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Natürlich durch die Wechseljahre

Die Wechseljahre sind für viele Frauen eine wichtige Zeit der Umstellung. Diese hormonelle Veränderung wird häufig von einigen Symptomen begleitet – eine Anpassung des Lebensstils ist unausweichlich, um sich wohl im eigenen Körper zu fühlen. Jedoch sind die Wechseljahresbeschwerden eine sehr individuelle Angelegenheit. Während einige Frauen kaum Probleme haben, sind andere von Hitzewallungen, nächtlichen Schweißausbrüchen und vielen weiteren Symptomen geplagt. In unserem Ratgeber beschäftigen wir uns damit, wie eine Anpassung des Lebensstils sowie natürliche Behandlungen Frauen durch die Wechseljahre helfen.

Tipps zur Ernährung

Dass die Wechseljahre keine Krankheit sind, haben wohl die meisten Frauen bereits gehört. Auch wenn einige Veränderungen zum Alterungsprozess dazugehören, führt dieser Gedanke leider dazu, dass Frauen die Beschwerden einfach hinnehmen. Jedoch gibt es viele Möglichkeiten, um Symptome der Wechseljahre zu lindern. Dies fängt bereits bei kleinen Verhaltenstipps an.

So spielt zum Beispiel die Ernährung in den Wechseljahren eine besondere Rolle. Es existieren dutzende Ratschläge für sowie gegen bestimmte Lebensmittel. Allerdings beruhen die wenigsten dieser Tipps auf wissenschaftlichen Studien. So werden beispielsweise häufig Phytoöstrogene empfohlen, die beispielsweise in Soja und in Rotklee stecken, jedoch konnte allenfalls eine geringe positive Wirkung gegen Wechseljahresbeschwerden in mehreren Studien nachgewiesen werden. Während die Nahrungsergänzungsmittel nur wenige Ergebnisse erzielen, gibt es jedoch diverse Medikamente auf natürlicher Basis, die zum Beispiel gegen Schweißausbrüche helfen können. Welche Mittel sich eignen, ist individuell mit dem Gynäkologen abzusprechen.

Welche Lebensmittel die Beschwerden verstärken und welche sie vielleicht sogar lindern können, ist am besten herauszufinden, indem Frauen ihren Körper beobachten. Ein Ernährungstagebuch hilft sehr gut dabei, die Verträglichkeit und mögliche Unverträglichkeiten festzustellen. Darin sollte zum einen festgehalten werden, welche Nahrungsmittel konsumiert werden und zum anderen, welche Symptome wie stark auftreten. So lässt sich leicht ermitteln, ob es beispielsweise hilfreich ist, auf Koffein, alkoholische Getränke oder Salz zu verzichten beziehungsweise deren Konsum einzuschränken. Das Tagebuch kann ebenfalls Frauen helfen, die unter einer Gewichtszunahme leiden. Diese ist nicht unbedingt eine Folge der Wechseljahre, sondern hängt meist damit zusammen, dass der Kalorienbedarf mit steigendem Alter sinkt, da der Körper weniger Energie benötigt. Wird die Ernährung nicht entsprechend angepasst, kommen häufig ein paar unliebsame Kilos dazu.

Bewegung und Entspannung

Körperlich aktiv zu sein und regelmäßig Sport zu treiben, sollte in jedem Alter eine Rolle spielen. Gerade in den Wechseljahren ist dies nicht zu vernachlässigen. Die Bewegung wirkt sich positiv auf die Gesundheit der Muskulatur sowie der Knochen aus. Außerdem beeinflusst körperliche Aktivität häufig die Stimmung und kann Frauen mit Stimmungsschwankungen, depressiven Verstimmungen sowie Ein- oder Durchschlafproblemen eine Unterstützung bieten. Hilfreich ist häufig auch Training für den Beckenboden. Die gezielten Übungen können die Blasengesundheit und die Muskulatur stärken.

Zudem intensiviert Stress typische Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen und Nachtschweiß. Auch hier sollten Frauen individuell nach Wegen suchen, sich weniger Stress auszusetzen. Viele Patientinnen berichten davon, dass ihnen Yoga, Meditation oder das Erlernen von Entspannungstechniken geholfen hat. Die Übungen steigern die Achtsamkeit für den eigenen Körper.

Eine gesunde Intimzone

In den Wechseljahren leiden viele Frauen unter Scheidentrockenheit. Dies wirkt sich oft negativ auf das Körpergefühl im Alltag aus und kann zudem auch beim Geschlechtsverkehr zu Problemen führen. Natürliche Gleitmittel und Pflegeprodukte können hier Abhilfe schaffen, stellen jedoch nicht die Fähigkeit der Vagina wieder her, sich selbst zu befeuchten. Außerdem entsteht bei vielen Frauen im Zuge der Wechseljahre eine Harninkontinenz, die sowohl auf die hormonelle Umstellung als auch auf den natürlichen Alterungsprozess zurückzuführen ist.

Eine geeignete Therapie ohne OP oder Hormone stellt die Laserbehandlung mit MonaLisa Touch® dar. Die Laserimpulse regen die Produktion von Kollagen und Elastin in den Scheidenwänden an. Dies macht die Schleimhäute geschmeidiger und sorgt dafür, dass mehr Feuchtigkeit gebunden werden kann. Dies kann sowohl gegen vaginale Trockenheit als auch gegen eine leichte Blasenschwäche helfen.

Hormontherapie gegen Wechseljahresbeschwerden

Auch wenn es viele natürliche Behandlungsmöglichkeiten sowie nützliche Verhaltensregeln gegen Wechseljahresbeschwerden gibt, sind diese nicht immer ausreichend. Wie stark die Symptome auftreten, ist von Frau zu Frau verschieden. Sollte der Leidensdruck sehr hoch und durch natürliche Therapien nur minimal beeinflussbar sein, kommt auch eine Hormonersatztherapie infrage. Ob sich diese im individuellen Fall eignet, um den Leidensdruck zu verringern und ein Plus an Lebensqualität zu schaffen, entscheiden Gynäkologin und Patientin gemeinsam.

Selbstuntersuchung bei Verdacht auf Lichen sclerosus

Juckreiz, Brennen und Entzündungen im Intimbereich sind für Frauen häufig eine mehrfache Belastung. Denn die Symptome sind nicht nur im Alltag störend, sondern lösen häufig auch Schamgefühle aus. Es ist deshalb sehr hilfreich, bei diesen Symptomen eine Selbstuntersuchung durchzuführen. Dies macht Frauen vertrauter mit ihrem Intimbereich und den Symptomen. Dennoch ist die Selbstuntersuchung nicht als Ersatz für die ärztliche Diagnose gedacht. Stattdessen hilft sie den Frauen dabei, bei Verdacht auf Erkrankungen wie beispielsweise Lichen sclerosus oder Pilzinfektionen in der Intimzone frühestmöglich aufmerksam zu werden und sich von der Frauenärztin ihres Vertrauens untersuchen zu lassen.

Anzeichen für Lichen sclerosus

Bei Lichen sclerosus (LS) handelt es sich um eine entzündliche Erkrankung, die sehr wahrscheinlich zu den Autoimmunerkrankungen gehört. Genaue Ursachen sind jedoch größtenteils unerforscht, obwohl Lichen sclerosus zu den häufigsten Entzündungserkrankungen im Bereich der Vagina zählt.

