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Häufige Fragen zu MonaLisa Touch®

Lange Zeit waren Sexualität, der Intimbereich und intime Behandlungen Tabuthemen. Dieser Tabuschleier hebt sich glücklicherweise immer mehr, sodass offene Gespräche über intime Themen in der Gesellschaft ankommen. Dass nicht jeder mit derartigen Themen beziehungsweise mit Problemen im Intimbereich hausieren gehen möchte, ist absolut verständlich. Jedoch müssen Sie sich keinesfalls scheuen, das diskrete Arztgespräch in unserer Praxis aufzusuchen. Viele Beschwerden im Intimbereich wie Jucken, Brennen oder Schmerzen lassen sich heutzutage oftmals mit einfachen und nichtoperativen Methoden sehr gut behandeln. Eines dieser Verfahren ist die Laserbehandlung mit MonaLisa Touch®. Im Folgenden haben wir für Sie häufige Fragen zur Lasertherapie zusammengestellt und beantwortet.

Was genau ist MonaLisa Touch®?

MonaLisa Touch® wurde speziell für die vaginale Anwendung entwickelt, um verschiedene vulvovaginale Beschwerden schonend zu lindern. Über eine Vaginalsonde werden Energieimpulse direkt an das Scheidengewebe abgegeben. Dort stimulieren sie das Gewebe, wodurch die körpereigenen Regenrationsprozesse angekurbelt werden. Unter anderem produziert der Körper mehr Kollagen, frische Zellen und auch die Durchblutung wird verbessert. Auf diese Weise erhöhen sich auch die Sauerstoff- und die Nährstoffversorgung im Areal. Alles in allem wird der Bereich auf sanfte Weise von innen heraus verjüngt und aufgebaut.

Für welche Indikationen eignet sich die Behandlung?

Die Behandlung mit MonaLisa Touch® ist für verschiedene Beschwerden im vulvovaginalen Bereich geeignet. Vor allem Juckreiz und Brennen können mithilfe der sanften Therapie reduziert werden. Zudem eignet sich die Laserbehandlung zur schonenden Straffung im Intimbereich. Weiterhin wird die Feuchtigkeitsversorgung des Intimbereichs verbessert, was gegen Scheidentrockenheit hilft. Auch Schmerzen beim Wasserlassen oder beim Geschlechtsverkehr werden somit reduziert. Ein weiteres Einsatzgebiet ist die Behandlung vaginaler Atrophie. Durch die Regeneration und Verjüngung des Bereichs wird einer Gewebeverdünnung entgegengewirkt.

Wie lange dauert die Behandlung?

Eine Behandlungssitzung dauert zwischen fünf und zehn Minuten. Die Behandlung findet ambulant statt, sodass Sie gleich im Anschluss wieder Ihren alltäglichen Aktivitäten nachgehen können.

Ist eine Narkose notwendig?

Nein, die Behandlung mit MonaLisa Touch® benötigt keine Narkose oder zusätzliche Betäubung.

Ist MonaLisa Touch® schmerzhaft?

Die Laserbehandlung ist selbst ohne Betäubung völlig schmerzfrei. Während der Behandlung ist ein leichtes Vibrieren zu spüren. Im ersten Augenblick kann es je nach individuellem Empfinden als etwas unangenehm wahrgenommen werden, doch für gewöhnlich ist die Behandlung sehr gut auszuhalten. Auch nach der Behandlung müssen Sie keine Sorgen vor Schmerzen haben.

Wie viele Behandlungen werden benötigt?

Die Anzahl der Behandlungen hängt vom persönlichen Befund und demnach von der Stärke der Symptome ab. Normalerweise finden ein bis drei Behandlungen in einem Abstand von jeweils zwei bis drei Monaten statt. Erst nach einer genauen Untersuchung und Beratung kann die Anzahl der Sitzungen für Sie festgelegt werden.

Muss die Behandlung regelmäßig wiederholt werden?

Nach dem ersten Behandlungszyklus mit MonaLisa Touch® raten wir in unserer Praxis zu einer jährlichen Auffrischungsbehandlung, um die positiven Effekten weiterhin zu erhalten und die Gesundheit der Vagina zu unterstützen. Je nach individuellen Faktoren kann der Wiederholungszeitraum auch variieren – hierüber klären wir Sie natürlich gern persönlich auf.

Was ist vor der Behandlung wichtig?

Eine besondere Vorbereitung ist nicht notwendig. Vorab findet selbstverständlich ein ausführliches Aufklärungs- und Beratungsgespräch zu der Methode statt, um Sie über den Ablauf, die eventuellen Risiken und die zu erreichenden Ergebnisse zu informieren. Bei diesem Termin können Sie auch Fragen zu MonaLisa Touch® stellen, die offengeblieben sind.

Was muss ich nach der Behandlung beachten?

Mit längeren Ausfallzeiten ist nach der Laserbehandlung nicht zu rechnen. Lediglich auf Geschlechtsverkehr ist für zwei bis drei Tage zu verzichten. Auch anstrengende sportliche Aktivitäten sollten in den ersten Tagen pausiert werden. Weitere Einschränkungen liegen nicht vor. Hierzu werden Sie im persönlichen Beratungsgespräch natürlich aber noch einmal ausführlich informiert.

Wann bin ich wieder fit?

Sogleich nach der Behandlung sind Sie wieder vollständig gesellschafts- und arbeitsfähig. Sie müssen keine längere Schonung einplanen – nur Sport und Geschlechtsverkehr sind wie bereits erwähnt in den ersten Tagen auszusetzen.

Welche Ergebnisse kann ich erwarten?

Die ersten Ergebnisse sind für viele Frauen bereits kurz nach der ersten Behandlungssitzung spürbar. Die störenden Symptome wie Brennen, Jucken oder Schmerzen lassen langsam nach. Zudem optimiert sich die Feuchtigkeitsversorgung des Intimbereichs mit den einzelnen Behandlungen. Nach und nach wird zudem das Gewebe gekräftigt. Mit einer regelmäßigen Auffrischung (etwa einmal pro Jahr) bleiben die positiven Effekte langanhaltend bestehen.

Birgt MonaLisa Touch® Risiken?

Die Risiken und Nebenwirkungen der Laserbehandlung sind sehr gering, da das Verfahren sehr schonend arbeitet und lediglich körpereigene Prozesse in Gang setzt. Vereinzelt kann es zu einem vorübergehenden Kribbeln kommen. Auch leichte Rötungen und Schwellungen sind möglich. Diese Beschwerden klingen innerhalb kurzer Zeit selbstständig wieder ab und stellen keinen Grund zur Sorge dar.

Weitere Fragen?

Sie haben weitere Fragen oder wünschen sich eine persönliche Beratung zu MonaLisa Touch®? Gern stehe ich Ihnen zur Verfügung und informiere Sie über die Details der schonenden Laserbehandlung. Kontaktieren Sie uns gern für Ihren Termin!

Erhöht Lichen sclerosus das Risiko für Vulvakrebs?

Brennen und Jucken im Intimbereich kann verschiedene Ursachen haben. Sowohl vorübergehende und harmlose Hautreizungen durch beispielsweise eine falsche Intimpflege, eine Pilzinfektion, Scheidentrockenheit oder eine sexuell übertragbare Erkrankung können dahinterstecken. Ebenso können diese Symptome auf den Lichen sclerosus (LS) hinweisen. Was genau sich hinter LS verbirgt und wie man ihn behandeln kann, erfahren Sie im folgenden Newsbeitrag. Zudem informieren wir Sie darüber, ob Lichen sclerosus eine erhöhte Gefahr für eine Krebserkrankung im Intimbereich birgt.

Was ist Lichen sclerosus genau?

Lichen sclerosus ist eine chronische Hauterkrankung. Er ist nicht infektiös, das bedeutet, dass er nicht auf andere Personen übertragen werden kann. Die Ursachen für LS sind noch nicht abschließend geklärt. In der Medizin geht man davon aus, dass es sich um eine Autoimmunerkrankung handelt, bei der das Immunsystem fehlgeleitet wird. Dadurch sendet es Signale, vermeintlich schädliche Zellen anzugreifen und unschädlich zu machen. Jedoch handelt es sich dabei um körpereigenes gesundes Gewebe, das dadurch zunehmend verletzt und geschädigt wird.

