt. Auch im Bereich der Intimchirurgie gibt es heutzutage Alternativen, die wünschenswerte Ergebnisse ganz ohne OP erzielen können.

Die Laserbehandlung MonaLisa Touch® wurde speziell für den weiblichen Intimbereich entwickelt, um vulvovaginalen Beschwerden entgegenzuwirken. Ein großes Thema ist die vaginale Atrophie. Damit sind verschiedene Veränderungen der Vaginahaut gemeint, die durch hormonelle Umstellungen (z. B. in den Wechseljahren) auftreten. Diese Veränderungen führen zum Beispiel zu Scheidentrockenheit, Schmerzen beim Wasserlassen oder beim Geschlechtsverkehr sowie zu Reizungen und Brennen.

Die Laserimpulse, die bei der Behandlung in das Gewebe abgegeben werden, fördern die Bildung neuer kleiner Blutkapillare und regen die körpereigene Bildung von Kollagen an. Dadurch wird der Bereich von innen heraus gestrafft und besser durchblutet. Es findet so gesehen ein natürlicher Verjüngungsprozess des Intimbereichs statt, der sich die körpereigenen Prozesse zu eigen macht.

Wie findet die Behandlung statt?

Die Laserbehandlung wird ambulant direkt in meiner Praxis vorgenommen. Über eine spezielle Vaginalsonde wird die Laserenergie in das Gewebe geleitet und ruft dort eine angenehme Wärmeentwicklung hervor. Die Anwendung dauert lediglich fünf Minuten. Danach kann die Patientin wieder in den normalen Alltag zurückkehren. Besondere Maßnahmen zur Nachsorge sind dabei nicht zu beachten. Für ein optimales Ergebnis sind drei Behandlungen in einem Abstand von jeweils sechs Wochen notwendig. Bereits nach der ersten Anwendung berichten viele Patientinnen davon, dass eine Verbesserung zu spüren ist. Um die positiven Resultate der Behandlung zu erhalten, findet für gewöhnlich eine regelmäßige Auffrischung statt. Hierbei handelt es sich um eine Behandlungssitzung, die etwa ein- bis zweimal pro Jahr stattfindet.

Hat MonaLisa Touch® Risiken?

Die Laserbehandlung ist äußerst schonend und belastet den Körper kaum. Die Wärmeentwicklung kann in einigen Fällen als etwas unangenehm empfunden werden. Erfahrungsgemäß lässt sich die Anwendung jedoch sehr gut aushalten. Auch nach der Behandlung treten im Normalfall keine oder nur sehr wenige Nebenwirkungen auf. Das Gewebe kann vorübergehend empfindlicher sein als gewohnt. Des Weiteren kann es vereinzelt zu leichten Rötungen oder Schwellungen kommen. Diese minimalen Störungen lassen üblicherweise nach wenigen Tagen ohne weitere Folgen wieder nach und stellen keinen Grund zur Sorge dar.

Sie möchten mehr erfahren?

Wenn Sie sich für die MonaLisa Touch®-Behandlung interessieren, berate und informiere ich Sie gern im Rahmen eines Gesprächstermins in meiner Praxis. Als erfahrene Gynäkologin, Frau und Mutter weiß ich, dass es vielen Frauen oft nicht leichtfällt, über intime Angelegenheiten oder Probleme zu sprechen. In meiner Praxis behandle ich Ihre Sorgen und Wünsche diskret und einfühlsam. Ich helfe Ihnen gern weiter und stelle gemeinsam mit Ihnen den Behandlungsplan zusammen, der Ihnen wieder mehr Wohlbefinden beschaffen kann. Vereinbaren Sie ganz einfach telefonisch oder per Mail einen Termin mit meinem Praxisteam oder nutzen Sie unsere Online-Terminvergabe.