Selbst Gynäkologen haben jedoch manchmal Schwierigkeiten, die Erkrankung zu diagnostizieren. Einer der Hauptgründe dafür ist, dass die Symptome leicht mit einer Pilzinfektion zu verwechseln sind. Folgende Symptome im Vaginalbereich können auf Lichen sclerosus hindeuten:

  • Juckreiz
  • Brennen
  • helle Flecken und Vernarbungen
  • glänzende, trockene Schleimhäute
  • Wundgefühl beim Geschlechtsverkehr, vor allem nach der Penetration
  • wiederkehrende Infektionen
  • Verengung des Scheideneingangs
  • Schrumpfen der inneren Schamlippen und/oder der Klitoris

Diese und ähnliche Symptome treten nicht ausschließlich bei Lichen sclerosus auf. Für eine genaue Diagnose sowie für eine geeignete Behandlung ist es deshalb wichtig, dass sich Frauen einer Gynäkologin anvertrauen, die bestenfalls auf das Erkennen und die Therapie von Lichen sclerosus spezialisiert ist.

Die Selbstuntersuchung der Vagina

Bei entzündeten Hautstellen in anderen Körperarealen ist es der erste Impuls, einen Blick darauf zu werfen. Das Aussehen der entzündeten Stelle hilft uns dabei, zu beurteilen, ob wir einen Arzt konsultieren oder Hausmittel zur Linderung nutzen sollten. Bei Beschwerden im eigenen Intimbereich ist die Selbstuntersuchung aber etwas schwieriger. Dennoch ist es sehr empfehlenswert, die Vagina regelmäßig zu untersuchen – vor allem bei Frauen, die zu Entzündungen oder anderen Beschwerden neigen.

Um die eigene Intimzone untersuchen zu können, ist lediglich ein gewöhnlicher Handspiegel notwendig. Gerade bei der ersten Selbstuntersuchung ist es sehr hilfreich, sich zunächst mit der eigenen Anatomie vertraut zu machen. Die äußeren Schamlippen, die direkt über der Klitoris im Schamhügel zusammenlaufen, stellen den äußeren Genitalbereich dar. Innen liegen die kleinen Schamlippen. Sie umschließen den Eingang zur Harnröhre sowie den Scheideneingang. Unter dem Vaginalbereich ist der Damm, also die Region zwischen Scheide und Anus.

Versuchen Sie, sich so hinzusetzen, dass Sie mithilfe des Handspiegels zunächst alle Bereiche der Vagina sehen können. Achten Sie nun vor allem auf farbliche Veränderungen wie weiße Narben oder entzündlich glänzende Hautbereiche und wunde Stellen. Bei regelmäßiger Selbstuntersuchung sollten Sie auch darauf achten, ob die Klitoris, die inneren Schamlippen oder der Scheideneingang kleiner zu werden scheinen. Die Schrumpfung ist häufig eine Folge der regelmäßigen Vernarbung.

Beschwerden erkennen und behandeln

Werden Lichen sclerosus oder auch andere Entzündungserkrankungen erst spät erkannt, haben Frauen meist schon Beschwerden beim Wasserlassen oder beim Geschlechtsverkehr aufgrund der Narbenbildung und der wiederkehrenden Entzündungen. Die regelmäßige Selbstuntersuchung sowie die Kontrolluntersuchungen beim Frauenarzt sind daher essenziell, um Erkrankungen rechtzeitig zu erkennen. Vor allem beim Lichen sclerosus kann eine frühzeitige Diagnose und damit auch eine frühe Therapie dem Voranschreiten der Symptome sehr gut vorbeugen.

LS kann prinzipiell in jedem Alter auftreten. Besonders typisch sind jedoch Zeiten der hormonellen Umstellung wie die Pubertät, die Schwangerschaft oder die Wechseljahre. Patienten, die ihre Diagnose kennen, haben viele Optionen, die Erkrankung zu behandeln. Sogar der eigene Lebensstil hat großen Einfluss auf die Stärke der Symptome. So kann zum Beispiel der Genuss entzündungshemmender Lebensmittel wie Ananas, Kokosnuss oder kaltgepresstes Leinöl positive Effekte haben.

Zudem lindern schonende Behandlungen ohne OP die Beschwerden im Vaginalbereich. Dazu gehört die sanfte Laserbehandlung mit MonaLisa Touch®. Die Laserimpulse regen die Feuchtigkeitsbildung der Vagina an und verbessern so die Vaginalgesundheit. Auch Probleme beim Wasserlassen oder beim Geschlechtsverkehr als Folge von Lichen sclerosus können durch die Behandlung gelindert werden.

Es gibt somit viele geeignete Behandlungsmethoden, um Beschwerden durch Lichen sclerosus vorzubeugen. Voraussetzung dafür ist, dass Sie sich einer Gynäkologin anvertrauen, die mit Ihnen das Vorgehen besprechen und festlegen kann. In diskreter und vertrauensvoller Atmosphäre können Sie mit mir in meiner Praxis sowohl über Ihre Probleme als auch über Ihre Wünsche und Vorstellungen sprechen. Vereinbaren Sie gern einen Termin mit meinem Praxisteam!

Wechseljahre: Anzeichen der Menopause erkennen

Ab einem gewissen Alter bemerken die meisten Frauen Veränderungen, die ihre Monatsblutung betreffen. Sie wird unregelmäßiger und verändert sich auch in der Intensität. Dass die Wechseljahre bevorstehen, ist für Frauen über 40 sicherlich eine der ersten Vermutungen. Dennoch herrscht große Unsicherheit, wie man genau erkennen kann, dass die Wechseljahre begonnen haben. In unserem Beitrag wollen wir darüber aufklären, wie Sie die ersten Anzeichen der Wechseljahre und Wechseljahresbeschwerden erkennen können. Zudem lesen Sie, wann und wie der Besuch beim Frauenarzt Sie in diesem neuen Lebensabschnitt unterstützen kann.

Verschiedene Phasen in den Wechseljahren

Die Wechseljahre (Klimakterium) tragen ihren Namen zurecht. Denn die hormonelle Umstellung geschieht im Körper nicht von einem Zyklus zum nächsten, sondern benötigt mehrere Jahre. Daher ist es von Frau zu Frau verschieden, wann die Wechseljahre eintreten, wie lange es bis zur letzten Monatsblutung (Menopause) dauert und welche Symptome sie mit sich bringen.

Die Anzahl der Eizellen im Körper einer Frau sind schon bei der Geburt festgelegt und damit begrenzt. Während sich die Anzahl verringert, kommt es im Laufe der Zeit immer seltener zum Eisprung. Dieser ist dafür verantwortlich, dass in der Gebärmutter Progesteron ausgeschüttet wird. In der ersten Phase der Wechseljahre wird die Konzentration dieses Hormons also geringer. Dies führt auf lange Sicht auch dazu, dass weniger Östrogen ausgeschüttet wird, welches beim Heranreifen der Eizelle eine wichtige Rolle spielt. Mit der letzten Monatsblutung ist der Bestand an Eizellen zum Erliegen gekommen.

Durchschnittlich haben Frauen mit etwa 51 Jahren den letzten Zyklus. Die ersten hormonellen Veränderungen beginnen bei den meisten Frauen bereits Anfang 40, jedoch in der Regel ohne weitere Anzeichen. Erst wenn sich die Häufigkeit der Monatsblutung verändert, zeigen sich bei den meisten Frauen die klassischen Symptome der Wechseljahre. Diese Hochphase beginnt meist etwa zwei Jahre vor dem Ausbleiben des Zyklus.