Lichen sclerosus tritt hauptsächlich im Genitalbereich erwachsener Frauen auf. Seltener können auch Männer oder sogar Kinder betroffen sein.

Wie sieht Lichen sclerosus aus?

Die Erkrankung zeigt sich als entzündete Hautrötung. Zudem können sich weiße Plaques auf der Haut abzeichnen. Der Bereich ist sehr sensibel und verletzlich. Durch die trockene und gereizte Haut kommt es auch immer wieder zu Wunden, die mit der Zeit schwerer abheilen oder sogar vernarben. Bleibt Lichen sclerosus unbehandelt, kann ein Geweberückgang auftreten.

Zu den Symptomen neben der Hautrötung und -reizung gehören vor allem Jucken, Brennen und Schmerzen. Insbesondere beim Wasserlassen oder beim Geschlechtsverkehr, aber auch bei Sport oder beim Tragen engerer Kleidung bemerken die Frauen häufig die unangenehmen Beschwerden in besonderem Maße. Da viele der Symptome auch anderen Krankheitsbildern (z. B. Pilzinfektionen) ähneln, wird der Lichen sclerosus noch viel zu oft fehldiagnostiziert oder bleibt zu lange unerkannt.

Ist Lichen sclerosus eine Krebsvorstufe?

Nein, der Lichen sclerosus selbst ist keine Krebsvorstufe. Dennoch sollte die Erkrankung möglichst frühzeitig diagnostiziert, behandelt und beobachtet werden. Ohne Behandlung schreitet die Gewebeschädigung fort. Zudem leiden die Patientinnen unter Beschwerden und Schmerzen. Nicht zu unterschätzen ist auch die psychische Belastung für die Betroffenen, denen die Erkrankung im Intimbereich oft sehr unangenehm ist. Mit einer adäquaten Therapie können Folgeschäden bestmöglich verhindert und die Beschwerden gelindert werden.

Wird das Krebsrisiko durch Lichen sclerosus erhöht?

Zwar ist der Lichen sclerosus keine Krebsvorstufe, Studien haben jedoch gezeigt, dass er das Risiko für Krebserkrankungen im Bereich der Vulva beziehungsweise der Schamlippen erhöhen kann. Daher ist es wichtig, den Lichen sclerosus regelmäßig ärztlich untersuchen zu lassen und auch Selbstuntersuchungen der Vulva vorzunehmen, um eventuelle Veränderungen frühzeitig festzustellen.

Ist Lichen sclerosus heilbar?

Nach derzeitigem Kenntnisstand ist Lichen sclerosus leider noch nicht vollständig heilbar, da Erkenntnisse über die tatsächlichen Ursachen für die Erkrankung fehlen. Jedoch kann LS sehr gut mit modernen und schonenden Verfahren behandelt werden, um einer Verschlimmerung der Erkrankung aktiv entgegenzuwirken. Zusätzlich zu Behandlungen können die Patientinnen spezielle Pflegehinweise berücksichtigen und ihr Immunsystem mit einem gesunden Lebensstil stärken. Auch das wirkt sich positiv auf die Therapie aus.

Wie kann Lichen sclerosus behandelt werden?

Zu den wichtigen Bestandteilen der Lichen-sclerosus-Therapie gehört die Pflege mit speziellen Salben. In der Regel handelt es sich um kortisonhaltige Mittel. Auf Wunsch kann das Kortison auch per Injektion verabreicht werden. Zusätzlich sollte darauf geachtet werden, bei der Intimpflege nur klares Wasser oder sanfte und geeignete Mittel zu verwenden. Dadurch wird der Intimbereich nicht zusätzlich gereizt und belastet.

Eine weitere moderne und sanfte Behandlungsform ist die Lasertherapie mit MonaLisa Touch®. Über eine spezifische Vaginalsonde werden Impulse an das Scheidengewebe abgegeben. Diese Impulse kurbeln die Bildung neuer Zellen, frischen Kollagens und kleiner neuer Blutkapillaren an. Dadurch wird der Intimbereich verjüngt, regeneriert und besser durchblutet. Auch die Nährstoffversorgung und die Lubrikation (Feuchtigkeit) des Areals wird damit optimiert. Die Behandlung dauert lediglich fünf bis zehn Minuten und findet ambulant sowie völlig schmerzfrei in der Praxis statt. Die Regeneration des Intimbereichs durch die Laserbehandlung trägt dazu bei, dass der Bereich nicht so stark belastet wird und der Gewebeabbau sich verlangsamt. Auch die störenden Beschwerden wie Brennen und Juckreiz lassen nach.

Mehr zu MonaLisa Touch® erfahren Sie im persönlichen Beratungsgespräch in meiner Praxis. Ich habe mich sowohl auf Lichen sclerosus als auch auf die minimalinvasive Lasertherapie im Intimbereich spezialisiert. Gern kläre ich Sie über die Möglichkeiten der Behandlung auf und finde gemeinsam mit Ihnen die für Sie optimale Therapie.

Häufigkeit von vaginaler Atrophie

Vaginale Atrophie ist für die betroffenen Frauen sehr belastend, da sie mit mehreren Beschwerden und einem starken Unwohlsein einhergeht. Bei der vaginalen Atrophie handelt es sich um Veränderungen des Urogenitaltrakts. Sie werden hauptsächlich durch einen sinkenden Östrogenspiegel hervorgerufen und treten dabei vor allem bei Frauen in den Wechseljahren auf. Durch den veränderten Hormonspiegel werden die Schleimhäute im Genitalbereich dünner und verletzlicher. Die natürlichen Falten in der Vaginalwand glätten sich, wodurch auch die Elastizität des Bereichs abnimmt. Zudem wird der Bereich schlechter durchblutet und ebenfalls schlechter mit Feuchtigkeit versorgt. Für die Frauen gehen diese körperlichen Veränderungen oft mit Scheidentrockenheit, Jucken, Brennen, Schmerzen beim Wasserlassen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr sowie Problemen beim Wasserlassen einher. Wie häufig tritt die vaginale beziehungsweise vulvovaginale Atrophie auf? Wie kann sie behandelt werden?

Begriffserläuterung: vaginal und vulvovaginal

Die Vulva ist ein Oberbegriff für die äußeren weiblichen Geschlechtsorgane. Sie umfasst die äußeren und inneren Schamlippen, den Venushügel, die Klitoris und den Scheidenvorhof. Die Scheide (Vagina) ist ebenfalls ein Teil der weiblichen Geschlechtsorgane, jedoch zählt sie zu den inneren Organen. Sie ist anatomisch gesehen ein Muskelschlauch, der von der Vulva zur Gebärmutter führt. Somit sind Vagina und Vulva nicht dasselbe, obwohl sie im allgemeinen Sprachgebrauch fälschlicherweise oft synonym verwendet werden.

Eine vaginale Atrophie meint demnach Veränderungen an der Schleimhaut der Vagina, also im Inneren des Körpers. Vulvovaginal schließt hingegen auch Veränderungen an den äußeren Geschlechtsorganen mit ein. Häufig ist vor allem von vaginaler Atrophie die Rede, jedoch können auch Beschwerden und Gewebeverdünnungen im Bereich der Vulva auftreten, sodass die Bezeichnung vulvovaginale Atrophie umfassender ist.

Ursachen für eine vulvovaginale Atrophie

Eine Verdünnung der vulvovaginalen Schleimhäute ist meist auf einen sinkenden Östrogenspiegel zurückzuführen. Das Vaginalepithel ist mehrschichtig aufgebaut. Die Dicke dieses unverhornten Plattenepithels hängt vorrangig vom Hormonspiegel ab. Insbesondere während der Wechseljahre beziehungsweise nach der letzten Monatsblutung (Menopause) produziert der weibliche Körper immer weniger Östrogen und stellt die Bildung letztendlich ein. Dadurch kommt es zu einem Östrogenmangel, der die Verdünnung der Scheidenwand mit sich bringt. Auch die sexuelle Erregbarkeit wird durch einen niedrigen Östrogenspiegel reduziert, sodass auch die Lubrikation (Feuchtigkeitsversorgung) abnimmt. Infolgedessen kann es insbesondere beim Geschlechtsverkehr zu Schmerzen kommen, da der Bereich weniger befeuchtet und zudem sensibler und verletzlicher wird.