Quälendes Jucken, Hautreizungen, Rötungen, Vernarbungen – das Krankheitsbild Lichen sclerosus (LS)

Jucken und Brennen im Intimbereich ist für die Betroffenen stets ein unangenehmes Unterfangen und zudem häufig mit Scham verbunden. Oftmals werden solche intimen Probleme lange Zeit verschwiegen oder heruntergespielt. Offen darüber zu reden, fällt zahlreichen Patientinnen schwer, weil intimes Jucken und Brennen oft mit mangelnder Hygiene oder mit Tabuthemen wie sexuell übertragbaren Krankheiten assoziiert werden. Der Intimbereich sollte jedoch keine Tabuzone sein. Ebenso wenig sollten Patientinnen sich davor schämen, bei Problemen offen und ehrlich Hilfe aufzusuchen. Eine mögliche Ursache für das Jucken und Brennen in der Intimzone kann der Lichen sclerosus (LS) sein, eine weitverbreitete, aber dennoch weitestgehend unbekannte Hauterkrankung.

Kennzeichen von Lichen sclerosus

Lichen sclerosus ist eine chronisch entzündliche Hauterkrankung, die die äußeren Genitalien betrifft. Das macht sie körperlich, aber vor allem auch psychisch belastend für die Betroffenen. Viele der Patientinnen schämen sich für die weißen flechtenartigen Flecken auf der entzündeten Haut. Allein engere Kleidung kann an den Stellen zu Schmerzen führen. Ähnlich verhält es sich beim Wasserlassen oder auch beim Geschlechtsverkehr. Besonders unangenehm für die Patientinnen sind der ständige, starke Juckreiz und das Brennen im Intimbereich, mit denen die Erkrankung einhergeht. Schaffen es die Frauen nicht, das Kratzen zu unterlassen, wird der ohnehin sensible Bereich noch mehr gereizt.

Diese Symptome können auf einen LS hindeuten

  • Trockene Haut über längere Zeit
  • Risse in der Haut
  • Anhaltende Schmerzen und ein starker Juckreiz im Intimbereich
  • Helle, weiße Flecken auf der Haut (teilweise mit Pigmentstörungen)
  • Rötungen
  • Brennen
  • Vernarbungen
  • Geweberückgang an den Schamlippen
  • Verklebung an den Schamlippen
  • Libidoverlust

Lichen sclerosus bedeutet übersetzt soviel wie „trockene Flechte“. Hergeleitet wird die Bezeichnung von Flechten, die Baumrinden befallen, da das Erscheinungsbild der Erkrankung diesen Flechten ähnelt. LS trocknet die Haut im Intimbereich aus. Daraufhin bilden sich weiße Hautstellen, die aufreißen und vernarben können.

Betrifft LS nur Frauen?

Die Erkrankung wird häufig mit Frauen in Verbindung gebracht. Insbesondere nach der Menopause wird LS oftmals diagnostiziert. Jedoch kann die Hautkrankheit bereits deutlich früher ausbrechen. Auch junge Frauen und sogar Teenager können an den Beschwerden von LS leiden. Selbst im Kleinkindalter ist ein Ausbruch der Hauterkrankung möglich.

Die weißlichen und schmerzenden Hautstellen sind jedoch kein rein weibliches Krankheitsbild, sondern auch Männer können an Lichen sclerosus erkranken. Da sowohl Frauenärzte als auch Urologen oftmals wenig bis keine Erfahrung mit der Erkrankung haben, wird LS leider häufig erst sehr spät diagnostiziert und behandelt. Im Frühstadium ist LS zudem schwer zu erkennen und wird oftmals für eine Pilzinfektion oder eine Blasenentzündung gehalten. Die Erkrankung ist übrigens nicht ansteckend. Zudem ist sie nicht heilbar, aber mit modernen Therapien gut behandelbar.

Wie wird Lichen sclerosus behandelt?

Nach der Diagnose durch eine Expertin beziehungsweise durch einen Experten wird die Erkrankung zunächst mit einer Salbenkur behandelt. Die Kortisonsalbe wird in regelmäßigen Abständen auf die Hautstellen aufgetragen und lindert langanhaltend die Beschwerden. Bei einer frühzeitigen Therapie können langwierige Erkrankungsverläufe und starke Folgeschäden möglichst vermieden werden. Sollte es bereits zu starken Hautveränderungen gekommen sein, ist in manchen Fällen ein operativer Eingriff notwendig.