So verändert sich die Periode

Während erste hormonelle Veränderungen kaum sichtbare Auswirkungen auf den Körper haben, weisen die ersten Unregelmäßigkeiten in der Monatsblutung auf die Wechseljahre hin. Es kann vorkommen, dass mehrere Zyklen übersprungen werden und anschließend ein verkürzter Zyklus auftritt. Ebenso variieren die Intensität sowie das Aussehen der Blutung häufig. Diese Veränderungen sind in den Wechseljahren ganz normal. Dennoch sollten Frauen nicht auf die regelmäßige Untersuchung beim Gynäkologen verzichten. Die Blutungssymptome können nämlich selten auch andere Ursachen haben, wie etwa eine Zyste.

Der Zeitpunkt der allerletzten Monatsblutung lässt sich erst im Nachhinein bestimmen. Erst wenn eine Frau zwölf Monate lang keine Regelblutung hatte, ist aus medizinischer Perspektive klar, dass es sich um die Menopause gehandelt hat. Selbst beim Ausbleiben mehrerer Zyklen hintereinander kann es sich also um eine Unregelmäßigkeit handeln, die nicht mit der letzten Blutung im Zusammenhang stehen muss. Um einen Überblick zu behalten, ist es für Frauen ratsam, Tagebuch über ihre Periode und gegebenenfalls auch über auftretende Symptome zu führen. Dies ist beim Arztgespräch stets sehr hilfreich, um die individuelle Krankheitsgeschichte zu besprechen.

Veränderungen für Frauen in den Wechseljahren

Der weibliche Körper muss sich nun daran gewöhnen, mit dem veränderten Hormonhaushalt zurechtzukommen. Während sich die Wechseljahre auf ganz vielseitige Weise äußern können, gibt es einige Symptome, die die allermeisten Frauen erfahren: Hitzewallungen, Kreislaufstörungen und vaginale Trockenheit. Diese und weitere Symptome gehen häufig auch Hand in Hand mit dem generellen Älterwerden. So nimmt zum Beispiel die Elastizität des Bindegewebes im Beckenboden sowohl aufgrund der Zellalterung als auch aufgrund des geringeren Östrogenspiegels ab. Dies hat bei vielen Frauen eine Blasenschwäche zur Folge.

Da die Mangelerscheinungen von Progesteron und Östrogen so vielseitig sein können, ist es nicht immer leicht, die Ursache für Probleme wie Schlafstörungen, Herzrasen, Depressionen oder Blasenschwäche auszumachen. Frauen sollten deshalb nicht sämtliche Symptome den Wechseljahren zuordnen. Stattdessen ist eine gründliche Untersuchung wichtig, um organische und psychische Ursachen ausschließen zu können.

Ein Gynäkologe kann durch eine Hormonuntersuchung feststellen, ob sich die Patientin in den Wechseljahren befindet. Eine genaue Anamnese hilft außerdem dabei, die Ursache verschiedener Symptome abzuklären. Anhand der Diagnose gibt es verschiedene Wege, Beschwerden zu lindern. Während manchmal bereits eine Umstellung der Lebensgewohnheiten ausreicht, kann beispielsweise auch eine Hormontherapie ratsam sein. Eine schonende Laserbehandlung wirkt hingegen vaginaler Trockenheit sowie einer beginnenden Blasenschwäche entgegen.

Scheidenverjüngung per Laser: Was ist möglich?

Sich mit dem eigenen Intimbereich wohlzufühlen, ist sehr wichtig für ein positives Körpergefühl. Doch dieses Gleichgewicht kann durch verschiedene Faktoren leicht gestört werden. Aufgrund der Wechseljahre, des natürlichen Alterungsprozesses und mehr kann das Bindegewebe der Vagina geschwächt werden. Dies wiederum kann sich sowohl negativ auf das Lustempfinden auswirken als auch Beschwerden beim Wasserlassen hervorrufen. Bei derartigen und weiteren Beschwerden kann die Behandlung mit MonaLisa Touch® eine geeignete Therapie darstellen. Schonend und ohne OP oder Hormone hat die Laserbehandlung verschiedene positive Effekte auf die Intimzone.

Typische Probleme im Intimbereich

Beschwerden wie Scheidentrockenheit oder auch eine Blasenschwäche treten sehr häufig im Zuge von Wechseljahresbeschwerden auf. Doch auch jüngere Frauen können mit diesen Symptomen zu kämpfen haben. So kann beides zum Beispiel auch nach einer Schwangerschaft oder aufgrund der Stillzeit auftreten.

Eine Blasenschwäche hängt häufig mit der Erschlaffung des Bindegewebes zusammen. Dadurch senkt sich die Position der Blase leicht und übt Druck auf den Harnleiter aus. Das kann dazu führen, dass Frauen tröpfchenweise Wasser verlieren oder aber, dass die Blase sich ungewollt mit einem Mal entleert. Das schränkt Frauen häufig im Alltag stark ein: Aus Angst und Scham vor eventuellen Vorfällen meiden viele der Betroffene es, auszugehen, und ziehen sich immer mehr zurück.

Scheidentrockenheit hingegen kann durch verschiedene Faktoren bedingt sein. Häufig entsteht sie dadurch, dass die Scheidenwände nicht mit genügend Feuchtigkeit versorgt werden, da die körpereigene Produktion von Kollagen abnimmt. Kollagen macht die Haut, die Gelenke und andere Körperstrukturen elastisch und geschmeidig. Findet die Feuchtigkeitsversorgung nicht statt, kann dies zu Einschränkungen im Lustempfinden oder gar zu Schmerzen beim Geschlechtsverkehr führen und damit das Sexualleben sowie das allgemeine Wohlbefinden stark einschränken.

Hausmittel und Sport gegen vulvovaginale Beschwerden

Den meisten Beschwerden in der Intimzone ist nur bedingt durch Hausmittel beizukommen. So kann einer Blasenschwäche beispielsweise sehr gut durch Übungen zur Stärkung des Beckenbodens vorgebeugt werden. Besteht die Harninkontinenz jedoch bereits, hilft gezieltes Training in der Regel nicht weiter.

Bei Scheidentrockenheit können zur Pflege sowie auch beim Geschlechtsverkehr verschiedene Mittel Anwendung finden. Es eignen sich zum Beispiel natürliche Mittel wie Aloe Vera oder auch Kokosöl. Beim Geschlechtsverkehr können Frauen mit vaginaler Trockenheit außerdem auf Gleitgel zurückgreifen. Die Mittel helfen zwar akut gegen die Trockenheit, doch geben sie der Scheide auf lange Sicht nicht die Feuchtigkeit zurück, die sie sonst selbst produziert.

Positive Effekte der Behandlung mit MonaLisa Touch®

Viele Frauen genieren sich leider, derartige Probleme frühzeitig anzusprechen, und plagen sich lange Zeit mit vaginalen Beschwerden herum. Doch für die meisten Probleme gibt es geeignete Behandlungsmethoden. Gleich vielerlei positive Eigenschaften auf die Intimzone bietet die schonende Laserbehandlung mit MonaLisa Touch®. Der spezielle Applikator wird in die Scheide eingeführt und gibt Laserimpulse an die Schleimhäute ab. Diese regen die Produktion von Kollagen an, das die Scheidenwände leicht strafft und besser mit Feuchtigkeit versorgt.