Des Weiteren wird auch die Bildung von Kollagenfasern durch das abnehmende Östrogen gemindert. Kollagen ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil des Gewebes, sodass auch dieser Prozess zum Abbau der Scheidenwand beiträgt.

Wer ist davon betroffen?

Die vaginale oder vulvovaginale Atrophie tritt häufig etwa vier bis fünf Jahre nach der Menopause auf. Bei einigen Frauen kann es auch schon früher während der Wechseljahre zu derartigen Beschwerden kommen. Jede Frau kommt in die Wechseljahre – demnach besteht bei jeder Frau auch ein potenzielles Risiko, eine vulvovaginale Atrophie zu entwickeln.

Die Angaben zur Häufigkeit der vulvovaginalen Atrophie sind je nach Quelle unterschiedlich. Teils heißt es, dass etwa jede vierte Frau betroffen sei, andere Einschätzungen gehen von bis zu 70 Prozent aller Frauen aus. Die abweichenden Angaben kommen unter anderem daher zustande, da sich viele betroffene Frauen scheuen, mit ihren Beschwerden zum Arzt zu gehen. Sie schämen sich für die Symptome oder sehen sie nicht als behandlungswürdig an.

Der Intimbereich und die vulvovaginale Atrophie sollten jedoch keine Tabuthemen sein! Stellen Sie Symptome und Beschwerden fest, wenden Sie sich an Ihre Gynäkologin oder Ihren Gynäkologen, denn es gibt heutzutage schonende Therapien, um die Beschwerden zu lindern und das Wohlbefinden zu stärken.

Behandlungsmöglichkeiten bei vulvovaginaler Atrophie

Wechseljahresbeschwerden und vulvovaginale Atrophie können mit einer Hormonersatztherapie behandelt werden. Dabei werden dem Körper die fehlenden Hormone wieder zugeführt. Da sich die Hormone jedoch nicht spezifisch lokal anwenden lassen, sondern systemisch auf den ganzen Körper Einfluss nehmen, eignet sich die Hormonersatztherapie nicht für eine langanhaltende Behandlung, da sie auch Nebenwirkungen und Risiken bergen kann.

Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung von Salben mit Östriol, die am Vaginaleingang aufgetragen werden. Diese Hormonsalben sind so konzipiert, dass sie auf die Schleimhäute einwirken und nicht den restlichen Körper mitbeeinflussen. Durch die Salbe soll die Feuchtigkeitsversorgung verbessert, Regenerationsprozesse angeregt und das saure Milieu des Intimbereichs wiederhergestellt werden.

Zu den modernen nichtoperativen Methoden, die ich in meiner Praxis anbiete, zählt zudem die Laserbehandlung mit MonaLisa Touch®. Der Laser regt das Gewebe der Vagina an, neue Zellen, Kollagen und Blutgefäße zu bilden, wodurch es zu einer sanften und natürlichen Verjüngung kommt. Mit der etwa fünf- bis zehnminütigen Behandlung lassen sich vulvovaginale Beschwerden wie Atrophie, Brennen, Jucken, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr und beim Wasserlassen sowie Belastungsinkontinenz reduzieren.

Mehr zu diesem schonenden Verfahren der Intimbehandlung erfahren Sie hier auf meiner Website sowie im persönlichen Beratungsgespräch in meiner Praxis. Ich freue mich darauf, Ihnen weiterhelfen zu können.

Sport in den Wechseljahren – Beschwerden mit Bewegung lindern

In den Wechseljahren kommt es häufig zu verschiedenen Beschwerden. Mithilfe einiger Tipps, Mittel und Behandlungen können typische Wechseljahresbeschwerden meist sehr gut gelindert werden. Kaum eine Maßnahme ist dabei so vielseitig einsetzbar wie Sport und Bewegung. Körperliche Ertüchtigung ist für die allgemeine Gesundheit und das persönliche Wohlbefinden sehr wichtig. Unterschiedliche Krankheiten lassen sich durch einen gesunden und aktiven Lebensstil vermeiden beziehungsweise das Risiko für die Erkrankungen kann dadurch sehr gut reduziert werden.

Auch in den Wechseljahren hilft fit und aktiv bleiben dabei, Schmerzen zu lindern, den Kreislauf und Stoffwechsel in Gang zu halten, die Durchblutung zu fördern, Gewichtszunahmen zu vermeiden und den Muskelaufbau zu unterstützen. Zudem fühlen sich viele Frauen durch Sport und Bewegung (wieder) mobiler, aktiver und auch attraktiver.

Was kann Sport Positives bewirken?

Laut Studien haben Frauen, die regelmäßig Sport treiben, in den Wechseljahren weniger mit Hitzewallungen zu kämpfen beziehungsweise treten die Hitzewallungen weniger intensiv auf. Durch Bewegung wird das vegetative Nervensystem positiv beeinflusst. Es wird ins natürliche Gleichgewicht gebracht und somit stabilisiert. Der sinkende Östrogenspiegel, der während der Wechseljahre auftritt, führt zu einer vorübergehenden Fehlsteuerung der Wärmeregulation im Gehirn. Bewegung, die den Körper zum Schwitzen bringt, konditioniert den Körper darauf, bei Anstrengung die Temperatur hochzufahren und wirkt somit plötzlichen Hitzewallungen in alltäglichen Situationen oder in Ruhe entgegen.

Allgemein wird der Organismus durch Sport „verjüngt“. Die Bewegung kurbelt die Stoffwechselprozesse an. Gewebe und Organe werden dadurch besser durchblutet und in ihrer speziellen Funktion unterstützt. Zudem werden Abfallstoffe schneller abtransportiert sowie Hormone und Botenstoffe freigesetzt. Überdies entstehen neue Verknüpfungen im Gehirn (beispielsweise durch trainierte Übungsabläufe) – Sport hält auf Dauer also nicht nur den Körper, sondern auch den Geist fit.

Nicht zuletzt: Sport hebt die Stimmung! Zahlreiche Frauen leiden aufgrund der Hormonschwankungen unter Reizbarkeit und depressiven Verstimmungen. Bereits nach 30 Minuten Bewegung an der frischen Luft sendet der Körper Dopamin aus, was uns wach, munter und aktiv hält. Auch Glückshormone wie Serotonin werden ausgeschüttet. Folglich fühlen wir uns besser und fröhlicher. Sport kann somit die typischen Stimmungsschwankungen während der Wechseljahre reduzieren. Außerdem wird das eigene Körpergefühl positiv beeinflusst, sodass wir uns wohl, ausgeglichen und attraktiv fühlen.

Langzeitfolgen entgegenwirken

Regelmäßiger Sport hilft nicht nur bei akuten oder vorübergehenden Beschwerden, die mit den Wechseljahren auftreten können. Auch einigen Langzeitfolgen kann dadurch entgegengewirkt werden. So nimmt der sinkende Östrogenspiegel beispielsweise mit der Zeit Einfluss auf die Knochendichte und kann auf längere Sicht das Risiko für Osteoporose erhöhen. In den Knochen finden fortwährend Auf- und Abbauprozesse statt. Bei Osteoporose überwiegen dabei die Abbauprozesse, wodurch die Knochen porös und anfällig für Verletzungen werden. Mit Muskeltätigkeit werden die Knochen gestärkt. Jede Bewegung stimuliert dabei die Bildung neuer Zellen und kurbelt somit den Knochenaufbau an oder bremst zumindest den Abbau im Alter aus.

Ebenso nimmt in den Wechseljahren die Gefahr für Gefäßerkrankungen zu. Die erhöhten Blutfettwerte führen zu Ablagerungen, die die Gefäße verengen oder verstopfen können. Dadurch verschlechtert sich die Durchblutung im Körper. Sport und Bewegung senken die Blutfettwerte und verringert somit das Risiko für Gefäßverengungen und Folgeerkrankungen wie beispielsweise Herzinfarkte. Nebenher wird der Herzmuskel wie alle anderen Muskeln ebenfalls durch Sport gestärkt.