Eine innovative Behandlungsmethode zur Linderung der Symptome des LS ist die Laserbehandlung mit MonaLisa Touch®. Das Gerät sendet sanfte Laser-Impulse an das Vaginalgewebe und regt somit die Revitalisierung der Vaginalwände an. Die Impulse erreichen sowohl die obere Hautschicht (Epithel) als auch das tieferliegende Gewebe. Die Regenerations- und Neubildungsprozesse nehmen positiven Einfluss auf die Gesundheit des Intimbereichs. Zudem wird die Lubrikation (Feuchtigkeitsversorgung) verbessert. Ein Behandlungszyklus besteht aus mehreren kurzen Einzelanwendungen (für gewöhnlich sind es drei Behandlungen). Im Anschluss bietet es sich an, die Behandlung alle sechs bis zwölf Monate zu wiederholen, um die positiven Resultate lange Zeit aufrechtzuerhalten.

Persönliche Beratung in der Praxis

Bei einem anhaltenden starken Juckreiz und Hautveränderungen sollten Sie sich an eine erfahrene Ärztin beziehungsweise an einen erfahrenen Arzt wenden, um die Symptome abklären zu lassen. Ich habe mich auf die Diagnose und die Behandlung von Lichen sclerosus spezialisiert und stehe Ihnen gern zur Seite. Die Beschwerden müssen Ihnen keinesfalls unangenehm sein – Sie können ganz offen mit mir sprechen. Sollte ein LS vorliegen, finde ich gemeinsam mit Ihnen die passende und schonende Behandlung, um die Beschwerden für Sie nachhaltig zu lindern und Ihnen ein Plus an Lebensqualität zu sichern. Einen Termin können Sie ganz bequem über die Onlinebuchung oder mit meinem Praxisteam vereinbaren.

Wodurch entsteht Blasenschwäche und was hilft dagegen?

Bei der Blasenschwäche (auch Harninkontinenz) handelt es sich um die ungewollte und unkontrollierte Abgabe von Urin. Für die Betroffenen ist sie oftmals etwas sehr Unangenehmes. Hierzulande leiden etwa zehn Millionen Menschen an Blasenschwäche. Sie kann in jedem Lebensalter auftreten und verschiedene Ursachen haben. Statistisch gesehen sind Frauen etwa doppelt so häufig von ihr betroffen wie Männer. Da sich die Betroffenen in der Regel stark eingeschränkt fühlen, wenn die Blase nicht mehr in der Lage ist, den Urin sicher zu halten, suchen sie insbesondere nach effektiven und gleichzeitig schonenden Behandlungsmöglichkeiten. Was kann man gegen Blasenschwäche tun?

Formen der Blasenschwäche

  1. Die Stress- oder Belastungsinkontinenz
    Die Stress- oder Belastungsinkontinenz gehört zu den zwei häufigsten Formen der Blasenschwäche. Sie tritt beispielsweise beim Husten, Niesen, Lachen oder Treppensteigen auf – also immer dann, wenn sich der Druck in der Harnblase erhöht. Durch eine Störung des Harnröhrenverschlusses kann der Urin nicht in der Blase gehalten werden. Es gibt verschieden starke Ausprägungen dieser Form der Blasenschwäche. Einige Betroffene bemerken den unfreiwilligen Urinabgang nur bei stärkerer körperlicher Betätigung, bei anderen tritt er sogar bei körperlicher Ruhe auf.
  2. Die Dranginkontinenz
    Die Dranginkontinenz (auch Urgeinkontinenz) ist die zweithäufigste Form. Hierbei verspüren die Betroffenen einen plötzlichen, starken Drang und können den Urin dann nicht mehr zurückhalten. Die Dranginkontinenz wird auch als „überaktive Blase“ bezeichnet.
  3. Die Reflexinkontinenz
    Durch eine Fehlentwicklung oder Verletzung von bestimmten Nervenbahnen sind Betroffene einer Reflexinkontinenz nicht in der Lage, die Entleerung der Blase willentlich zu beginnen oder zu beenden.
  4. Die Überlaufinkontinenz
    Die Überlaufinkontinenz tritt auf, wenn der Druckausgleich zwischen Blase und Harnröhre gestört ist. Hierbei wird die Blase stark gedehnt, bis ihr Druck den in der Harnröhre übersteigt. Infolgedessen läuft sie sozusagen über. Sie entleert sich unkontrolliert, bis der Druck wieder ausgeglichen ist. Es bleibt also immer ein Resturin in der Blase zurück.