Eine einzelne Sitzung dauert dabei nur fünf Minuten, verursacht keine Schmerzen und bedarf keiner Anästhesie. Eine spürbare Besserung tritt meistens schon nach der ersten Anwendung auf. Die Behandlung wird individuell geplant, besteht aber meist aus drei Sitzungen in einem Abstand von sechs Wochen. Neben der verbesserten Lubrikation hilft die Behandlung auch bei Juckreiz und wiederkehrenden Entzündungen. Sogar eine leichte Blaseninkontinenz kann durch den Straffungseffekt reduziert werden. Zudem stellt die Laserbehandlung eine schonende Therapie bei Lichen sclerosus dar.

Grenzen der Laserbehandlung

Die nichtoperative Behandlung bietet viele Vorteile, während sie gleichzeitig risiko- und nebenwirkungsarm ist. Dennoch hat die Laserbehandlung natürlich ihre Grenzen. So kann eine fortgeschrittene Blaseninkontinenz nicht immer durch MonaLisa Touch® reduziert werden. Ist das Gewebe in der Intimzone sehr erschlafft, sodass Hautüberschüsse bestehen, können diese ebenfalls nicht durch das schonende Verfahren entfernt werden. Ob und wie effektiv die Laserbehandlung bei den individuellen vaginalen Beschwerden ist, sollten Patientinnen jedoch unbedingt mit ihrem Gynäkologen absprechen. Häufig ist die Scheidenverjüngung per Laser auch eine geeignete ergänzende Behandlung, wenn eine andere Therapie notwendig ist.

Wünschen Sie eine individuelle Beratung und Untersuchung, vereinbaren Sie gern einen Termin über unser Online-Buchungssystem. Sehr gern beantworte ich in der persönlichen Sprechstunde in meiner Praxis Ihre Fragen rund um die Möglichkeiten der Laserbehandlung.

Der Alltag mit Lichen sclerosus (LS)

Chronische Erkrankungen wie der Lichen sclerosus beeinflussen Betroffene sehr stark. Dies gilt nicht nur für die akuten Schübe, die die Erkrankung mit sich bringt, sondern trifft auch auf den Alltag zu. Die physiologischen Symptome wie Jucken und Brennen der Intimzone wirken sich sehr häufig auch auf die Psyche betroffener Frauen aus. Doch Patientinnen sollten sich mit ihrem Leidensdruck nicht verstecken. Eine offene Kommunikation sowie bestimmte Verhaltensweisen und Achtsamkeit im Alltag können eine positive Einstellung und damit auch ein gutes Körpergefühl begünstigen.

Diagnose und offene Kommunikation

Leider zählt der Lichen sclerosus zu den Krankheiten, die Ärzte nicht immer auf Anhieb erkennen oder gar mit anderen Erkrankungen verwechseln. Zudem scheuen sich viele Frauen, über Symptome wie ein ständiges Jucken der Scheide zu sprechen – selbst mit der Gynäkologin beziehungsweise dem Gynäkologen. Die Scham besteht häufig deshalb, weil Juckreiz an der Vulva mit einer schlechten Hygiene in Verbindung gebracht wird. Diese Bedenken bestehen jedoch häufig zu Unrecht, denn es gibt viele Erkrankungen mit derartigen Symptomen, die keinesfalls damit zusammenhängen, dass sich Patientinnen nicht richtig waschen würden.

Wie bei alles Krankheiten gilt jedoch, dass der Krankheitsverlauf in der Regel besser ist, wenn die Diagnose früh gestellt wird. Vor allem bei einer chronisch-entzündlichen Erkrankung wie dem Lichen sclerosus kann durch eine frühe Erkennung gut vorgebeugt werden. Eine offene Kommunikation mit dem Arzt oder der Ärztin ist deshalb nicht nur beim Verdacht auf LS besonders wichtig.

Eine geeignete Therapie finden

Wichtig ist der Entwurf einer geeigneten Therapie zusammen mit dem behandelnden Arzt. Häufig kommen beispielsweise Kortison und Immunsuppressiva zum Einsatz. In fortgeschrittenen Stadien kann auch eine Operation nötig sein, um stark beschädigtes Gewebe zu entfernen. Die genaue Therapie kann jedoch stets nur im individuellen Fall der Patientin festgelegt werden.

Eine langfristige Option zur Behandlung bietet beim Lichen sclerosus zusätzlich die MonaLisa Touch®-Behandlung. Ohne OP werden durch eine spezielle Sonde Impulse in das Gewebe der Vagina abgegeben. Dies führt dazu, dass die Versorgung mit Feuchtigkeit verbessert wird. Dies wiederum lindert Symptome wie Juckreiz und Brennen. Häufig verspüren Patientinnen schon nach der ersten Behandlung eine Besserung der Symptome. Die schonende Behandlung kann in regelmäßigen Abständen wiederholt werden, um die positiven Effekte aufrechtzuerhalten.

Da das Leben mit Lichen sclerosus für viele Betroffene nicht leicht ist, sollten Patientinnen auch auf ihre mentale Gesundheit Acht geben. Eine positive Einstellung wirkt sich stets auf die gesamte Gesundheit aus, kann aber manchmal nur schwer durch eigene Kraft aufrechterhalten werden. Es ist deshalb häufig sinnvoll, sich von einem Psychotherapeuten unterstützend begleiten zu lassen.

Tipps für die Intimhygiene

Hygiene spielt für Patientinnen mit Lichen sclerosus eine wichtige Rolle. Denn zum einen verspüren viele Betroffene das Bedürfnis, sich sehr regelmäßig zu waschen. Auf der anderen Seite ist eine intensive Hygiene jedoch auch mit Schmerzen verbunden und nicht immer förderlich. Den Intimbereich einmal täglich mit lauwarmem Wasser zu waschen, reicht völlig aus. Zudem sollten Patientinnen unbedingt auf parfümierte Duschgels verzichten. Am besten lässt sich trockene Haut im Intimbereich mit natürlichen Fetten wie etwa Ringelblumensalbe behandeln.

Das Sexualleben mit Lichen sclerosus

Auch das Sexualleben von Betroffenen ist manchmal eingeschränkt. Dies kann sowohl mit dem Schamgefühl wegen der Erkrankung zusammenhängen als auch mit möglichen Schmerzen beim Sex. Auch hier ist eine offene Kommunikation sehr hilfreich. Nur wenn Frauen den Lebenspartner in diese Komplikationen mit einbeziehen, lassen sich auch zusammen Wege finden, um weder einander noch das gemeinsame Sexualleben zu vernachlässigen. Dies verhindert, dass die Partnerschaft unter möglichen Einschränkungen leidet.

Starkes Immunsystem dank richtiger Ernährung

Zu einer positiven Einstellung trotz einer chronischen Erkrankung kann auch die Ernährung sowie ausreichend Bewegung an der frischen Luft beitragen. Bei Autoimmunerkrankungen wie dem Lichen sclerosus spielt die Ernährung ohnehin eine besondere Rolle. Denn mit den richtigen Lebensmitteln lässt sich das Immunsystem stärken. Dazu eignen sich am besten viel frisches Obst und Gemüse wie Ananas, Apfel, Möhren, Zucchini und Zitrusfrüchte. Zudem sollten Betroffene auch gute Fette zu sich nehmen. Nüsse als Snack oder kaltgepresstes Olivenöl zum Salat sind gesundheitsfördernd. Frisches Kochen, Smoothies und Rohkost unterstützen so bestens die Immunabwehr und bieten zudem noch viele weitere Vorteile für die körperliche und geistige Gesundheit.