Das Idealgewicht halten

Einige Frauen haben in den Wechseljahren mit Gewichtszunahmen zu kämpfen. Das resultiert daher, dass sich der Energiebedarf im Alter ändert und die Muskelmasse sich in der Regel reduziert. Aus diesen Gründen sollte die Ernährung entsprechend angepasst werden: Achten Sie auf eine abwechslungsreiche, gesunde und vitaminreiche Ernährung und reduzieren Sie die Kalorienzufuhr auf die Menge, die nun optimal ist. Dabei können Ihnen Ärzte oder Ernährungsberater helfen. Durch diese Anpassung vermeiden Sie bestmöglich eine unliebsame Gewichtszunahme. Wer zusätzlich Sport treibt, kann nicht nur mehr Energie beziehungsweise mehr Kalorien zu sich nehmen, sondern stärkt gleichzeitig die Muskeln. Muskeln spielen bei der Fettverbrennung und somit beim Halten des persönlichen Idealgewichts eine wichtige Rolle.

Welche Sportarten sind ideal?

Ideal ist ein gut abgestimmtes Trainingsprogramm, das sowohl Ausdauer, Kraft und Balance trainiert. Wichtig ist jedoch vor allem, dass Sie am Ball bleiben und Spaß haben. Daher sollten Sie vor allem den Sport wählen, der Ihnen gefällt und durch den Sie sich gut fühlen. Mögliche Sportarten sind unter anderem Wandern, Joggen, Walken, Radfahren oder Schwimmen. Auch Gymnastik, Pilates, Yoga oder Tanzen halten fit und können die persönliche Stimmung heben. Probieren Sie also gern auch etwas Neues aus – eventuell finden Sie Ihren neuen Lieblingssport. Zudem bleiben Sie durch regelmäßige Kurse in Kontakt mit anderen Menschen und schließen neue Bekanntschaften. Evenbtuell können Sie sich auch bezüglich der Wechseljahre austauschen.

Neben Sport sind auch Ruhe und Erholung wichtig, damit sich der Körper als auch der Geist regenerieren können. Gönnen Sie sich gezielte Auszeiten. Viele Frauen berichten zudem positiv von Entspannungsübungen wie autogenes Training oder Meditation. Auch auf die Schlafqualität kann sich das sehr positiv auswirken.

Weitere Hilfe gegen Wechseljahresbeschwerden

Insbesondere bei vulvovaginalen Wechseljahresbeschwerden – also Veränderungen im Intimbereich wie Scheidentrockenheit, Atrophie, Jucken, Brennen oder Schmerzen – habe ich in meiner Praxis sehr gute Erfahrungen mit der schonenden Laserbehandlung mit MonaLisa Touch® gemacht. Durch die Stimulation des Gewebes wird dieses erneuert und regeneriert. Infolgedessen verbessern sich die Beschwerden.

Hier erfahren Sie mehr zu MonaLisa Touch®.

Gern berate ich Sie natürlich auch in einem persönlichen Gespräch in der Praxis. Vereinbaren Sie gern Ihren Termin für eine unverbindliche Beratung.

Östrogenmangel: Folgen und Behandlungsmöglichkeiten

Östrogene sind die wichtigsten weiblichen Geschlechtshormone. Sie werden hauptsächlich in den Eierstöcken (Ovarien) produziert; kleinere Mengen werden auch in der Nebennierenrinde gebildet. Insbesondere in den Wechseljahren (im Klimakterium) geht die Östrogenproduktion nach und nach zurück, bis sie schließlich gänzlich eingestellt wird. Dadurch kommt es zu Veränderungen im Hormonhaushalt, die sich auf verschiedene Körperbereiche auswirken können. Wie es zu Östrogenmangel kommt, welche Folgen er hat und wie er behandelt werden kann, erfahren Sie im folgenden Newsbeitrag.

Was ist Östrogenmangel?

Östrogen ist in dem Sinne nicht ein bestimmtes Hormon. Es handelt sich um einen Überbegriff für verschiedene Hormone, darunter Östron, Östradiol und Östriol. Sowohl bei der Entwicklung der weiblichen Geschlechtsorgane als auch beim Menstruationszyklus, bei der Befruchtung und während der Schwangerschaft kommt den weiblichen Geschlechtshormonen eine wichtige Bedeutung zu.

Mit voranschreitendem Alter nehmen die Follikel und die Aktivität der Eierstöcke ab. Letztendlich werden keine Östrogene mehr produziert und der Östrogenspiegel sinkt. Ein Östrogenmangel kann unter anderem zu häufig zu Zyklusstörungen, Hitzewallungen und Scheidentrockenheit.

Wie kommt es zum Östrogenmangel?

Der Hauptgrund für Östrogenmangel ist der natürliche Alterungsprozess. Doch nicht immer sind es allein die Wechseljahre, die zu einem Mangel an Östrogen führen – auch junge Frauen können davon betroffen sein. Arbeiten die Eierstöcke nicht wie vorgesehen, kann es ebenfalls zu einer unzureichenden Östrogenproduktion kommen. Das kann beispielsweise bei einer Fehlentwicklung der Eierstöcke oder bei der operativen Behandlung/Entfernung der Eierstöcke (z. B. infolge eines Tumors) der Fall sein. Nicht zuletzt kann auch eine Nebenniereninsuffizienz oder die Einnahme der Anti-Baby-Pille negative Auswirkungen auf den Östrogenhaushalt nehmen.

Der Östrogenmangel wird mithilfe einer Blutuntersuchung festgestellt.

Östrogenmangel Symptome

Bei einem Östrogenmangel kann es zu verschiedenen Beschwerden kommen. Zu den typischen Anzeichen gehören:

  • Hitzewallungen
  • Schweißausbrüche
  • Müdigkeit
  • Schlafstörungen
  • Konzentrationsschwäche
  • Zyklusstörungen
  • Trockene Schleimhäute

Mit der Zeit können sich die Symptome intensivieren und es können weitere Symptome hinzukommen, darunter:

  • Jucken, Brennen im Intimbereich
  • Hautprobleme
  • Haarausfall
  • Reizbarkeit, Depressionen
  • Muskel- und Gelenkschmerzen
  • Osteoporose
  • urogenitale Atrophie (Gewebeveränderungen im Genitalbereich)

Hormonersatztherapie: Nutzen und Risiken

Der Östrogenmangel lässt sich durch den Einsatz von Hormonen, die medikamentös verabreicht werden, ausgleichen. Vor allem bei jungen Frauen, bei denen das Risiko für spätere Knochenprobleme groß ist, können von der Therapie profitieren und Langzeitfolgen mindern. Jedoch ist zu beachten, dass die Hormonersatztherapie auch nicht vollkommen frei von Risiken ist. Vor allem bei langjährigen Behandlungen können unliebsame Nebenwirkungen und gesundheitliche Probleme auftreten. Deshalb ist es wichtig, bei jeder Patientin individuell zu untersuchen und zu entscheiden, ob eine Hormonersatztherapie sinnvoll ist oder ob erhöhte Risiken vorliegen, die gegen die Behandlung sprechen.

Sanfte Lasertherapie gegen typische Beschwerden durch weniger Östrogen

Beschwerden durch Östrogenmangel beziehungsweise typische Wechseljahresbeschwerden können für die betroffenen Frauen sehr unangenehm sein. Eine sanfte Möglichkeit ohne den Einsatz eines Hormonersatzes ist die vaginale Lasertherapie. Durch die Stimulation des Scheidengewebes werden eine natürliche Regeneration und Verjüngung hervorgerufen. Es werden neue Zellen gebildet, es entstehen neue feine Blutgefäße und auch die Feuchtigkeitsversorgung wird optimiert. Dadurch mindert die Behandlung Beschwerden wie Scheidentrockenheit, vaginale Atrophie, Jucken, Brennen und Schmerzen.

Die vaginale Lasertherapie mit MonaLisa Touch® kann nicht den Östrogenspiegel beeinflussen. Sie kann jedoch auf sanfte Weise vulvovaginale Beschwerden reduzieren, die durch einen Mangel an Östrogen (meist in den Wechseljahren) auftreten. Die Behandlung dauert lediglich fünf bis zehn Minuten und findet ambulant in der gynäkologischen Praxis statt. Mit Schmerzen oder Ausfallzeiten ist nicht zu rechnen. Die Lasertherapie ist äußerst nebenwirkungsarm und sicher. Für optimale Ergebnisse bieten sich drei bis fünf Behandlungssitzungen an, die in einem Abstand von jeweils vier bis sechs Wochen eingeplant werden.