Mögliche Ursachen für Blasenschwäche
Abhängig von den jeweiligen Formen der Blasenschwäche können verschiedene Ursachen für die Erkrankung vorliegen. Oftmals hängt die Blasenschwäche mit dem Beckenboden beziehungsweise der Beckenbodenmuskulatur zusammen. Der Beckenboden besteht aus Bindegewebe und Muskeln. Er ist unter anderem dafür zuständig, den Blasenmuskel zu stützen. Ist die Beckenbodenmuskulatur geschwächt, erhöht sich das Risiko für unkontrollierten Harnabgang. Da Frauen ein vergleichsweise großes Becken und eine weniger starke Beckenbodenmuskulatur besitzen, sind sie häufiger von Blasenschwäche betroffen als Männer.

Auch Schwangerschaften und Geburten wirken sich auf die Beckenbodenmuskulatur aus und können eine Blasenschwäche mitbedingen. Ebenso kommen Operationen, Unfälle oder bestimmte (angeborene) Fehlentwicklungen als Auslöser infrage.

Mit zunehmendem Alter erschlaffen Muskeln und Gewebe auf natürliche Weise. Das betrifft auch den Beckenboden. Somit zählt auch der natürliche Alterungsprozess zu den Faktoren, die eine Blasenschwäche auslösen können.

MonaLisa Touch® gegen Blasenschwäche

Eine schonende Behandlungsmethode gegen Blasenschwäche ist die Laserbehandlung mit MonaLisa Touch®. Hierbei wird eine spezielle Vaginalsonde eingeführt, die Impulse an das Scheidengewebe abgibt. Diese Impulse sorgen dafür, dass die Kollagenbildung sowie die Zellneubildung angeregt werden. Auf diese Weise wird die Vagina „verjüngt“. Das Gewebe strafft sich und wird verstärkt. Die Behandlung kann leichter Belastungsinkontinenz entgegenwirken. Zudem hilft die Methode bei häufigen Harnwegsinfekten sowie bei Schmerzen beim Wasserlassen. Auch Scheidentrockenheit kann mit der Methode behandelt werden.

Weitere Behandlungsmöglichkeiten

Zur Linderung einer Blasenschwäche wird den Patienten häufig zu Beckenbodentraining geraten, um die Muskulatur zu stärken. Zudem können einige Formen der Harninkontinenz medikamentös behandelt werden. Ebenso ist es möglich, dass bestimmte Medikamenteneinnahmen eine Blasenschwäche begünstigen. Ein Wechsel der Präparate kann die Symptome somit ebenfalls lindern.

Die individuell geeignete Therapie besprechen Arzt und Patientin in einem persönlichen Beratungsgespräch. Wenn Sie mehr über die Behandlung von Blasenschwäche sowie über die Möglichkeiten und Vorteile von MonaLisa Touch® erfahren möchten, stehe ich Ihnen gern beratend zur Seite. Das Verfahren hat sich insbesondere bei vulvovaginalen Beschwerden wie Scheidentrockenheit und typischen Wechseljahresbeschwerden bewährt. Es erfolgt ambulant in der Praxis und dauert nur wenige Minuten.

Für einen individuellen Termin können Sie gern mit meinem Praxisteam in Kontakt treten. Ich freue mich darauf, Sie in der Praxis begrüßen zu können.

Scheidenpilz erkennen und behandeln

Scheidenpilz stellt eine häufige Pilzinfektion bei Frauen dar, die für gewöhnlich durch Hefepilze hervorgerufen wird. Anzeichen für die Infektion können ein Jucken und Brennen in der Intimzone sein. Statistisch gesehen bekommen drei von vier Frauen in ihrem Leben mindestens einmal eine Pilzinfektion. Durch eine entsprechende Behandlung lässt sich die Erkrankung in der Regel zügig und unkompliziert therapieren. Eine Pilzinfektion ist daher meist ungefährlich, bringt aber unangenehme Beschwerden für die betroffenen Frauen mit sich. Oftmals scheuen sich die Frauen aus Scham auch, die Symptome offen bei ihrer Gynäkologin beziehungsweise bei ihrem Gynäkologen anzusprechen. In meiner Praxis behandle ich all Ihre Informationen diskret. Sie können von Frau zu Frau ohne Angst oder Sorge mit mir reden und ich helfe Ihnen gern weiter. Einen ersten Überblick über Ursachen, Symptome und Behandlung bei Scheidenpilz oder Juckreiz im Genitalbereich finden Sie im folgenden Beitrag.