Intimpflege: Wie reinige ich meinen Intimbereich richtig?

Intimpflege ist ein wichtiges Thema, das allerdings nur selten Gehör findet. Denn auch wenn Themen rund um Sexualität und den eigenen Körper immer mehr enttabuisiert werden, ist die Genitalhygiene noch immer hinten an. Wie oft und mit welchen Pflegeprodukten sollten sich Frauen waschen? Tipps und Hinweise rund um eine gute Hygiene geben wir in diesem Beitrag. Zudem gehen wir darauf ein, warum beliebte Fehler in der Intimpflege vermieden werden sollten.

Richtig waschen: So einfach kann Intimpflege sein

Die richtige Hygiene im Intimbereich kommt ganz ohne viele Pflegeprodukte und andere Besonderheiten aus. Denn am besten reinigen Frauen die Intimzone einmal täglich mit angenehm warmem Wasser. Zum Reinigen wird am besten die Hand oder auch ein Einmalwaschlappen benutzt. Zudem sollten Sie stets als erstes die Vagina und dann die Analregion waschen. Warum sich diese simple Vorgehensweise als besonders effektiv erweist, lässt sich am besten anhand der Problematiken von anderen Hygienemaßnahmen erklären.

Keinen Waschlappen benutzen

Benutzen Frauen beispielsweise einen Waschlappen, den sie mehrmals wiederverwenden, könnten sich darin Bakterien sammeln. Der feuchte Lappen ist dann ein guter Nährboden für schädliche Keime und er ist bei der Wiederverwendung unhygienisch. Ganz einfach die zuvor gewaschenen Hände zu nutzen, eignet sich daher deutlich besser. Wer auf keinen Fall auf einen Schwamm oder Lappen verzichten möchte, muss diesen also täglich wechseln und im Idealfall in die Kochwäsche geben.

Zu gründliche Reinigung

Die Vagina reinigt sich selbst. Trotzdem haben viele Frauen das Bedürfnis, den Intimbereich zu säubern. Sie sollten jedoch immer nur die äußere Scheide säubern. Waschen Frauen die Intimzone hingegen zu oft oder zu intensiv, stört dies die natürliche Scheidenflora. Dadurch ist die Schleimhaut viel anfälliger für Bakterien und Krankheitserreger. Statt mit dem Waschen für eine gepflegte und gesunde Intimpflege zu sorgen, kann zu viel Sauberkeit also sogar Pilzinfektionen begünstigen. Um unangenehme Gerüche und dergleichen sollten sich Frauen keine Sorgen machen, wenn sie die Intimpflege mit klarem Wasser einmal täglich durchführen.

Nicht den Duschkopf benutzen

Der Wasserstrahl aus dem Duschkopf lässt sich zwar bequem so lenken, dass die Scheide abgespült wird, doch kann der Wasserstrahl ebenfalls das Scheidenmilieu negativ beeinflussen. Auf diese Weise können Keime direkt in die Vagina transportiert werden. Waschen Sie deshalb immer indirekt den äußeren Bereich der Scheide und verwenden Sie nicht den harten Duschstrahl dafür.

Ungeeignete Pflegeprodukte

Shampoos und Duschgele duften häufig sehr angenehm auf der Haut. Der Gedanke liegt nah, dass die wohlriechenden Pflegeprodukte auch der Intimzone nicht schaden können. Hiervon ist jedoch dringend abzuraten. Dies hängt vor allem mit dem hohen Säuregrad der Scheidenflora zusammen. Während die Haut einen Säuregrad von etwa 5,5 hat, liegt der pH-Wert der Scheide bei circa 4. Der pH-Wert erfüllt einen wichtigen Zweck, denn der hohe Säuregehalt wirkt wie ein Schutzmantel gegen Bakterien. Herkömmliche Duschgels und Shampoos sind auf den pH-Wert der Haut ausgerichtet und erhöhen jedoch den Säuregrad der Vagina. Dadurch wird sie anfällig gegenüber gesundheitsschädlichen Erregern.

Auch wenn klares Wasser ausreicht, gibt es Frauen, die auf das richtige Pflegeprodukt nicht verzichten wollen, um sich rundum wohl mit der Intimzone zu fühlen. In jedem Fall sollte hier nur zu speziellen Pflegeprodukten für die Intimpflege gegriffen werden, deren pH-Wert deutlich unter 5 liegt.

Reinigungsroutine beachten

Bei der richtigen Reinigung kommt es auch auf die Reihenfolge an. Denn Frauen sollten immer zuerst die Scheide waschen, bevor sie sich dem After widmen. Dies sorgt dafür, dass keine Darmbakterien in die Vaginalregion gelangen können. Durch die richtige Reihenfolge können Frauen eine Schmierinfektion also leicht vermeiden.

Etwas mehr Hygiene während der Menstruation

Vor allem während der Menstruation verspüren viele Frauen das Bedürfnis nach regelmäßiger Hygiene. Vor allem um Blut vom äußeren Bereich der Scheide zu waschen, ist in diesen Tagen auch mehr als einmal täglich eine Reinigung zu empfehlen. Dennoch sollte nur lauwarmes Wasser verwendet werden. Vor allem in den Tagen, in denen Frauen die Intimpflege intensivieren, gilt: sanft waschen und abtupfen statt rubbeln.

Probleme und Beschwerden im Intimbereich sind kein Tabuthema

Die Intimzone ist eine sehr private Angelegenheit. Beschwerden und Unzufriedenheiten im Intimbereich sollten jedoch alles andere als ein Tabuthema sein – vor allem beim Arztbesuch. Dennoch scheuen sich viele Patientinnen, gezielt beim Gynäkologen Beschwerden wie Blasenschwäche, Juckreiz und Brennen anzusprechen. Warum es keinen Grund zur Scham gibt und warum es immer besser ist, selbst kleine Beschwerden direkt anzusprechen, besprechen wir in diesem Beitrag.

Jucken und Brennen in der Intimzone

Viele Patientinnen schämen sich dafür, selbst mit ihrer Gynäkologin beziehungsweise mit ihrem Gynäkologen über Beschwerden im Intimbereich zu reden. Dazu gehören vor allem Symptome wie Juckreiz, die schnell mit mangelnder Hygiene in Verbindung gebracht werden – oft zu Unrecht. Ein Jucken und Brennen der Scheide kann diverse Ursachen haben. Um beispielsweise eine Pilzinfektion und andere Beschwerden zu erkennen, sollten die Symptome unbedingt untersucht werden. Manchmal liegt der Grund für die Probleme auch in zu gründlichen Hygienemaßnahmen oder aggressiven Pflegeprodukten. In diesem Fall kann die Patientin nur durch Aufklärung lernen, was das Jucken hervorruft.

Manchmal liegt den Symptomen auch ein Lichen sclerosus (LS) zugrunde. Dies ist eine entzündliche Hauterkrankung, die häufig erst spät diagnostiziert wird. Das hängt allerdings nicht nur damit zusammen, dass die Erkrankung selten erkannt wird, sondern vor allem damit, dass Frauen sich scheuen, offen über die Beschwerden zu reden. Dabei lässt sich der Lichen sclerosus vor allem in frühen Stadien schonend und ohne Operation behandeln – beispielsweise mit einer MonaLisa Touch®-Behandlung.