Nähere Informationen zur modernen Lasertherapie gebe ich Ihnen gern in einem persönlichen Beratungsgespräch in diskreter Atmosphäre. Anhand Ihrer individuellen Merkmale und Beschwerden kann ich den für sie passenden Behandlungsplan finden und gemeinsam mit Ihnen besprechen.

Scham und Unwissenheit abbauen: die Lichen-sclerosus-Therapie

Der Lichen sclerosus (kurz LS) ist eine entzündliche Erkrankung der Haut im Intimbereich. Obwohl er weder ansteckend noch lebensbedrohlich ist, schränkt er die Betroffenen sehr stark in ihrem Alltag und Wohlbefinden ein und gilt als sehr belastende Erkrankung für die Patienten. Leider wird LS auch heute noch oftmals erst sehr spät erkannt und behandelt. Mögliche Gründe sind unter anderem Scham, die die Betroffenen davon abhält, ärztliche Unterstützung aufzusuchen, aber auch mangelnde Erfahrung und Kenntnis auf ärztlicher Seite tragen dazu bei. Häufig wird die Erkrankung fehlerhaft als Pilzinfektion diagnostiziert, was die Behandlung und gesundheitliche Verbesserung verzögert. Aufklärungsarbeit und der Abbau von Scham sind hierbei also besonders wichtig, um ein Bewusstsein für die Erkrankung zu schaffen und eine bessere Therapie zu unterstützen. Denn bei einer frühzeitigen Behandlung von Lichen sclerosus sind die Besserungschancen sehr gut.

So äußert sich Lichen sclerosus

Im frühen Stadium der Erkrankung zeigt sich vor allem ein starker anhaltender oder anfallartig auftretender Juckreiz. Dieser bleibt bestehen und verstärkt sich, wenn die Erkrankung unbehandelt bleibt. Er ist für die Betroffenen sehr unangenehm und belastend. Durch die chronische Entzündung der Haut kommt es zudem zu Rötungen. Im Verlauf der Krankheit bilden sich zusätzlich zur Rötung weiße Flecken und Knötchen, die als Plaques bezeichnet werden. Zudem dünnen Haut und Gewebe aus, sodass es zum allmählichen Gewebeschwund kommt. Das wird als Atrophie bezeichnet. Da die Haut austrocknet und stark gereizt ist, treten zudem Risse und Einblutungen auf, die später auch vernarben können.

Durch das ständige Jucken, Brennen und durch die Hautveränderungen haben die Patientinnen Schmerzen beim Wasserlassen, beim Geschlechtsverkehr oder sogar bereits beim Tragen engerer Kleidung. Auch bei bestimmten Sportarten wie Radfahren oder Reiten kann die Erkrankung schmerzen und die Ausübung der Tätigkeiten für die Betroffenen einschränken beziehungsweise unmöglich machen.

Was passiert, wenn LS nicht behandelt wird?

Lichen sclerosus ist chronisch. Bleibt die Erkrankung unbehandelt, verstärken sich die Symptome, die Beschwerden und die Hautveränderungen. Durch die Atrophie und Vernarbungen bildet sich das Scheidengewebe immer mehr zurück. Zudem begünstigen die Hautrisse und Wunden Infektionen im Intimbereich. Ein unbehandelter Lichen sclerosus kann des Weiteren das Risiko für Krebs der Vulva erhöhen. Eine frühzeitige und konsequente Behandlung ist daher umso wichtiger – nicht nur, um die Beschwerden der Patientinnen zu lindern und das allgemeine Wohlbefinden zu stärken, sondern auch um bösartigen Veränderungen im Intimbereich vorzubeugen.

Behandlung mit Kortison-Cremes

Zu Beginn der Therapie – vor allem in frühen Stadien – steht die Behandlung mit fettenden, kortisonhaltigen Cremes im Mittelpunkt. Die Salben werden regelmäßig aufgetragen und erzielen eine gute Linderung der vorherrschenden Beschwerden. Bei starken Akutfällen kann Kortison auch per Injektion in die Hautstellen verabreicht werden.

Zusätzlich zur Salbentherapie ist auch die schonende Reinigung des Intimbereichs sehr wichtig. Ebenfalls sollten die Patientinnen darauf achten, keine Duftstoffe in dem Bereich zu verwenden, da diese die Haut zusätzlich reizen können. Des Weiteren sollten mechanische Einflüsse auf den sensiblen Bereich möglichst vermieden werden (z. B. keine zu enge Kleidung, kein hartes Toilettenpapier bzw. harte Handtücher).

Bei starken Gewebeveränderungen kann es in einigen Fällen notwendig sein, einen operativen Eingriff vorzunehmen, um die betroffenen Anteile zu entfernen.

Moderne Lasertherapie hilft bei Lichen sclerosus

Eine weitere Behandlungsmöglichkeit ist die moderne Lasertherapie. In meiner Praxis verwende ich den MonaLisa Touch®-Vaginallaser. Er sendet Impulse an das Gewebe der Scheide und regt dort die Neubildungsprozesse an. Dadurch werden neue Zellen sowie neues Kollagen gebildet, was den Bereich verjüngt und aufbaut. Zudem werden feine Blutkapillaren gebildet, was sich durchaus positiv auf die Durchblutung und Nährstoffversorgung des Areals auswirkt. Die Prozesse führen zudem dazu, dass der Intimbereich besser mit Feuchtigkeit versorgt wird. Mithilfe der Behandlung werden die typischen Beschwerden nachhaltig gelindert und dem fortschreitenden Gewebeabbau wird entgegengewirkt.

Persönliche Beratung in meiner Praxis

Sie möchten mehr über den Lichen sclerosus sowie die Behandlung der Erkrankung erfahren? Eine frühzeitige Therapie kann schlimmere Langzeitfolgen vermeiden. Scheuen Sie sich daher nicht, mit diesem Thema ärztliche Hilfe aufzusuchen. Das anhaltende Jucken und Brennen im Intimbereich ist nichts, wofür Sie sich schämen müssen. Mit minimalinvasiven und unkomplizierten Behandlungen lässt sich zudem meist eine schnelle Linderung der Beschwerden erreichen. Veränderungen oder Funktionseinschränkungen im Intimbereich sind keine Tabuthemen. Gern helfe ich Ihnen weiter. Kontaktieren Sie mein Team und mich für Ihren persönlichen Termin für ein unverbindliches Gespräch in der Praxis.

Alternative zur Hormonersatztherapie: MonaLisa Touch®

In den Wechseljahren unterliegt der weibliche Körper starken Hormonveränderungen. Die natürlichen Mengen an Östrogen nehmen schrittweise ab. Dadurch kommt es unter anderem zu Hitzewallungen, Schweißausbrüchen und Stimmungsschwankungen. Ebenso bemerken viele Frauen Veränderungen im Intimbereich. Oftmals führen die Wechseljahre zu Scheidentrockenheit, Brennen und Juckreiz. Eine Möglichkeit, die hormonellen Schwankungen und körperlichen Auswirkungen zu reduzieren sind Hormonersatztherapien. Über einen längeren Zeitraum können diese jedoch zu unschönen Nebenwirkungen führen. Eine sanfte Alternative ist hingegen die Lasertherapie mit MonaLisa Touch®, die den Intimbereich verjüngt und somit zu mehr Wohlbefinden führt.

Was passiert im Hormonhaushalt?

Mit den Jahren verändert sich der Hormonhaushalt der Frau. Mit etwa 40 Jahren beginnen die Eierstöcke schrittweise ihre Aufgaben einzustellen. Das bedeutet, dass sie nach und nach weniger Progesteron und Östrogen – die weiblichen Sexualhormone – produzieren. Bereits während der Geburt sind mehrere Millionen Eibläschen (Follikel) im Körper vorhanden. Bis zum Eintritt in die Pubertät sind es dann etwa 100.000 bis 250.000. Mit jedem Eisprung werden es weniger. Nach durchschnittlich 50 Jahren sind in den Eierstöcken keine Follikel mehr vorhanden und die fruchtbare Zeit ist damit beendet. Da die Follikel für die Bildung von Östrogen verantwortlich sind, nehmen demnach auch die Mengen an Östrogen schrittweise ab. Im Zuge dessen bleibt auch die Monatsblutung letztendlich aus.