Was sind die Ursachen und Risikofaktoren für Scheidenpilz?

Bestimmte Bakterien und Pilze gehören zur natürlichen Flora der Haut und Schleimhäute von Frauen und Männern. Im gesunden Gleichgewicht rufen sie somit keinerlei Beschwerden hervor, da sie beispielsweise von der sauren Umgebung der Milchsäurebakterien und dem Immunsystem in Schach gehalten werden. Wird die gesunde Flora jedoch gestört, können sich die Pilze vermehren und Krankheiten auslösen.

Pilzinfektionen im Genitalbereich werden insbesondere durch Hefepilze wie Candida albicans verursacht. Als optimale Vermehrungsbedingungen gilt ein feuchtes und warmes Milieu. Zu den Auslösern für eine Pilzinfektion gehören unter anderem:

  • Hormonelle Veränderungen (z. B. während der Schwangerschaft, durch die Einnahme der Anti-Baby-Pille oder von Hormonersatzpräparaten)
  • Krankheiten, die das Immunsystem schwächen
  • Störungen im Stoffwechsel (z. B. Diabetes)
  • bestimmte Arzneimittel (z. B. Immunsuppressiva, Kortisonpräparate)
  • übermäßige Intimhygiene (z. B. aggressive Pflegemittel, die die Intimflora stören)
  • zu enge Kleidung oder synthetische Stoffe, die zu vermehrtem Schwitzen und Wärmestau führen

Zudem können die Pilze durch ungeschützten Geschlechtsverkehr von Person zu Person übertragen werden.

Was sind typische Symptome für eine Scheidenpilzinfektion?

Die Hauptbeschwerden bei einer Pilzinfektion sind Jucken und Brennen im Intimbereich. Zudem zeigt sich ein untypischer Ausfluss. Etwas Ausfluss ist für gewöhnlich ganz normal. Er kann sich im Laufe des weiblichen Zyklus verändern. Gemeinhin ist der Ausfluss gering, durchsichtig bis milchig und geruchlos. Bemerken Frauen hingegen einen vermehrten weißlichen Ausfluss, der eine krümmelige Konsistenz und Geruch aufweist, kann das auf eine Infektion hindeuten.

Weitere Scheidenpilz-Symptome können zudem folgende sein:

  • wunder Scheideneingang
  • grau-weißliche Beläge an der Schleimhaut, darunter entzündlich gerötete Areale
  • leichte Schwellungen der Schamlippen (Labien)
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
  • Schmerzen beim Wasserlassen
  • Hautrisse an der Scheide

Was hilft gegen Scheidenpilz?

Sollten Frauen typische Symptome bei sich feststellen, ist ärztlicher Rat aufzusuchen. Zwar kursieren zahlreiche Hausmittel, die bei Scheidenpilz helfen sollen, in der Realität verschlimmern sie die Symptome jedoch eher, als Linderung zu verschaffen. In einem Beratungsgespräch mit der Gynäkologin können die Patienten ihre Beschwerden offen schildern. Anschließend erfolgt eine Untersuchung, bei der die Ärztin feststellen wird, ob es sich um eine Pilzinfektion oder eine andere Erkrankung handelt. Pilzinfektionen werden in der Regel medikamentös behandelt. Alternativ ist es auch möglich, Scheidenpilz mit einer speziellen Creme zu therapieren. Im individuellen Beratungsgespräch erhalten die Patientinnen Informationen zu den Vor- und Nachteilen der jeweiligen Behandlungsmethoden, um die geeignete Therapie zu finden.

Da eine Pilzinfektion ansteckend sein kann, ist es ratsam, dass auch der Sexualpartner sich untersuchen und – wenn nötig – mitbehandeln lässt. Die Mitbehandlung des Partners ist auch wichtig, um einer erneuten Infektion bei der Patientin vorzubeugen. Denn in einigen Fällen können sich Pilze unter der Vorhaut des Penis befinden, die keine Beschwerden beim Mann auslösen. Beim Kontakt mit dem frisch behandelten Intimbereich der Frau können sie jedoch dort eine erneute Infektion begünstigen.