Inkontinenz beim Niesen, Sport & Co.

Eine leichte Blasenschwäche ist ebenfalls ein Problem, das viele Frauen betrifft. Dennoch schämen sich viele Patientinnen, den unwillkürlichen Harnabgang beim Arzt anzusprechen. Dass beispielsweise beim Niesen oder beim Hüpfen auf dem Trampolin mit den Kindern plötzlich und ungewollt etwas Wasser abgelassen wird, ist keine Seltenheit und kann auch junge Frauen betreffen. Umso früher eine Neigung zur Blasenschwäche festgestellt wird, umso eher können Patientinnen dem entgegenwirken. Zum Beispiel ist Beckenbodentraining gut dazu geeignet.

Auch bei einer bestehenden Harninkontinenz gibt es jedoch schonende Behandlungsmethoden, damit betroffene Frauen sich wieder sicher fühlen können. Eine risikoarme Methode stellt zum Beispiel die Laserbehandlung mit MonaLisa Touch® dar.

Erste Wechseljahresbeschwerden

Dass sich der Zyklus umstellt, auch wenn man sich fit und aktiv fühlt, ist manchmal weder leicht zu erkennen, noch leicht zu akzeptieren. Die Wechseljahre erfordern es jedoch, dass Frauen vermehrt auf ihren Körper hören und eventuell auch einige Lebensgewohnheiten ändern. In diesem Lebensabschnitt können die Beratung und der Beistand der Gynäkologin sehr hilfreich sein, um den eigenen Körper besser zu verstehen, statt Wechseljahresbeschwerden stillschweigend in Kauf zu nehmen. Denn auch wenn die Wechseljahre keine Krankheit sind, gehen sie bei vielen Frauen mit unangenehmen Symptomen wie Hitzewallungen, Scheidentrockenheit und Blasenschwäche einher. Je nach Schwere der Symptome können hier schonende Verfahren, natürliche Medikamente oder auch eine Hormontherapie Abhilfe schaffen.

Probleme im Intimbereich ansprechen – Beratungsgespräch bei Dr. med. Sybille Görlitz-Novakovic

Wie zu sehen ist, gibt es die unterschiedlichsten Symptome, die mit dem Intimbereich zusammenhängen. In allen Fällen ist es jedoch am hilfreichsten, wenn Patientinnen diese Beschwerden direkt ansprechen. Nur so kann die Gynäkologin der Sache mit ihnen gemeinsam auf den Grund gehen und eine geeignete Behandlung finden. Denn vor allem bei Erkrankungen gilt, dass sie unbehandelt eher schlimmer werden, als sich selbstständig zu bessern.

Damit sich Patientinnen ohne Scham aussprechen können, ist mir eine diskrete sowie vertrauensvolle Atmosphäre besonders wichtig. Von Frau zu Frau und auch als erfahrene Gynäkologin finden Patientinnen bei ihr ein offenes Ohr. Die ehrliche Beratung ist gerade bei Beschwerden im Intimbereich ein wichtiges Element für die Besserung der Symptome. Gleichzeitig stehen Patientinnen sanfte und moderne Behandlungsoptionen wie die Laserbehandlung mit MonaLisa Touch® oder die Hormontherapie offen.

Haben Sie Fragen und wünschen eine persönliche Beratung oder Untersuchung? Gern stehen wir Ihnen in unserer Praxis zur Verfügung. Vereinbaren Sie einfach und unkompliziert einen Termin über unsere Online-Buchung https://www.doctolib.de/frauenarzt/berlin/sybille-gorlitz-novakovic . Wir freuen uns darauf, Sie in unserer Praxis zu empfangen und Ihnen weiterzuhelfen!

Blasenschwäche in den Wechseljahren

Die Wechseljahre stellen für viele Frauen eine Zeit der Umstellung dar, die sich in vielen Lebensbereichen bemerkbar macht. Ein häufiges Symptom ist die Blasenschwäche, die für Betroffene oft eine starke Belastung darstellt. Doch inzwischen müssen sich Frauen längst nicht mehr schämen, diese Probleme anzusprechen. Der Weg zur Gynäkologin beziehungsweise zum Gynäkologen informiert betroffene Frauen nicht nur über Wechseljahresbeschwerden, sondern findet auch Wege zur Linderung der Beschwerden. Vor allem bei der Harninkontinenz kommen verschiedene Lösungen infrage, mit denen Frauen die Kontrolle über die eigene Blase zurückerlangen können.

Ursachen von Blasenschwäche im und vor dem Klimakterium

Eine Blasenschwäche kann aus verschiedenen Problemen resultieren und bereits vor den Wechseljahren ihre Ursache finden. Denn sowohl nach einer Schwangerschaft als auch aufgrund eines schwachen Bindegewebes kann es der Blase schwerfallen, den Urin zu halten. Dies hängt damit zusammen, dass das Bindegewebe im Bereich des Beckens für die Blasenmuskulatur eine wichtige Rolle spielt. Ist das Gewebe nicht mehr so elastisch, kommt es schneller vor, dass sich die Blase unkontrolliert entleert.

Außerdem kann die Harninkontinenz auch eine direkte Folge der Wechseljahre sein. Denn auch das Östrogen sorgt für die Spannkraft der Harnwege. Nimmt der Östrogenspiegel während der Wechseljahre ab, wirkt sich das direkt auf das Bindegewebe im Beckenbereich aus und verändert die Position der Blase. Diese sinkt ab, wodurch sich der Harnleiter ein bisschen krümmt und mehr Druck auf den Schließmuskel der Harnröhre ausübt. Dies führt auf längere Sicht zur Überdehnung des Muskels und schließlich zur Harninkontinenz.

Verschiedene Arten der Harninkontinenz

Es gibt unterschiedliche Arten, in denen sich eine Blasenschwäche äußert. Sehr häufig tritt die Belastungsinkontinenz auf. Diese lässt sich daran erkennen, dass bei bestimmten körperlichen Aktivitäten wie etwa beim Niesen oder beim Hüpfen unwillkürlich Urin abgegeben wird. In fortgeschrittenen Stadien kann dies auch bereits bei sehr leichten Aktivitäten wie etwa beim Aufstehen oder beim Treppensteigen passieren.

Eine andere Form der Blasenschwäche stellt die Dranginkontinenz dar. Die „Drängelblase“ sorgt dafür, dass schon kleine Mengen Flüssigkeit ganz plötzlichen Harndrang auslösen, der nicht lange gehalten werden kann. Nach einem Glas Wasser müssen viele betroffene Frauen umgehend die Toilette aufsuchen und schaffen es nicht immer bis dorthin. In der Regel führt dies dazu, dass die ganze Blase auf einmal entleert wird.

Auswirkungen auf betroffene Frauen

Leider bleiben die Folgen einer Blasenschwäche oft nicht nur beim häufigeren Wäschewaschen. Denn viele Frauen mit einer Harninkontinenz ziehen sich zurück. Unternehmungen mit Familie und Freunden, bei denen nicht ständig eine Toilette zur Verfügung steht, werden gemieden. Auch Sport wird für viele ein rotes Tuch, da bei Trainingsarten wie Joggen, Reiten oder Fahrradfahren der Harndrang häufig erhöht wird. Die selbstverordnete Isolation und der psychische Leidensdruck wirken sich ebenfalls auf das allgemeine Wohlbefinden aus und es entsteht eine Teufelsspirale.