Durch die verringerte Produktion von Sexualhormonen kommt es auch im Gehirn zu Veränderungen. Das Gehirn schüttet vermehrt Geschlechtshormone aus, die die Eierstöcke zur Hormonproduktion anregen sollen. Hierzu zählt vor allem das follikelstimulierende Hormon (FSH). Durch diese Veränderung und das resultierende Hormonungleichgewicht kommt es bei vielen Frauen zu verschiedenen Symptomen und Beschwerden.

Typische Beschwerden während der Wechseljahre

  • Hitzewallungen
  • Schweißausbrüche
  • Müdigkeit, Abgespanntheit
  • Schlafstörungen
  • Gewebeschwund der Schleimhaut (Atrophie)
  • Scheidentrockenheit, Juckreiz, Brennen
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
  • Schmerzen beim Wasserlassen
  • Blasenschwäche/Inkontinenz
  • Infektanfälligkeit im Intimbereich
  • Zwischenblutungen
  • Depressive Verstimmungen, Reizbarkeit, Nervosität
  • Gedächtnisstörungen
  • Muskel- und Gelenkschmerzen

Was ist eine Hormonersatztherapie?

Durch das fehlende Östrogen kommt es zu verschiedenen Veränderungen im Körper. Beispielsweise kann die Knochendichte abnehmen und somit das Risiko für Osteoporose und Knochenbrüche erhöhen. Vor allem bei jungen Frauen, bei denen die Wechseljahre frühzeitig einsetzt, kann das mit der Zeit zu unliebsamen Folgen und Langzeitbeschwerden führen.

Mit einer Hormonersatztherapie sollen bestimmte Symptome, Beschwerden und Erkrankungen reduziert beziehungsweise behandelt werden, indem dem Körper über Medikamente die fehlenden Hormone verabreicht werden. Dabei geht es jedoch nicht darum, die Hormonmengen zu erreichen, die vor dem Eintritt in die Wechseljahre vorlagen. Mit individuell abgestimmten Mengen geht es vielmehr darum, unliebsamen Veränderungen und eventuellen Erkrankungen entgegenzusteuern.

Die Hormonersatztherapie ist zudem keine Dauerlösung: Langjährige Behandlungen mit Hormonen können gesundheitliche Risiken hervorbringen. Daher wird vor jeder Hormonersatztherapie genau untersucht, ob sie für die Patientin infrage kommt und welche eventuellen Risiken vorliegen. Sind die Risiken nicht abschätzbar oder zu hoch, wird der Arzt von der Therapie abraten.

Welche Vorteile bietet MonaLisa Touch®?

MonaLisa Touch® ist eine innovative Laserbehandlung, die speziell für den Intimbereich entwickelt wurde. Über eine Vaginalsonde werden Impulse direkt an das Gewebe im Vaginalbereich abgegeben. Dadurch kommt es zu einer Stimulation, die die Bildung von Kollagen, neuen Zellen sowie feinen Blutgefäßen anregt. Der Intimbereich wird ohne den Einsatz von Hormonen oder von operativen Eingriffen verjüngt, besser durchblutet und optimaler mit Feuchtigkeit versorgt. Auf diese Weise lassen sich viele typische Beschwerden, die während der Wechseljahre auftreten, reduzieren (z. B. Scheidentrockenheit, Brennen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder Wasserlassen sowie Gewebeatrophie).

Vorzüge der Behandlung:

  • Nichtoperativ
  • Ambulant
  • Schnell (5–10 Minuten)
  • Unkompliziert
  • Schmerzfrei
  • Keine Ausfallzeiten
  • Natürliche Ergebnisse
  • Beliebig oft wiederholbar
  • Risiko- und nebenwirkungsarm

Wie häufig wird die Behandlung durchgeführt?

Zu Beginn findet eine Art Aufbauphase statt. Dafür werden meist drei bis fünf Behandlungen in einem relativ kurzen Zeitraum angesetzt. Zwischen den einzelnen Sitzungen liegen jeweils ein paar Wochen Abstand. Nach diesem Behandlungszyklus verzeichnet der Großteil der Patientinnen Verbesserungen. Um diese langanhaltend aufrechtzuerhalten kann die MonaLisa Touch®-Behandlung in regelmäßigen Abständen wiederholt werden, um die Effekte aufzufrischen. Meist bietet sich eine Behandlung im halbjährlichen oder jährlichen Rhythmus an.

Verschwinden die Beschwerden sofort? Und wie lange hält das Ergebnis?

Erste Ergebnisse sind oftmals schon nach der ersten Behandlung mit MonaLisa Touch® spürbar. Durch die folgenden Behandlungen werden die Effekte optimiert. Wie viele Behandlungen notwendig sind, kann von Patientin zu Patientin leicht variieren. Auch der Zeitpunkt für eine Auffrischungsbehandlung kann unterschiedlich sein und wird im gemeinsamen Gespräch mit der Patientin festgelegt. Durchschnittlich halten die Ergebnisse etwa ein Jahr. Mi einer jährlichen Auffrischung bleiben die positiven Effekte für gewöhnlich bestehen.

Mehr zu MonaLisa Touch®

Sie möchten mehr zu MonaLisa Touch® erfahren und sich persönlich beraten lassen? Auf der Behandlungsseite meiner Website finden Sie weitere interessante Informationen und Hinweise zur schonenden Lasertherapie. Zudem kläre ich Sie gern in einem Beratungsgespräch in meiner Praxis auf und schaue gemeinsam mit Ihnen, ob sich eine MonaLisa Touch®-Behandlung anbietet. Vereinbaren Sie gern Ihren unverbindlichen Gesprächstermin zu MonaLisa Touch®

Harninkontinenz bei Frauen – auch ein Problem für jüngere Frauen

Harninkontinenz oder Blasenschwäche wird oftmals mit Frauen in den Wechseljahren in Verbindung gebracht. Jedoch sind auch viele junge Frauen von einer sogenannten schwachen Blase betroffen. Schätzungsweise jede vierte Frau zwischen 25 und 35 Jahren kennt das Problem einer Blasenschwäche, wobei nur ein sehr geringer Teil der Patientinnen darüber redet. Das Thema ist für den Großteil der Betroffenen sehr unangenehm. Dabei gibt es schonende Behandlungsmöglichkeiten, die eine Linderung der Unannehmlichkeiten und mehr Lebensqualität ermöglichen können. Bei einer leichten Blasenschwäche oder einer leichten Inkontinenz kann beispielsweise die Laserbehandlung mit MonaLisa Touch® Abhilfe schaffen.

Wie entsteht Blasenschwäche?

Die Hauptursache für eine Blasenschwäche ist eine geschwächte Beckenbodenmuskulatur. Oft sind es vor allem Schwangerschaften und Geburten, die die Beckenbodenmuskulatur besonders fordern. Wird sie überdehnt und erschlafft, kann es vorkommen, dass der Urin unwillkürlich abgeht – vor allem bei plötzlichen Belastungen wie Niesen, Husten, Lachen oder Sport. In diesem Fällen ist die Beckenbodenmuskulatur dann nicht mehr in der Lage, die Harnröhre rechtzeitig zu verschließen.

Weitere mögliche Auslöser neben einer natürlichen Geburt sind eine Unterleibs-OP, Übergewicht, genetische Veranlagung oder eine zu starke körperliche Belastung, die sich negativ auf die Beckenbodenmuskulatur auswirkt. Durch die Schwächung der Beckenbodenmuskulatur senken sich die Bauchorgane ein wenig ab und stören den Verschlussmechanismus der Blase.

Darüber hinaus können auch angeborene Fehlbildungen oder Schädigungen bestimmter Nerven dazu führen, dass der Urin nicht mehr sicher und kontrolliert gehalten beziehungsweise abgelassen werden kann.

Blasenschwäche bei Sportlerinnen

Im Allgemeinen sind Frauen häufiger von Harninkontinenz betroffen als Männer. Der Grund ist anatomischer Natur: Die Beckenbodenmuskulatur von Frauen ist anders aufgebaut als die von Männern. Das Becken ist zumeist breiter. Zudem ist der Beckenbodenbereich mit mehr Bindegewebe durchwachsen, damit sich das Areal bei der Geburt des Kindes entsprechend dehnen kann. Dies führt jedoch auch zu potenziellen Schwachstellen: Erschlafft das Bindegewebe, steigt das Risiko für eine Blasenschwäche.