Weitere Tipps zur Behandlung und Vorbeugung von Scheidenpilz

  • Verzichten Sie während einer Pilzinfektion auf Geschlechtsverkehr
  • Unmittelbar nach einer Pilzinfektion-Behandlung sollten Sie und Ihr Partner zum zusätzlichen Schutz Kondome verwenden
  • Verwenden Sie pH-neutrale Seifen oder nur Wasser für die Intimpflege
  • Achten Sie bei Ihrer Unterwäsche auf luftdurchlässige Materialien
  • Wechseln Sie täglich Ihre Unterwäsche
  • Kürzen Sie Ihre Schamhaare
  • Reinigen Sie Ihre Unterwäsche und Handtücher bei 60 Grad und benutzen Sie ein Vollwaschmittel, damit Bakterien und Pilze beseitigt werden

Brennen und Jucken im Intimbereich ohne Pilzinfektion

Brennen und Juckreiz im Intimbereich muss nicht zwingend auf eine Pilzinfektion hinweisen. Zu den möglichen Gründen gehört beispielsweise auch die Erkrankung Lichen sclerosus, eine chronische Hautentzündung. Auch infolge der Wechseljahre können die Symptome auftreten. Eine sanfte Behandlungsmethode bei vulvovaginalen Beschwerden stellt die Lasertherapie mit MonaLisa Touch® dar. Die Behandlung dauert wenige Minuten und wird ambulant in der Praxis vorgenommen. Auf meiner Behandlungsseite erfahren Sie mehr zu der modernen Therapiemethode. Gern kläre ich Sie auch in einem persönlichen Gespräch über MonaLisa Touch® auf.

Infos zu HPV – was Sie wissen sollten

HPV-Infektionen sind keine Seltenheit. Schätzungsweise treten rund 70 bis 80 Prozent aller sexuell aktiven Männer und Frauen im Laufe ihres Lebens mindestens einmal mit dem Virus in Kontakt. Viele dieser Infektionen verlaufen unbemerkt, vollkommen symptomfrei und heilen von selbst wieder aus. In einigen Fällen kann eine HPV-Infektion zu Hautveränderungen oder zu Warzen führen. Es gibt aber auch HPV-Formen, die zu den Hochrisiko-Typen gehören, die Zellen des Körpers verändern und Krebs auslösen können.

HPV – mehr als 150 Arten
HPV ist die Abkürzung für humane Papillomviren. Wie die Bezeichnung bereits erahnen lässt, kommt die Infektion beim Menschen (human) vor. Es gibt eine Vielzahl von HP-Virustypen – mehr als 150 Subtypen wurden bereits isoliert. Ein Großteil der Viren ist harmlos. Hierzulande sowie weltweit zählt die HPV-Infektion zu den am häufigsten auftretenden sexuell übertragbaren Infektionen (STI). In etwa 90 Prozent der Infektionsfällen heilt sie innerhalb von zwei Jahren selbstständig wieder aus. Bleibt die HPV-Infektion mit dem sogenannten Hochrisiko-Typ jedoch längere Zeit unbehandelt bestehen, kann sie zu Zellveränderungen führen. Im Laufe der Jahre kann dadurch unter anderem Gebärmutterhalskrebs entstehen.

Welche Erkrankungen können sie auslösen?

  • Hautwarzen (Papillome)
  • Gutartige Genitalwarzen (z. B. Feigwarzen)
  • Zellveränderungen am After und in der Geschlechtsregion (Krebsvorstufen und Krebs)

HPV erkennen
Oftmals rufen HPV-Infektionen keinerlei Beschwerden hervor. Daher wissen viele Patienten überhaupt nicht, dass sie sich angesteckt haben. Im Normalfall ist das auch keinesfalls problematisch, da der Großteil der Infektionen ohne Weiteres wieder ausheilt. Welche Begleiterscheinungen mit einer HPV-Erkrankung einhergehen können, hängt auch vom Virustyp ab. Sichtbare und spürbare Symptome können beispielsweise Feigwarzen, Schleimhautveränderungen, Nässegefühle, Brennen oder Jucken im Intimbereich, Blutungen nach dem Geschlechtsverkehr oder Schmerzen beim Wasserlassen sein.