Der erste Schritt: das Beratungsgespräch in diskreter Atmosphäre

Aus diesen Gründen sollte es oberste Priorität haben, eine Frauenärztin beziehungsweise einen Frauenarzt zu konsultieren. Im vertrauensvollen Gespräch muss Patientinnen nichts peinlich sein, denn sie sind mit der Blasenschwäche keinesfalls allein. Zudem gibt es mögliche Wege, um die Harninkontinenz zu behandeln.

So lässt sich die Blasenschwäche behandeln

In vielen Fällen können die Symptome der Wechseljahre durch einige Lebensumstellungen bereits gelindert werden. Eine gesunde Ernährung, körperliche Ertüchtigung an der frischen Luft und die Reduzierung von Stresssituationen helfen nicht nur bei der Blasenschwäche. Zudem kann allein schon etwas Achtsamkeit helfen: So ist es sinnvoll, abends etwas weniger zu trinken, um nachts weniger Harndrang zu haben.

Zudem hilft gezieltes Beckenbodentraining dabei, das Bindegewebe zu stärken, was sich äußerst positiv auf die Blasengesundheit auswirkt. Das Training ist sehr gut, um einer Blasenschwäche in den Wechseljahren vorzubeugen, kann aber auch unterstützend wirken, wenn Betroffene bereits unter einer Harninkontinenz leiden.

Eine sehr schonende Therapie finden betroffene Frauen in der sanften MonaLisa Touch®-Behandlung. Durch die Laserbehandlung, die nur wenige Minuten dauert, wird das Bindegewebe im Beckenbereich gestrafft und die Elastizität wird erhöht. Dies wirkt nicht nur einer leichten Inkontinenz entgegen, sondern behandelt beispielsweise auch Scheidentrockenheit und Juckreiz.

Schließlich stellt auch eine Hormonbehandlung in bestimmten Fällen eine geeignete Therapie bei Blasenschwäche dar. Durch die Zufuhr der Hormone, die aufgrund der Wechseljahre fehlen, wird die Elastizität der Harnwege wiederhergestellt und vermindert so die Blasenprobleme.

Moderne nichtoperative Behandlungsmöglichkeiten für den Intimbereich

Der weibliche Intimbereich ist ein äußerst sensibles Areal. Bereits kleine Einflüsse und Veränderungen können zu Beschwerden wie Scheidentrockenheit, Juckreiz, Schmerzen und Belastungsinkontinenz führen. Insbesondere im Zuge des natürlichen Alterungsprozesses treten einige körperliche Veränderungen ein, die eben auch den Intimbereich betreffen können. Für die betroffenen Frauen stellen diese Beschwerden meist eine große Einschränkung und Belastung dar. Auf der Suche nach geeigneten Therapien bevorzugen Patientinnen häufig schonende Verfahren, die den Körper nicht zusätzlich belasten. Auch umfangreiche chirurgische Methoden sind häufig nicht das, was sich die Frauen wünschen, um sich wieder wohl in ihrem Körper zu fühlen. Zu den innovativen und sanften Behandlungsmöglichkeiten im Intimbereich zählt die MonaLisa Touch®-Behandlung.

Wann bietet sich eine Laserbehandlung an?

Nichtinvasive Laserverfahren gibt es für die unterschiedlichsten Anwendungsgebiete. Vor allem in der sogenannten Schönheitschirurgie werden unter anderem mithilfe von Lasersystemen Falten reduziert, Hautpartien gestrafft, störende Fettdepots entfernt, Cellulite behandelt und Pigmentstörungen verringert. Das Ziel im Bereich der Intimbehandlung ist es unter anderem, die körpereigene Produktion von Kollagen und Elastin anzukurbeln sowie die Zellerneuerung in Gang zu setzen. Dadurch wird eine natürliche Verjüngung der Vagina erzielt. Das Gewebe wird leicht gestrafft und besser mit Feuchtigkeit versorgt. Dadurch reduzieren sich vor allem Scheidentrockenheit und damit verbundene Schmerzen. Die Laserbehandlung mit MonaLisa Touch® kann bei unterschiedlichen vaginalen Beschwerden angewendet werden. Insbesondere typische Wechseljahresbeschwerden lassen sich mit der nichtoperativen und sanften Methode effektiv reduzieren.

Scheidentrockenheit – ein weitverbreitetes Problem

Unter Scheidentrockenheit leidet ein Großteil der Frauen – dennoch wird das Thema nicht so häufig thematisiert. Aus Scham sprechen zahlreiche Frauen ihre Probleme nicht an und scheuen sich zudem, einen Arzt aufzusuchen. Eine unzureichende Feuchtigkeitsversorgung der Vagina kann verschiedene Gründe und Auslöser haben. In den meisten Fällen tritt sie während der Wechseljahre oder im Zusammenhang mit einer Schwangerschaft und der Stillzeit auf. Aber auch bestimmte Medikamente, Stress und Depressionen sowie andere Erkrankungen können zu Scheidentrockenheit führen und begleitende Symptome wie Juckreiz, Brennen und Schmerzen bewirken.

Behandlungsmöglichkeiten bei Scheidentrockenheit

Zur Therapie von Scheidentrockenheit stehen vielfältige Möglichkeiten zur Auswahl. Über den geeigneten Behandlungsansatz entscheidet in erster Linie die genaue Ursache. Daher sollte eine anhaltende Scheidentrockenheit immer zunächst durch einen Arzt untersucht werden.

Oftmals liegen hormonelle Schwankungen als Auslöser vor. Insbesondere bei der Veränderung des Östrogenspiegels während der Wechseljahre stellt Scheidentrockenheit keine unübliche Begleiterscheinung dar. Bei lediglich leichten Beschwerden reichen meist lokal angewandte Präparate aus, um die Scheidentrockenheit zu lindern. Als Verabreichungsformen kommen unter anderem Gels, Zäpfchen und Cremes infrage. Da einige der Präparate hormonelle Inhaltsstoffe enthalten, müssen sie vom Arzt verschrieben werden. Als rezeptfreie Alternativen eignen sich beispielsweise Befeuchtigungsgele mit Hyaluronsäure.

Gibt es Hausmittel gegen Scheidentrockenheit?

Eine besonders sanfte Therapie von Scheidentrockenheit sind Hausmittel mit natürlichen Wirkstoffen. Geeignet sind zum Beispiel Sitzbäder mit Essigwasser. Weitere typische Hausmittel sind:

·       Kokosöl

·       Aloe Vera

·       Olivenöl

·       Rotklee

Wie hilft MonaLisa Touch® bei Scheidentrockenheit? 

Kommen medikamentöse Behandlungen für die Patientin nicht infrage oder haben vorangegangene Maßnahmen wie Cremes oder Hausmittel nicht den gewünschten Effekt erzielt, kann eine Laserbehandlung mit MonaLisa Touch® erfolgen. Die Behandlung dauert nur wenige Minuten. Wie viele einzelne Sitzungen benötigt werden, variiert von Patientin zu Patientin und wird im individuellen Beratungsgespräch genauer untersucht.