Besonders betroffen scheinen hierbei sportliche Frauen. Laut verschiedener Studien sollen bis zu 80 Prozent der jungen Sportlerinnen von Blasenschwäche betroffen sein. Durch die stetige hohe Belastung beim Hochleistungssport oder beim ambitionierten Freizeitsport dehnen sich Muskeln und Bindegewebe, wodurch es zu Überdehnungen und Erschlaffungen kommen kann.

Als „Risikosportarten“, bei denen ein unwillkürlicher Harnabgang auftreten kann, gelten unter anderem Trampolinspringen, Volleyball, Handball, Marathonlaufen und Tennis.

Das ärztliche Gespräch zum Thema Blasenschwäche

Bestehen Probleme mit der Blase, sollten sich Frauen keineswegs scheuen, ihre Gynäkologin beziehungsweise ihren Gynäkologen aufzusuchen. Sowohl im fortgeschrittenen Alter als auch bei jungen Patientinnen können Training und Behandlungen zu einer deutlichen Verbesserung führen. Das erste Arztgespräch stellen sich viele der Patientinnen sehr unangenehm vor – diese Angst müssen sie nicht haben! In meiner Praxis kenne ich mich mit der Thematik sehr gut aus und konnte zahlreichen Patientinnen bereits weiterhelfen. Mit viel Verständnis und Einfühlungsvermögen werden wir uns im gemeinsamen Gespräch der blasenschwäche widmen und die für Sie geeignete Behandlung finden.

Bereits im Vorfeld können Sie sich, wenn Sie möchten, auf das Gespräch vorbereiten. Denn ich werde unter anderem danach fragen, seit wann die Blasenschwäche zum Vorschein getreten ist, welche Begleitbeschwerden Sie bemerken, ob Sie beispielsweise ein starkes Harndranggefühl verspüren, wie oft Sie am Tag zur Toilette müssen und ob das Wasserlassen mit Schmerzen verbunden ist. Wenn Sie sich im Vorfeld bereits mit diesen Fragen auseinandersetzen, fällt es Ihnen im direkten Gespräch in der Regel leichter, offen darüber zu sprechen. Doch auch ohne jegliche Vorbereitung ist das Arztgespräch natürlich jederzeit möglich.

Blasenschwäche entgegenwirken: Beckenbodentraining

Je nach individueller Indikation kann ein Beckenbodentraining dabei helfen, einer Blasenschwäche vorzubeugen oder ihr entgegenzuwirken. Eine gestärkte Muskulatur im Beckenboden hilft dabei, die Harnröhre wie vorgesehen zu verschließen. Wichtig ist es hierbei zunächst, sich der entsprechenden Muskeln bewusst zu werden, denn diese können wir weder sehen, noch nehmen wir sie unbedingt aktiv wahr. Prinzipiell besteht das Stärken der Beckenbodenmuskulatur aus einem regelmäßigen Wechsel zwischen Anspannung und Lockerlassen. Die genauen Übungen werden individuell festgelegt und mit der Ärztin oder dem Arzt besprochen.

Die Behandlung mit MonaLisa Touch® bei leichter Blasenschwäche

Bei leichter Blasenschwäche infolge der Wechseljahre oder auch in jungen Jahren kann die vaginale Lasertherapie mit MonaLisa Touch® gute Dienste leisten. Über eine spezielle Vaginalsonde werden Impulse an das Scheidengewebe abgegeben, wodurch dieses aufgebaut und verjüngt wird. Vor allem bei einer leichte Belastungsinkontinenz erzielt die Methode sehr gute Ergebnisse. Zudem werden auch Schmerzen beim Wasserlassen oder beim Geschlechtsverkehr durch das Verfahren verringert.

Mehr zu MonaLisa Touch® erfahren Sie auf unserer Behandlungsseite. Zudem kläre ich Sie gern in einem persönlichen Gespräch zu den Vorteilen und dem Ablauf der kurzen, ambulanten Behandlungen auf. Vereinbaren Sie gern Ihren individuellen Termin in der Praxis!

Scheidentrockenheit – ein weitverbreitetes, aber beschwiegenes Thema

Scheidentrockenheit (vaginale Trockenheit) ist vor allem während der Wechseljahre ein häufig auftretendes Phänomen, das die betroffenen Frauen stark belastet. Manche Frauen leiden bereits lange vor den Wechseljahren unter einer trockenen Scheide. Die Ursachen können sowohl körperlicher als auch psychischer Natur sein und sind von Frau zu Frau individuell verschieden. Bei einer geringen Lubrikation (Feuchtigkeitsversorgung) des Vaginalgewebes treten oftmals Juckreiz, Brennen oder auch Schmerzen auf. Obwohl zahlreiche Frauen das Problem kennen, wird nur ungern offen darüber gesprochen. Insbesondere jüngere Frauen schämen sich und ziehen sich mit ihrem Problem zurück. Scheidentrockenheit sollte kein Tabuthema sein – zudem gibt es heutzutage sanfte Methoden, um eine trockene Scheide zu behandeln. Eines der modernen Verfahren ist die vaginale Lasertherapie mit MonaLisa Touch®.

Was ist Scheidentrockenheit?

Bei einer Scheidentrockenheit wird nicht genug Feuchtigkeit gebildet, sodass sich das Gewebe trocken und gereizt anfühlt. Alltägliche Aktivitäten sowie der Geschlechtsverkehr können dann zu Beschwerden wie Schmerzen führen. Als eine der Hauptursachen gilt Östrogenmangel. Durch das weibliche Geschlechtshormon Östrogen werden die Elastizität und Feuchtigkeitsversorgung der Schleimhäute aufrechterhalten. Kommt es zu einem Mangel an Östrogen, wirkt sich das wiederum negativ auf die Befeuchtung des Scheidengewebes aus. Daher tritt Scheidentrockenheit häufig im Zusammenhang mit den Wechseljahren auf, da es dort zum Rückgang von Östrogen kommt.

Weitere mögliche Gründe für Scheidentrockenheit können eine „falsche“ Hygiene sowie bestimmte Erkrankungen sein. Übertriebenes Waschen oder aggressive Reinigungsmittel können den Intimbereich austrocknen und zu Reizungen führen. Sollten Sie nicht nur klares Wasser benutzen wollen, um Ihren Intimbereich zu reinigen, sollten Sie unbedingt auf den passenden pH-Wert achten. Wird das saure Milieu des Scheidenbereichs gestört, steigt die Infektanfälligkeit und es kann zu verschiedenen Beschwerden wie unter anderem Scheidentrockenheit kommen.

Wie viele Frauen sind von Scheidentrockenheit betroffen?

Schätzungsweise soll jede dritte bis zweite Frau in den Wechseljahren von Scheidentrockenheit betroffen sein. In einigen Quellen findet sich auch die Angabe, dass allgemein etwa die Hälfte aller Frauen während ihres Lebens mit Scheidentrockenheit zu tun hat. Da das Thema nach wie vor in der Öffentlichkeit nur wenig Erwähnung findet, kann die Dunkelziffer der Betroffenen sogar noch höher sein. Wichtig ist: Sollten Sie mit Scheidentrockenheit zu kämpfen haben, scheuen Sie sich nicht, Ihre Gynäkologin oder Ihren Gynäkologen darauf anzusprechen. Sie sind keinesfalls allein mit diesem Problem und sollten sich überhaupt nicht schämen. Mit sanften Therapien lässt sich vaginale Trockenheit in den meisten Fällen sehr gut behandeln.

Was kann man gegen Scheidentrockenheit tun?

Zunächst sollte gemeinsam mit der Gynäkologin oder dem Gynäkologen besprochen werden, welche möglichen Gründe für die Scheidentrockenheit vorliegen können. Ist es beispielsweise naheliegend, dass die Hygienemaßnahmen der Auslöser sind, kann bereits eine Anpassung der Reinigungsroutine dazu beitragen, dass die Scheidentrockenheit reduziert wird. Auch Stress kann ein Auslöser für vaginale Trockenheit sein. Durch entsprechende Entspannung kann hier Abhilfe geschaffen werden

Des Weiteren kann eine lokale Östrogentherapie in Betracht gezogen werden. Mithilfe spezieller Salben oder Zäpfen wird der Östrogenmangel im Scheidengewebe ausgeglichen und die Lubrikation wird angeregt. Eine deutliche Besserung ist jedoch meist erst nach frühestens vier bis sechs Wochen zu verzeichnen.