Wie werden HP-Viren diagnostiziert?
Beim HPV-Test wird ein Zellabstrich der Schleimhaut oder eine kleine Gewebeprobe aus dem vermeintlich infizierten Bereich entnommen und im Labor untersucht. Mit dem Test wird Erbmaterial der humanen Papillomviren im Körper nachgewiesen. Bei bestimmten Risikotypen oder bei bekanntem sexuellen Kontakt mit einer infizierten Person wird oft zu solch einem Test geraten. Bei Frauen gehört ein HPV-Test zudem zur regelmäßigen Krebsvorsorge ab dem 35. Lebensjahr.

Wie kann ich mich vor HPV schützen?
Prinzipiell ist der einzige zuverlässige Schutz gegen eine HPV-Infektion ein enthaltsames Leben ohne sexuelle Kontakte. Mit Kondomen lässt sich die Ansteckungsgefahr ebenfalls senken. Da sie jedoch nicht alle Schleimhaut- und Hautbereiche abdecken, die von einer Infektion betroffen sein können, bieten sie keinen hundertprozentigen Schutz.
Eine weitere Möglichkeit, sich vor einer schädlichen HPV-Infektion zu schützen, ist die HPV-Impfung. Sie erfolgt in der Regel bei jungen Patienten, die bestenfalls noch nicht sexuell aktiv sind. Denn bei einer bereits erfolgten HPV-Infektion zeigt die Impfung keine Wirkung mehr. Die Altersempfehlung für die Impfung liegt zwischen dem 9. und dem 17. Lebensjahr.

Lässt sich eine HPV-Infektion behandeln?
Die HPV-Infektion selbst kann nicht behandelt werden. Entwickelt sich eine HPV-Erkrankung zu Krebsvorstufen beziehungsweise zu Krebs, stellen die frühzeitige Feststellung und die rechtzeitige Tumortherapie die wichtigsten Schritte dar. Bestehen Feigwarzen und veränderte Gewebeareale, werden diese meist chirurgisch oder mithilfe von speziellen Lasertechniken entfernt. Auch Gebärmutterhalskrebs wird in der Regel operativ behandelt. Zusätzlich kann die Therapie durch viele individuelle Methoden ergänzt werden, darunter Strahlentherapien, Chemotherapien, Schmerztherapien, psychologische Unterstützungen, Bewegungstherapien und vieles mehr.

Brennen und Jucken im Intimbereich – das kann sich noch dahinter verbergen
Unangenehmes Brennen und Juckreiz im Intimbereich können verschiedene Ursachen haben. So können unterschiedliche Bakterien ähnliche Symptome hervorrufen. Neben Geschlechtskrankheiten wie Chlamydien kann es sich hierbei auch um ein bakterielles Ungleichgewicht der Scheidenflora (Vaginose) handeln. Des Weiteren können Pilzinfektionen einen starken Juckreiz auslösen. Die Intimpflege ist ebenfalls ein sehr sensibles Thema. Nicht nur zu wenig Hygiene, sondern auch zu häufiges und „aggressives“ Reinigen mit den falschen Produkten kann das Milieu der Scheide stören und zu Jucken und Brennen führen. Zudem können Allergien gegen bestimmte Produkte vorliegen und Reizungen begünstigen.

Wird die Scheide unzureichend befeuchtigt, kann das ebenfalls ein Jucken und Brennen hervorrufen. Scheidentrockenheit tritt häufig in den Wechseljahren auf, kann aber durchaus auch jüngere Frauen betreffen.

In einigen Fällen kann Jucken und Brennen im Intimbereich auch auf die Erkrankung Lichen sclerosus hindeuten.

Als schonende Behandlungsform gegen vaginale Beschwerden wie Jucken, Brennen und Scheidentrockenheit hat sich die Laserbehandlung mit MonaLisa Touch® bewährt. Gern informiere ich Sie ausführlich in einem persönlichen Gespräch zu dieser Behandlungsmöglichkeit beziehungsweise zu anderen gynäkologischen Anliegen.