Bei der Behandlung führt der Gynäkologe beziehungsweise die Gynäkologin den speziellen Applikator in die Vagina ein. Über eine Sonde werden Laserimpulse in das umliegende Gewebe abgegeben, die das Bindegewebe stimulieren. So werden vermehrt Kollagen und Elastin gebildet, wodurch die Feuchtigkeitsversorgung verbessert wird. Zudem führt die Therapie zu einer erhöhten Vaskularisierung. Das bedeutet, dass neue kleine Blutgefäße gebildet werden beziehungsweise dass das Gewebe mit Gefäßen und feinen Blutkapilllaren versorgt wird.

Mehr Informationen bei Ihrem persönlichen Beratungstermin

Für eine gezielte und effektive Therapie ist das persönliche Arzt-Patienten-Gespräch eine wichtige Voraussetzung. In meiner Praxis informiere ich Sie gern über die Anwendungsmöglichkeiten der sanften MonaLisa Touch®-Behandlung zur Therapie vulvovaginaler Beschwerden. Einen Termin können Sie telefonisch, mit einer E-Mail an praxis@sgn-berlin.de oder über unser Online-Buchungssystem vereinbaren. Ich freue mich darauf, Sie in meiner Praxis begrüßen zu dürfen!

 

Jucken, Brennen, Schmerzen im Genitalbereich – was kann sich dahinter verbergen?

Vaginale Beschwerden im Intimbereich wie Juckreiz oder Brennen sind für die betroffenen Frauen sehr unangenehm. Oftmals handelt es sich um eine harmlose Pilzinfektion, die zu Irritationen führen kann. Des Weiteren kommen auch Hauterkrankungen oder Infektionen als mögliche Gründe infrage. Hierzu zählt beispielsweise die Neurodermitis. Eine weitere Erkrankung, die zu Juckreiz, Brennen und Schmerzen führt ist der Lichen sclerosus (LS). Zwar tritt die Krankheit verhältnismäßig selten auf, dafür stellt sie für die Betroffenen aber eine sehr starke Belastung dar. Der Lichen sclerosus ist vergleichsweise wenigen Frauen bekannt. Im folgenden Beitrag erfahren Sie mehr zu der Erkrankung und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, um Jucken und Brennen im Intimbereich effektiv zu behandeln.

Pilzinfektionen – das kann helfen

Generell sind Pilze im Bereich der Scheide nicht automatisch etwas Schlechtes oder Bedenkliches – ganz im Gegenteil sogar. Sie gehören zur natürlichen Scheidenflora. Bei einer gesunden und intakten Scheidenflora liegen sie in geringer Anzahl vor. Durch verschiedene Einflüsse wie einem aus der Balance geratenen Immunsystem, durch Hormone oder durch bestimmte Medikamente kann es vorkommen, dass die bakterielle Besiedlung im Intimbereich gestört wird und auch die Anzahl der Pilze in der Vagina zu groß wird. Die Folge kann eine Infektion sein, die zu Beschwerden wie Juckreiz führt.

Eine Pilzinfektion lässt sich mithilfe von Medikamenten effektiv und zügig behandeln. Die Therapien umfassen meist nicht mehr als etwa sieben Tage. Die genaue Therapie- und Darreichungsform wird individuell mit der Patientin besprochen und festgelegt. Als Behandlungsmöglichkeiten kommen unter anderem Tabletten, Zäpfchen und Cremes infrage. Sollten sich die Beschwerden nach drei bis sieben Tagen nicht gebessert haben, handelt es sich vermutlich nicht um eine Pilzinfektion. In diesem Fall sollten die Patientinnen erneut ihren behandelnden Gynäkologen aufsuchen.

Therapiemöglichkeiten beim Lichen sclerosus

Der Lichen sclerosus wird zu den Autoimmunerkrankungen der Haut gezählt. Anhaltende oder wiederkehrende entzündliche Prozesse führen dazu, dass Hautknoten entstehen und miteinander zu hartem Gewebe verschmelzen können, das an Narben erinnert. Die Erkrankung verläuft schrittweise. In fortgeschrittenen Stadien kann es zum Rückgang von Gewebe kommen. Eine frühzeitige Diagnose und ein rechtzeitiger Behandlungsbeginn können somit dabei helfen, schwere Folgen zu vermeiden.

Um die Entzündungen und den Juckreiz zu reduzieren, kommen häufig Kortison-Cremes zum Einsatz. Bei stark verändertem Gewebe kann ein operativer Eingriff notwendig sein. Eine innovative und zugleich schonende Behandlungsmöglichkeit bei vulvovaginalen Beschwerden bietet die MonaLisa Touch®-Behandlung. Durch die gezielte Abgabe von Laserimpulsen in das Scheidengewebe werden die Zellerneuerung und die Feuchtigkeitsversorgung angeregt.

Juckreiz aus unbekannter Ursache

In manchen Fällen lässt sich trotz vorhandener Beschwerden kein eindeutiger Auslöser für das Jucken und Brennen feststellen. Mediziner sprechen dann von einer Vulvodynie. Durch die Einnahme pilzabtötender Medikamente kann oftmals eine Linderung der Schmerzen und unangenehmen Empfindungen erzielt werden. Auch andere schmerzreduzierende oder muskelentspannende Mittel können Teil der individuellen Therapie sein.

Die richtige Intimpflege beachten

Um Jucken und Brennen im Intimbereich vorzubeugen, spielt die richtige Intimpflege eine wesentliche Rolle. Nicht nur mangelnde Hygiene kann zu Problemen führen, sondern auch zu häufiges Waschen oder der Gebrauch ungeeigneter Seifen und Duschgels kann sich negativ auswirken. Denn zu akribische oder „falsche“ Hygienemaßnahmen können den Säureschutzmantel der Haut stören, wodurch es Bakterien und Pilze leichter haben, sich zu vermehren und zu Infektionen zu führen. Prinzipiell gilt: Reinigen Sie Ihren Intimbereich einmal täglich gründlich. Da herkömmliche Duschgels oft einen alkalischen pH-Wert von 9 bis 11 aufweisen, verwenden Sie am besten nur klares Wasser. Möchten Sie nicht auf eine zusätzliche Waschlotion verzichten, achten Sie darauf, dass der pH-Wert dem natürlichen Milieu der Scheide ähnelt (etwa 4 bis 4,5). Zudem sollte täglich frische Unterwäsche getragen werden. Zusätzliche Produkte wie Intimsprays sind für eine gute Intimhygiene in der Regel nicht notwendig.

Wann sollte ich zum Arzt?

Beschwerden im Intimbereich können verschiedenste Ursachen haben. Bei einem Juckreiz, Brennen oder Schmerzen im Genitalbereich sollten Sie den Weg zu Ihrem Gynäkologen keineswegs scheuen. Oftmals ist es eine Pilzinfektion, die dazu führt, dass es in der intimen und sensiblen Zone juckt oder brennt. Auch wenn es sich größtenteils um harmlose Auslöser handelt, sollten diese dennoch untersucht und auch behandelt werden. Immerhin führen sie dazu, dass sich die betroffenen Frauen stets unwohl fühlen. Meist reicht schon eine kurzzeitige medikamentöse Behandlung aus, um die Beschwerden zu reduzieren. Zudem sollte unbedingt durch einen Arztbesuch ausgeschlossen werden, dass es sich um eine ernstere Erkrankung handelt beziehungsweise eine frühzeitige Therapie angesetzt werden, um weitere Folgen bestmöglich zu vermeiden.