Betroffene können Scheidentrockenheit zudem mit Gleitmittel und Feuchtmittel reduzieren. Vor allem bei Schmerzen während des Geschlechtsverkehrs bieten diese Mittel eine geeignete Methode, um die Trockenheit, Jucken und Brennen zu reduzieren.

MonaLisa Touch® – 5-minütige Behandlung gegen Scheidentrockenheit

Eine innovative Methode gegen Scheidentrockenheit ist die vaginale Laserbehandlung mit MonaLisa Touch®. Über eine Vaginalsonde werden Impulse an das Scheidengewebe abgegeben, die natürliche Verjüngungsprozesse in Gang setzen. Es wird vermehrt kollagen und Elastin gebildet. Zudem wird die Durchblutung verbessert. Infolgedessen erhöht sich auch die Feuchtigkeitsversorgung im Intimbereich. Jucken, Brennen und Schmerzen werden ebenfalls reduziert.

Die Behandlung findet ambulant statt und dauert lediglich fünf bis zehn Minuten. Sie ist nicht schmerzhaft und für gewöhnlich wird sie auch nicht als unangenehm empfunden. Bereits nach der ersten Behandlungssitzung verspüren viele der Patientinnen eine Verbesserung. Insgesamt sind etwa der bis fünf Behandlungssitzungen empfohlen, um optimale Resultate zu erzielen.

Möchten Sie mehr darüber erfahren? Dann kontaktieren Sie mich gern für einen individuellen Beratungstermin!

Gynäkologische Beschwerden: Was sind Myome?

Als Myome werden gutartige Wucherungen in oder an der Gebärmutter bezeichnet. Sie treten bei Frauen sehr häufig auf. Prinzipiell können sie sich bei jeder Frau entwickeln, müssen aber nicht unbedingt zu Beschwerden führen. Schätzungen zufolge hat in Europa jede zweite bis jede fünfte Frau ein oder mehrere Myome. Wie hoch die Anzahl der betroffenen Frauen ist, hängt unter anderem vom Alter ab. Während einige Myome nur zufällig entdeckt werden und die Frauen nicht weiter stören, schränken andere die Lebensqualität der Frauen stark ein. Der folgende Newstext klärt näher über Myome und deren Behandlungsmöglichkeiten auf.

Wie entstehen Myome?

Was genau die Ursache für die Bildung von Gebärmuttermyomen ist, ist noch nicht eindeutig geklärt. Oftmals gehen Mediziner von einer genetischen Veranlagung aus, die dazu führt, dass die Patientin zu Myomen neigt. Zusätzliche Risikofaktoren sind unter anderem Übergewicht (Adipositas), ein hoher Blutdruck und Diabetes.

Meist bilden sich Myome bei Frauen zwischen dem 25. und dem 50. Lebensjahr. Sie sind die häufigste Form gutartiger Gewebeveränderungen bei Frauen. Sie entstehen aus einer Muskelzelle der Gebärmutter, die sich unmittelbar bei einem Blutgefäß befindet. Im Blut sind die Hormone Östrogen und Progesteron enthalten. Durch den stetigen Blutfluss und den Einfluss der Hormone kann mit der Zeit die Geschwulst wachsen. Myome werden unterschiedlich groß und wachsen von Frau zu Frau auch unterschiedlich schnell. Einige Myome bleiben sehr klein, während sie bei anderen Frauen stark an Größe zunehmen und sogar Beschwerden hervorrufen können.

Bilden sich Myome selbstständig zurück?

Myome stehen im Zusammenhang mit den weiblichen Geschlechtshormonen. Das Wachstum von Myomen ist sehr individuell verschieden. Sie bilden sich im gebärfähigen Alter jedoch für gewöhnlich nicht vollständig zurück.

Mit den Wechseljahren und den Veränderungen des Hormonspiegels kann es sein, dass die Myome schrumpfen. Ganz verschwinden werden sie vermutlich nicht.

Myome sind nicht lebensgefährlich und bedingen somit nicht zwangsläufig einer Behandlung. Bei Beschwerden können sich die Patientinnen jedoch zu Behandlungsoptionen beraten lassen.

Welche Beschwerden können Myome auslösen?

Wie bereits erwähnt, führen Myome bei einem Großteil der Betroffenen zu keinerlei Symptomen oder Schmerzen. Teilweise werden sie nur per Zufall entdeckt. Insbesondere größere Myome können sich aber bemerkbar machen und unterschiedliche Symptome hervorrufen. Auch die Lage und Anzahl der Myome nimmt Einfluss darauf, ob sie die Lebensqualität der betroffenen Frauen einschränken können.

Erste Anzeichen für das Vorhandensein von Myomen ist eine starke und langanhaltende Regelblutung. Auch Zwischenblutungen können darauf hinweisen. Oftmals gehen die Blutungen auch mit starken Schmerzen einher. Zudem können sich bei bestimmten Blutungsstärken kleine Gerinnsel bilden, die Krämpfe im Unterleib auslösen.

Je nach Lage der „störenden“ Myome können auch ein vermehrtes Harndranggefühl, Schmerzen beim Wasserlassen, Verstopfungen oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr Folgen sein. Diese Beschwerden zeigen sich, wenn das Myom auf andere Organe wie die Blase oder den Darm drückt. Des Weiteren können Myome auf Nervenenden drücken, was wiederum in Rücken- oder Nierenschmerzen resultieren kann.

Teilweise besteht auch ein allgemeines Druckgefühl im Bauch beziehungsweise Unterleib. Dieses kann sich vor allem bei körperlicher Betätigung oder während des Geschlechtsverkehrs verstärken.

Die Symptome treten häufig zyklisch auf. Insbesondere unmittelbar vor und während der Monatsblutung können sie stark zunehmen. Ab einer gewissen Größe können die Beschwerden jedoch auch unabhängig von der Periode bestehen und zu chronischen Schmerzen führen, die die Lebensqualität stark einschränken.

Wie werden Myome behandelt?

Die Myome werden zunächst mit einem gynäkologischen Ultraschall genau untersucht und gemessen. Anhand der Befunde kann der Arzt oder die Ärztin einschätzen, ob die benannten Beschwerden von einem Myom ausgelöst werden. In seltenen Fällen können Myome auch ein Grund für eine unerfüllte Schwangerschaft sein oder zu Beschwerden während einer Schwangerschaft führen.

Entschließt sich die Patientin zu einer Behandlung, stehen mehrere Methoden zur Auswahl. Die Art der Therapie hängt unter anderem vom Alter der Patientin, von der Familienplanung, von der Lage und dem Wachstum der Myome sowie von den Beschwerden ab. Zu den Behandlungsoptionen gehören beispielsweise Hormontherapien, fokussierte Ultraschall-Therapien oder minimalinvasive chirurgische Eingriffe zur Entfernung des Myoms. Bei einer abgeschlossenen Familienplanung besteht die Möglichkeit, die gesamte Gebärmutter operativ zu entfernen. Heutzutage werden jedoch meist minimalinvasive Eingriffe bevorzugt, die sich ausschließlich auf die Behandlung der Myome konzentrieren.

Bei der Entscheidung für eine Behandlung ist für gewöhnlich keine Eile geboten, da Myome erfahrungsgemäß langsam wachsen. Patientinnen können sich daher in Ruhe eine Behandlung aussuchen und mit ihrem Arzt oder ihrer Ärztin besprechen.

Gynäkologische Untersuchung und Beratung

Haben Sie weitere Fragen oder Anliegen zu gynäkologischen Themen? Gern stehe ich Ihnen jederzeit zur Seite und berate Sie ausführlich, ehrlich und auf Augenhöhe. In meiner Praxis biete ich ein breites Spektrum an gynäkologischen Untersuchungen und Therapien an. Dazu gehören auch moderne Verfahren wie die vaginale Lasertherapie, die unter anderem bei Scheidentrockenheit und Wechseljahresbeschwerden Linderung verschafft.

Kontaktieren Sie mich gern für ein persönliches Gespräch. Ich freue mich auf Sie!

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